U-Bahnhof Zitadelle

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Bahnhofsschild
Seitenbahnsteig
Die nahegelegene Zitadelle Spandau diente als Vorlage der Innengestaltung

Der U-Bahnhof Zitadelle ist eine Station der Berliner U-Bahn-Linie U7. Er wurde am 1. Oktober 1984 im Zuge der Verlängerung der U7 zum Rathaus Spandau eröffnet. Er befindet sich im Ortsteil Haselhorst in der Nähe der gleichnamigen Zitadelle Spandau, einer alten Festung, worauf auch die Innengestaltung des Bahnhofs anspielt.

Dieser Bahnhof grenzt sich durch seine Seitenbahnsteige erheblich von der Gestaltung der nordwestlichen Linie U7 ab, wo in der Regel nur Mittelbahnsteige gebaut wurden.

Bei der Planung dieser Station wurde der Name Am Juliusturm verwendet, um die Lage unter der gleichnamigen Straße zu verdeutlichen. Da aber in der weiteren Gestaltung auf die nahegelegene Zitadelle Spandau eingegangen wurde, verwendete man den Namen Zitadelle.

Auffällig sind die vom Architekten Rainer G. Rümmler entworfene verklinkerte Bahnhofswand und die aufwendig gestalteten Eingangsportale. An der Bahnhofswand hängen Stadtpläne und Fotos von Persönlichkeiten der ehemals unabhängigen Stadt Spandau.

Ursprünglich bis 2016 sollte der Bahnhof barrierefrei umgebaut und mit drei Aufzügen ausgestattet werden.[1] Der erste Aufzug (vom stadtauswärtigen Bahnsteig zur Zwischenebene) ging am 22. Dezember 2016 in Betrieb.[2] Der zweite Aufzug vom stadteinwärtigen Bahnsteig zum Zwischengeschoss folgte am 16. Mai 2017, der dritte Aufzug zur Oberfläche ist im Bau.[3] Der Abschluss der Arbeiten ist nun für 2017 vorgesehen, die Kosten hierfür werden mit 2,7 Millionen Euro veranschlagt.[4]

Im März 2017 wurde bekanntgegeben, den U-Bahnhof – zusammen mit sechs weiteren der nördlichen U7 – unter Denkmalschutz zu stellen.[5]

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am U-Bahnhof besteht eine Umsteigemöglichkeit von der Linie U7 zur Omnibuslinie X33 der Berliner Verkehrsbetriebe.

Linie Verlauf
Berlin U7.svg Rathaus Spandau – Altstadt Spandau – Zitadelle – Haselhorst – Paulsternstraße – Rohrdamm – Siemensdamm – Halemweg – Jakob-Kaiser-Platz – Jungfernheide – Mierendorffplatz – Richard-Wagner-Platz – Bismarckstraße – Wilmersdorfer Straße – Adenauerplatz – Konstanzer Straße – Fehrbelliner Platz – Blissestraße – Berliner Straße – Bayerischer Platz – Eisenacher Straße – Kleistpark – Yorckstraße – Möckernbrücke – Mehringdamm – Gneisenaustraße – Südstern – Hermannplatz – Rathaus Neukölln – Karl-Marx-Straße – Neukölln – Grenzallee – Blaschkoallee – Parchimer Allee – Britz-Süd – Johannisthaler Chaussee – Lipschitzallee – Wutzkyallee – Zwickauer Damm – Rudow

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Zitadelle (Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Drucksache 17/11609. Abgeordnetenhaus Berlin, 7. März 2013, abgerufen am 12. April 2013 (PDF; 195 kB).
  2. Kurzmeldungen – U-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 2, 2017, S. 31.
  3. Kurzmeldungen – U-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 7, 2017, S. 134.
  4. Drucksache 18/10175. Abgeordnetenhaus Berlin, 10. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017 (PDF).
  5. U7-Bahnhöfe unter Denkmalschutz. In: berliner-zeitung.de. 28. März 2017, abgerufen am 28. März 2017.

Koordinaten: 52° 32′ 16″ N, 13° 13′ 4″ O