UAB ICOR

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ICOR
Rechtsform Uždaroji akcinė bendrovė (UAB)
Gründung 1990 als „Rubicon“
Sitz Vilnius LitauenLitauen Litauen
Leitung Julius Dovidonis (Direktor)
Andrius Janukonis (Vorstand)
Mitarbeiter 3.000 (2010)
Umsatz 262 Mio. Euro (2011)
Branche Dienstleistungen
Website Icor.lt

UAB ICOR ist ein litauischer Konzern aus 70 Unternehmen mit 3.000 Arbeitnehmern (Stand: 2010)[1]. 2011 verbuchte der Konzern einen Umsatz von 905 Mio. Litas (262,1 Mio. Euro).[2]

Konzernpräsident ist Jurist Andrius Janukonis[3], Direktor Julius Dovidonis. Der „ICOR“ Vorstand besteht seit 2010 aus vier Mitgliedern: Andrius Janukonis, Linas Samuolis, Gintautas Jaugielavičius, Darius Leščinskas.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 begann ihre Tätigkeit das Spedition-Beratungsunternehmen „Rubicon“. Gründer waren damalige Studenten der Universität Vilnius und heutige Vorstandsmitglieder des späteren Konzerns „Rubicon group“. Später weitete man die Handelsaktivitäten auf Litauen und Russland (Metallhandel) aus. 2005 erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 311 Mio. LTL (ca. 90 Mio. Euro) und erwirtschaftete einen Gewinn von 24 Mio. LTL (7 Mio. Euro).

2010 verkauften die drei Aktionäre und Vorstandsmitglieder (Rimantas Bukauskas, Arūnas Mačiuitis und Remigijus Lapinskas) alle ihre Aktien an die restlichen vier Aktionäre (Andrius Janukonis, Linas Samuolis, Gintautas Jaugielavičius, Darius Leščinskas) und kauften 100 % Aktien von „Siemens Arena“, Ticket- und Eintrittskartenverkauf-Unternehmen „Tiketa“ und „Panevėžio arena“, das die „Cido Arena“ verwaltet. „Rubicon group“ wurde zu ICOR und verwaltet „City Service“, „Ecoservice“, „Bionovus“, „Realco“ Unternehmensgruppe, „Vichy“-Wasserpark.[4]

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unternehmensgruppe umfasst Firmen in den litauischen Städten wie Vilnius, Kaunas, Klaipėda, Šiauliai, Panevėžys, Alytus, Kėdainiai, Kazlų Rūda, Kelmė. Das Haupttochterunternehmen ist City Service. Die Unternehmensgruppe in der Freizeit-Branche ist seit 2007 „SEVEN entertainment“ (Eventorganisation), gebildet aus „Universali arena“, „Vandens parkas“, „Tiketa“ und „Effectus“.[5]

  • Immobilien – „Rubikon“ (Raumvermietung), „Akroveta“ (Handel)
  • Massenmedien – Regionales TV „Penktas kanalas“ und „Vilniaus žinios“ (Wochenzeitung in Vilnius)
  • Industrie und Kommunalwirtschaft – „Aviridis“ (Bauarbeiten) und „Vienituras“ (Kommunalmüllverarbeitung)
  • Energie – „Medvija“ und „Skiedrynė“ (Transport von Biomasse), „Baloša“ (Biomasseverarbeitung)
  • Freizeit und Events:
  1. „Vilniaus pramogų parkas“ – Wasserpark, Handelshaus „Ozas“ (bis 2010 auch Siemens arena)
  2. Rubicon eventus“ (bis 2010 Inhaber von „Siemens arena“)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Rubicon group“ tapo ICOR, akcininkai pasidalijo verslus (papildyta) (Tageszeitung Kauno diena)
  2. Umsatzgeschichte (Memento vom 27. Juli 2013 im Internet Archive)
  3. „Rubicon group“ tapo ICOR, akcininkai pasidalijo verslus (papildyta) („Diena.lt“, 15. Januar 2010, 14:07)
  4. Per krizę ryškėja ir skirtingi akcininkų greičiai
  5. SEVEN