Ulrich Grasnick

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Ulrich Grasnick (* 4. Juni 1938 in Pirna) ist ein deutscher Lyriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grasnick, Sohn eines Apothekers, erhielt als Achtzehnjähriger den Facharbeiterbrief als Bau- und Möbeltischler. Von 1959 bis 1963 studierte er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Bis 1973 war er an einer Opernbühne beschäftigt. Grasnick war Mitglied der National-Demokratischen Partei Deutschlands (NDPD) und des Schriftstellerverbandes der DDR.[1]

Er war bis zu ihrem Tod im Mai 2009 mit Charlotte Grasnick verheiratet und ist Vater von zwei Söhnen.

Grasnick wurde mit der goldenen Medaille des Peruanischen Schriftstellerverbandes „Haus des Peruanischen Dichters“ (Lima) ausgezeichnet und erhielt die Ehrenmitgliedschaft. Mehrfache Zusammenarbeit mit Günter Schwarze bei musikalischen Aufführungen, für die er die Texte beisteuerte. Seit 1975 leitete er gemeinsam mit seiner Frau das „Köpenicker Lyrikseminar.“ Dazu gehört die Lesebühne der Kulturen Adlershof.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • als Mitautor: Seltenes spüren. Edition Zeitsprung, Berlin 2014, ISBN 978-3-7386-0056-8.
  • Im Klang einer Geige geborgen ein Traum. Gedichte. Aschersleben 2006.
  • Fels ohne Eile. Gedichte, 2003.
  • Hungrig von Träumen. Gedichte. Verlag der Nation, Berlin 1990.
  • Das entfesselte Auge. Hommage à Picasso. Gedichte. Verlag der Nation, Berlin 1988.
  • mit Charlotte Grasnick: Flugfeld für Träume. Gedichte. Verlag der Nation, Berlin 1984.
  • Liebespaar über der Stadt / Gedichte zu Bildern von Marc Chagall. Verlag der Nation, Berlin 1979.
  • Pastorale. Gedichte zu Gemälden und Holzschnitten von Karl Schmidt-Rottluff. Verlag der Nation, Berlin 1978.
  • Ankunft der Zugvögel. Gedichte. Verlag der Nation, Berlin 1976.
  • Der vieltürige Tag. Gedichte. Verlag der Nation, Berlin 1973.

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwei Ufer hat der Strom. Deutsch-polnische Beziehungen im Spiegel deutschsprachiger Dichtung aus 150 Jahren. Verlag der Nation, Berlin 1988 (Herausgeber U.G.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lyrik von Parteifreund Ulrich Grasnick. In der National-Zeitung vom 21. Mai 1983.