Un café sans musique c’est rare à Paris

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Film
OriginaltitelUn café sans musique c’est rare à Paris
Produktionsland Deutschland,
Frankreich
Erscheinungsjahr 2019
Länge 105 Minuten
Stab
Regie Johanna Pauline Maier
Drehbuch Johanna Pauline Maier,
Peter Jung
Produktion Martin Blankemeyer,
François Xavier Frantz
Musik Johanna Pauline Maier
Kamera Sarah Blum
Schnitt Johanna Pauline Maier
Besetzung
  • Jana Klein: Anna
  • Liliane Rovère: Alte Dame
  • Jutta Wernicke: Touristin
  • Rainer Sievert: Tourist
  • Pierre Mignard: Junger Mann
  • Nirina Sievert: Kind
  • Laurent Gauriat: Fremder im Park
  • Valérie Moinet: Mutter

Un café sans musique c’est rare à Paris ist ein als deutsch-französische Koproduktion entstandener Low-Budget-Film, der am 18. Juli 2019 durch Dropout Cinema in die deutschen Kinos gebracht wurde.[1]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kann doch nur ein böser Traum sein. Dass alle Paris verlassen wollen. Dass auch sie keine andere Wahl hat. Dass auch für sie bereits alles zu spät ist. Aber da ist diese absonderliche Stille in dieser sonst immerzu lärmenden Großstadt, die ihr Bange macht. Und da sind diese paar Menschen, die ihr in einem gespenstisch leeren Paris über den Weg laufen, und anscheinend nichts anderes im Sinn haben, als sie Furcht und Lieblosigkeit zu lehren. In ein filmisches Traumspiel hat man sie katapultiert, durch das sie nun taumelt zwischen Hochgefühl und stiller Verzweiflung, zwischen Grauen und Zuversicht.

Produktion und Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film entstand unter wechselnden Arbeitstiteln wie Eine Reise um den Tag in 80 Ängsten und Voyages als Abschlussfilm des Studiums von Johanna Pauline Maier an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Produziert wurde er von der Münchner Filmwerkstatt e.V. und der Pariser Firma Constellation Factory, gefördert wurde der Film durch den FilmFernsehFonds Bayern.

Pressestimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Abschnitt besteht nur aus einer listenhaften Sammlung von Zitaten aus Filmkritiken. Stattdessen sollte eine zusammenfassende Darstellung der Rezeption des Films als Fließtext erfolgen, wozu auch markante Zitate gehören können, siehe dazu auch die Ausführungen in der Formatvorlage Film.

"Es ist ein Wunder, was sie mit bescheidenen Mitteln erreicht hat: Wie das teils sichtbar laienhafte Spiel den Eindruck der Traumrealität noch mehr vertieft, wie die dunkle Fotografie die Parkszene noch kafkaesker wirken lässt. Auch wenn der Begriff des Experimentalfilms lange aus der Mode ist, erinnert Johanna Pauline Maier daran, dass jedes Kunstwerk auch ein Experiment ist. Was für ein Glücksfall, dass ein kleiner Verleih ihren Film, an dem sie seit 2015 gearbeitet hat, nun aufgespürt hat."[2]

"Ein unkonventionelles kinematografisches Spiel mit Identität(en), angesiedelt in einem gespenstisch anmutenden Paris."[3]

"Vielleicht sind die aufregendsten Dinge, die wir erleben, nur Projektionen?"[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Un café sans musique c’est rare à Paris, filmdienst.de
  2. Un café sans musique c’est rare à Paris: Pilgerfahrt zum Ich, Frankfurter Rundschau
  3. Un café sans musique c'est rare à Paris, spielfilm.de
  4. Ich und ich und ich und ich …, Kino-Zeit