Uribia

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Uribia
Koordinaten: 11° 43′ N, 72° 16′ W
Karte: La Guajira
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Uribia
Uribia auf der Karte von La Guajira
Colombia - La Guajira - Uribia.svg
Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Uribia auf der Karte von La Guajira
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento La Guajira
Stadtgründung 1935
Einwohner 180.385 (2016)
Stadtinsignien
Flag of Uribia (La Guajira).svg
Detaildaten
Fläche 8200 km2
Bevölkerungsdichte 22 Ew./km2
Höhe 10 m
Stadtvorsitz Luis Enrique Solano Redondo (2016–2019)
Website uribia-laguajira.gov.co
Kirche in Uribia
Kirche in Uribia
Das Cabo de la Vela
Das Cabo de la Vela

Uribia ist eine Gemeinde (municipio) im Departamento La Guajira in Kolumbien. Die Gemeinde hat 180.385 Einwohner, von denen aber nur 12.950 im städtischen Teil der Gemeinde (cabecera municipal) leben (Stand: 2016).[1] Uribia liegt nah an der Grenze nach Venezuela. Auf dem Gebiet der Gemeinde Uribia befindet sich das Cabo de la Vela, ein beliebtes Ökotourismus-Ziel Kolumbiens.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uribia liegt auf einer Höhe von ungefähr 20 Metern in der Nähe der kolumbianischen Karibikküste im Norden des Departamentos La Guajira. Ein Teil des Gebietes der Gemeinde besteht aus Wüste. Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an das Karibische Meer, im Süden an Venezuela, im Südwesten an Maicao und im Westen an Manaure. [2]

Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein großer Teil der Bevölkerung Uribias gehört dem indigen Volk der Wayúu an. Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich das indigene Reservat Resguardo Indígena de la Alta y Media Guajira.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uribia wurde am 1. März 1935 von Eduardo Londoño mitten im Territorium der Wayúu gegründet. An der Stelle lag vorher der Ort Chitki der Wayúu, der bekannt war als die indigene Hauptstadt Kolumbiens. Uribia wurde nach dem liberalen General Rafael Uribe Uribe benannt. Die Stadtgründung war Teil des Versuchs, das Gebiet der Wayúu, die Guajira, in die kolumbianische Nation einzugliedern.[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Puerto Bolívar

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Uribias sind Tierhaltung (insbesondere Ziegen), Handel, Tourismus, Verarbeitung von Divi-Divi sowie der Export von Kohle und Erdgas. Auf dem Gebiet der Gemeinde Uribia befindet sich der Hafen Puerto Bolívar, von dem aus die Kohle aus der Steinkohlemiene El Cerrejón exportiert wird.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Uribia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. Informationen zur Geographie auf der offiziellen Seite von Uribia.
  3. Informationen zur Geographie auf der offiziellen Seite von Uribia.
  4. Informationen zur Geschichte auf der offiziellen Seite von Uribia.
  5. Informationen zur Wirtschaft auf der offiziellen Seite von Uribia.