Ursula von Münsterberg

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Ursula von Münsterberg, Herzogin von Münsterberg und Troppau sowie Gräfin von Glatz (tschechisch Uršula z Minstrberka, auch Voršila Minstrberská, kněžna a Kladská hraběnka; * um 1491/95 oder 1499[1], vermutlich in Teschen; † nach 2. Februar 1534, vermutlich im Stift Gernrode oder in Liegnitz) war eine katholische Nonne des Ordens der Magdalenerinnen und später evangelische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titelseite der Christlich vrsach, Ausgabe Nürnberg 1529

Ursula, die eine Enkelin des böhmischen Königs Georg von Podiebrad war, entstammte dem Adelsgeschlecht Podiebrad. Ihre Eltern waren Herzog Viktorin von Münsterberg und Troppau (1443–1500) und Margarete (Alena Margherita) Palaiologina de Montferrat († 1496 oder nach 1500[1]).

Als Waise wuchs sie bei ihrer Tante Sidonie von Böhmen (1449–1510) am Hof ihres Cousins, des albertinischen sächsischen Herzogs Georg des Bärtigen (1471–1539), in Dresden auf.

Um 1508/10 trat Ursula als Kind auf Wunsch ihrer Tante Sidonie in das Magdalenerinnen-Kloster in Freiberg ein und legte die Ordensgelübde ab. Von ihren Mitschwestern wurde sie „das freuichen“ genannt.[2] Aus dem Kloster korrespondierte sie mit ihrer Tante 2. Grades Herzogin Margarethe von Anhalt, durch Geburt Herzogin von Münsterberg.

Vermutlich wurde Ursula von Münsterberg durch Lorenz Soranus († 1531), bis etwa 1526 Lektor am Freiberger Franziskanerkloster, mit den Schriften Martin Luthers bekannt.[3] Auch der aus Leipzig vertriebene Magister Andreas Bodenschatz († 1553), der seit 1526 als Prediger des Magdalenerinnen-Klosters in Freiberg wirkte, war evangelisch gesinnt.[4] Katharina von Mecklenburg (1487–1561), die Frau ihres – damals noch katholischen – Cousins Heinrich des Frommen von Sachsen (1473–1541), ließ zudem offenbar lutherische Bücher in das Kloster schmuggeln. Am 6. Oktober 1528 verließ Ursula von Münsterberg unter dem Einfluss der Reformation zusammen mit Dorothea Tanberg (Thannsberg) (* um 1510; † nach 1548)[5] aus Freiberg und Margaretha Volckmar aus Leipzig das Kloster. Eine weitere Nonne, Katharina Wildeck († nach 1538), Tochter oder Nichte des Zwickauer Ratsherren Hans Wildeck († 1529), hatte sich ursprünglich der Flucht anschließen wollen, aber ihren Entschluss geändert.[6]

Ursula von Münsterberg floh in das ernestinische Kurfürstentum Sachsen über Leisnig, wo sie bei Pfarrer Dominikus Beyer (1477–1552) – einem früheren Freiberger Franziskaner – Unterschlupf fand, nach Wittenberg.[7] Ursula von Münsterberg veröffentlichte eine kurz vor dem Verlassen des Klosters im April 1528 abgefasste Schrift, in der sie ihren Austritt in 69 Artikeln rechtfertigte. Martin Luther berichtete Georg Spalatin am 20. Oktober brieflich von der Flucht und schrieb ein Nachwort (Sendschreiben) zur Schrift der Herzogin. Wahrscheinlich sind seine handschriftlichen 15 Thesen „Das clauster leben vnchristlich vnd schedlich sey“ von 1528[8] (ein verändernder Auszug aus „De votis monasticis“ (= „Von den Mönchsgelübden“) von 1521) eine Reaktion auf die Klosterflucht Ursulas.[9]

Brief von V[rsula] g[eborene] H[erzogin] tz[u] M[ünsterberg] &c E[ure] S[chwester] I[n] C[hristo] an Stephan Roth, 1528.
In Z. 12 wird der Zwickauer Ratsherr Hans Wildeck erwähnt.

Mit dem Zwickauer Stadtschreiber Stephan Roth wechselten Ursula von Münsterberg und Dorothea Tanberg 1528–1530 mehrere Briefe, in denen es unter anderem um das Schicksal der im Kloster zurückgelassenen Nonne Katharina Wildeck ging.[10]

Die albertinischen Herzöge Georg der Bärtige und Heinrich der Fromme von Sachsen intervenierten vergeblich bei ihrem ernestinischen Vetter Kurfürst Johann dem Beständigen von Sachsen (1468–1532), der sich weigerte, ihnen ihre „Muhme“ – die entflohene Herzogin – auszuliefern.[11][12] Die Flucht Ursulas von Münsterberg fiel in die Zeit eines Konflikts zwischen Georg dem Bärtigen und Johann dem Beständigen während der sog. „Packschen Händel“. Herzogin Margarethe von Anhalt versuchte brieflich, ihre Nichte zur Rückkehr in das Kloster zu bewegen. Das Jungfrauenkloster St. Maria Magdalena zur Buße (auch: Jakobskloster) in Freiberg wurde im Januar 1529 einer strengen Visitation unterzogen.[13]

Im Januar 1529 reiste Ursula von Münsterberg nach Marienwerder zu ihrer Schwester Apollonia (* vor 1496 oder 1500[1]; † 1529),[14][10] die seit 1528 mit dem dortigen Bischof Erhard von Queis verheiratet war.[15][16] Ihre Schwester starb zwei Monate später im März desselben Jahres im Kindbett nach der Geburt ihrer Tochter Maria (* 1529; † 1538), ihr Schwager im September 1529.[17] Herzog Albrecht von Preußen nahm die verwaiste Tochter Maria seiner „mumb[15] Apollonia „neben unser muhmen“ Ursula von Münsterberg zu sich nach Königsberg.[18][17] Er war ein Schwager von Apollonias und Ursulas Vetter Herzog Friedrich II., Herzog von Liegnitz und Brieg, und von Georg dem Bärtigen von Sachsen. 1530 hielt sich Ursula von Münsterberg in Liegnitz bei ihrem Vetter Friedrich II. auf und suchte noch im selben Jahr bei Äbtissin Elisabeth von Weida um Aufnahme in das freiweltliche Damenstift Gernrode nach.[10] Wahrscheinlich erfolgte die Anfrage erst nach dem Tod ihrer streng altgläubigen Tante Margarethe von Münsterberg († 28. Juni 1530), die als Regentin des Fürstentums Anhalt-Dessau die Erbschutzvogtei über das Stift wahrgenommen hatte. Die Äbtissin sicherte in ihrer Antwort „hilf unnd fursehung“ zu; Friedrich II. von Liegnitz, der darum in einem Schreiben an den Ansbacher Kanzler Georg Vogler (* 1486/87; † 1550) gebeten hatte, und sein Schwager Markgraf Georg „der Fromme“ von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach – verheiratet mit Hedwig von Münsterberg-Oels (1508–1531) – verwandten sich anlässlich des Augsburger Reichstags 1530 beim sächsischen Kurfürsten Johann dem Beständigen für die Herzogin.[19] Bis 1532 ist Ursulas von Münsterberg Anwesenheit in Liegnitz belegt.[20] Ihr letztes Lebenszeichen ist ein Brief an Friedrich II. in Liegnitz vom Februar 1534 ohne Angabe des Absendeortes, in dem sie von ihrem schlechten Gesundheitszustand berichtet und letztwillige Verfügungen trifft.[21]

Ursulas von Münsterberg Schrift[22] stand von 1596 bis 1900 auf dem Index Librorum Prohibitorum, erst unter Papst Leo XIII. verschwand dort ihr Name.[7]

Ursula von Münsterberg wird gelegentlich verwechselt mit ihren Cousinen Ursula von Münsterberg-Oels (1498–1545), Tochter des Herzogs Albrecht I. von Münsterberg-Oels (1468–1511), verheiratet seit 1517 mit Heinrich Švihovský von Riesenberg († 1551), oder Ursula von Münsterberg-Frankenstein (1505–1539),[23] Tochter von Herzog Karl I. von Münsterberg-Oels-Frankenstein (1476–1536), verheiratet mit Hieronymus von Bieberstein († 1549).[24]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Briefe von Ursula von Münsterberg an Herzogin Margarethe von Anhalt vom 12. August 1513, 13. Dezember 1518, 28. August 1520, 26. Januar 1522, 3. Februar[25] und 12. November 1526[26] aus Freiberg; Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt (Z 6 Anhaltisches Gesamtarchiv. Neue Sachordnung (1307–1618), Nr. 1117 Herzoginnen Magdalena, Zedene, Anna, Ursula von Münsterberg usw. zumeist an die Fürstin Margarethe von Anhalt, 1494–1530)
  • Brief von Ursula von Münsterberg an Kurfürst Johann den Beständigen von Sachsen vom 18. Oktober 1528 aus Wittenberg; Hauptstaatsarchiv Dresden (Sächsisches Staatsarchiv, 10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv), Nr. Loc. 9865/03 - 12. Münsterberg, Fräulein [Ursula] und Kloster, 1528, Bl. 36)[27]
  • Brief von Martin Luther an Georg Spalatin vom 20. Oktober 1528 aus Wittenberg; Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt (03.01.01. Anhaltisches Gesamtarchiv (941-1821), Z 8 Lutherhandschriftensammlung, Nr. 337 Luther an Spalatin (betrifft unter anderem: Flucht von 3 Nonnen, unter anderem Herzogin Ursula von Münsterberg, aus dem Freiberger Kloster) = Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (Sammlung Georg Rörer, Ms. Bos. q. 25b, Martin Luther Briefe (Nr. 150-341) an Georg Spalatin, 1522–1544, Nr. 249, Blätter 216v–217v)) (Digitalisat der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena)[28]
  • Brief von Herzogin Margarete von Anhalt an Ursula von Münsterberg vom 4. Januar 1529 aus Dessau; Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt (Z 6 Anhaltisches Gesamtarchiv. Neue Sachordnung (1307–1618), Fürstin Margarete, geb. von Münsterberg, Nr. 12 Margarete an Ursula von Münsterberg, 1529)[29]
  • Briefe von Ursula von Münsterberg an Magister Stephan Roth vom 21. Dezember 1528 aus Wittenberg,[30] vom 9. Januar 1529 aus Marienwerder[31] und vom 19. Juni 1530 aus Liegniz[32]; Ratsschulbibliothek Zwickau (O. 68 und E. 73)
  • Antwort der priorin und ganczer sampnunge des jungfrowenclosters zou Freyberg uff dy aussgegangene schryfften und ertichte Ursachen dreyer nonnen, aus iren closter entrunnen (18. Februar 1529); Hauptstaatsarchiv Dresden (Sächsisches Staatsarchiv, 10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv), Nr. Loc. 10592/10, Visitation einiger Klöster in Thüringen und Meißen, 1524, 1529, 1531, 1533–1534)[7][33]
  • Brief von Ursula von Münsterberg an Herzog Albrecht von Preußen vom 28. Januar 1531 aus Liegnitz; früher Staatsarchiv Königsberg (Schrank II, F. 29, Nr. 10)[34]
  • Brief von Ursula von Münsterberg an Herzog Friedrich II. von Liegnitz vom 2. Februar 1534; früher Staatsarchiv Breslau (LBW.I. 1 f)[35]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Durchleuchtigen hochgebornen F. Vrsulen, Hertzogin zu Mŏnsterberg etc. Grefin zu Glotz etc. Christliche vrsach des verlassen klosters zu Freyberg. Hans Lufft, Wittenberg 1528
    • (Nachdruck) Der Durchleüchtigen hochgepornen F. Vrsulen, Hertzogin zů Mönsterberg etc. Gräffin zů Glotz etc. Christlich vrsach des verlassen Klosters zu Freyberg. Georg Wachter, Nürnberg 1529 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (Abdruck) Der Durchleüchtigen, Hochgebornen Frauw Vrsulen, Hörtzogin zů Mönsterberg, &c. Gräffin zů Glotz, &c. Christliche vrsach des verlassenen Klosters zů Freyberg. In: Ludwig Rabus: Historien der Heyligen Außerwölten Gottes Zeügen, Bekennern und Martyrern, Bd. VII. Emmel, Straßburg 1557, Blätter (xxxvj–) xxxvij–lvj (Google-Books)
    • (Abdruck seit 1553 auch in Luther-Gesamtausgaben, u. a.:) Frau Ursulen, Herzogin zu Münsterberg, christliche Ursachen des verlassen Klosters zu Freyberg, mit Luthers Nachschrift. 1528. In: Johann Konrad Irmischer (Bearb.): Dr. Martin Luther's sämmtliche Werke, Bd. LXV. Heyder & Zimmer, Frankfurt am Main / Erlangen 1855, S. 131–169 (Google-Books)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Karl Seidemann: Die Herzogin Ursula von Münsterberg und ihre Flucht aus dem Kloster S. Mariae Magdalenae de poenitentia zu Freiburg. In: ders.: Erläuterungen zur Reformationsgeschichte durch bisher unbekannte Urkunden. Justus Naumann, Dresden 1844, S. 105–129 (Google-Books)
  • Hubert Ermisch: Herzogin Ursula von Münsterberg. Ein Beitrag zur Geschichte der Reformation in Sachsen. In: Neues Archiv für sächsische Geschichte und Alterthumskunde 3 (1882), S. 290–333 (Digitalisat der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden), (Digitalisat bei OpenLibrary)
  • Albert Richter: Aus dem Kloster entwichen. Ein Bild aus dem deutschen Frauenleben im XVI. Jahrhundert. In: Daheim. Ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen 20 (1883/84), S. 94–96 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau)
  • Max Perlbach: Die preussischen Beziehungen der Herzogin Ursula von Münsterberg, In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertumskunde 4 (1883), S. 346–348 (Digitalisat der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)
  • Joseph Hilgers: Der Index der verbotenen Bücher. In seiner neuen Fassung dargelegt und rechtlich-historisch gewürdigt. Herder, Freiburg in Breisgau 1904, S. 148–150 (Digitalisat in der OpenLibrary)
  • Roland Herbert Bainton: Frauen der Reformation. Von Katharina von Bora bis Anna Zwingli. 3. Aufl. Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn, Gütersloh 1996, S. 40–55
  • Gabriele Jancke: Ursula von Münsterberg und der Versuch einer Reformation des Freiberger Magdalenerinnenklosters. In: Verein zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte (Hrsg.), Frauen in der Kirchengeschichte Sachsens. Ein Lesebuch. Verein zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte, Dresden 1997, S. 23–40
  • Sonja Domröse: Frauen der Reformationszeit. Gelehrt, mutig und glaubensfest. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010, S. 73–86

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Vgl. Siegismund Justus Ehrhardt: Abhandlung vom verderbten Religions-Zustand in Schlesien. Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1778, S. 197 (Google-Books); ähnlich Roman von Procházka: Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandsfamilien, Bd. I. Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1973, S. 201.
  2. D. h.: das Frauchen, Fräulein, die Prinzessin; vgl. J. K. Seidemann: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 108, vgl. S. 118, 122–125 und 127.
  3. Vgl. Ernst Ludwig Enders (Bearb.): Dr. Martin Luther's sämmtliche Werke. Briefwechsel, Bd. VIII Briefe von Juni 1530 bis April 1531. Vereinsbuchhandlung, Calw 1898, S. 369; vgl. Brief von Ursula von Münsterberg an Stephan Roth vom 19. Juni 1530.
  4. Vgl. J. K. Seidemann: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 112.
  5. Um 1538 Heirat mit Mag. Georg Scharff (* 1506; † um 1576), 1539 bis 1544 Pfarrer in Briesnitz, später Kaplan in Dresden, 1553, 1559 vermutlich in Leuben; vgl. Gewährung einer Provision durch Herzog Moritz' vom 4. April 1543; Otto Hubert Ermisch (Bearb.): Urkundenbuch der Stadt Freiberg in Sachsen, Bd. I. (Codex diplomaticus Saxoniae regiae II, 12). Gieseke & Devrient, Leipzig 1883, S. 522f, Nr. 739 (Digitalisat des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.).
  6. Vgl. Emil Herzog: Ein Beitrag zur Reformationsgeschichte. Die Flucht der Nonne Ursula, einer Herzogin von Münsterberg, aus dem Freiberger Magdalenenkloster betr. In: Mitteilungen von dem Freiberger Alterthumsverein 19 (1882 (1883)), S.105–108 bes. S. 106 (Google-Books); Hans Prescher, Otfried Wagenbreth: Georgius Agricola - seine Zeit und ihre Spuren. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig / Stuttgart 1994, S. 57f.
  7. a b c Vgl. J. Hilgers: Index (a. a. O.).
  8. Vgl. „Grund und vrsach, das Closter leben unchristlich sey“. In: WA, Abt. V Schriften / Werke, Bd. 59 Nachträge zu Bd. 1–57 und zu den Abteilungen ‚Deutsche Bibel‘ und ‚Tischreden‘. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1983, S. 100–103.
  9. Vgl. Otto Albrecht: Katechismusstudien III. Handschriftliches zum Kleinen Lutherischen Katechismus im Jenaer Kodex Bos. q. 25a. In: Theologische Studien und Kritiken 80 (1907), S. 564–608, bes. S. 586; Heiko Augustinus Oberman: The Two Reformations, hrsg. von Donald Weinstein. Yale University Press, New Haven (Connecticut) 2003, S. 53.
  10. a b c Vgl. H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 320f und 331f.
  11. Vgl. H. Ermisch (Bearb.). Urkundenbuch (a. a. O.), S. 477–485 und 496 (Digitalisat des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.).
  12. Vgl. H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 306–310.
  13. Vgl. H. Ermisch (Bearb.). Urkundenbuch (a. a. O.), S. 485–496.
  14. Brief an Stephan Roth in Zwickau vom 9. Januar 1529.
  15. a b Vgl. Paul Tschackert (Bearb.): Urkundenbuch zur Reformationsgeschichte des Herzogthums Preußen, Bd. II/1 Urkunden, erster Theil. 1523 bis 1541. (Publicationen aus den K. Preußischen Staatsarchiven 44). S. Hirzel, Leipzig 1890, Nr. 605, S. 206; Nr. 683, S. 230.
  16. Vgl. M. Perlbach: Beziehungen (a. a. O.)
  17. a b Vgl. Paul Tschackert: Urkundenbuch zur Reformationsgeschichte des Herzogthums Preußen, Bd. I Einleitung. (Publicationen aus den K. Preußischen Staatsarchiven 43). S. Hirzel, Leipzig 1890, S. 160f (Digitalisat in der OpenLibrary).
  18. Brief von Herzog Albrecht an den Amtsverweser zu Marienwerder vom 10. November 1529. In: P. Tschackert (Bearb.): Urkundenbuch (a. a. O.), Bd. II/1, Nr. 683, S. 230 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  19. Vgl. Des Markgrafen Georg zu Brandenburg Bedenken seinen Räthen zu Augsburg gegeben, etwa Anfang Oktober 1530. In: Karl Eduard Förstemann (Hrsg.): Urkundenbuch zu der Geschichte des Reichstages zu Augsburg im Jahre 1530, Bd. II. Buchhandlung des Waisenhauses, Halle 1835, Nr. 251, S. 729–735, bes. S. 733 (Google-Books).
  20. P. Tschackert (Bearb.): Urkundenbuch (a. a. O.), Bd. II/1, Nr. 771, S. 259; Nr. 849, S. 282 (Digitalisat im Internet Archive).
  21. Vgl. H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 333.
  22. Ursulae Munsterbergensis Ducissae defensio, quare vitam Monasticam deseruerit“ (= „Herzogin Ursulas von Münsterberg Rechtfertigungsschrift, aus welchem Grunde sie das klösterliche Leben verlassen habe“); auch verderbt „Visula Munsterlegensis Ducissę defensio“ u. ä., vgl. Horatius Lutius (Orazio Luzi) (Hrsg.): Sacrosancti Concilii Tridentini canones, et decreta, Anhang Index librorum prohibitorum. Johann Anton Remondinus, Bassano o. J. [um 1730], S. 71f (Google-Books).
  23. Vgl. so etwa Johann Gottlob Worbs: Archiv für die Geschichte Schlesiens, der Lausiz und zum Theil von Meissen. Ackermann, Sorau 1798, S. 217, obwohl er deren Heirat 1521 datiert.
  24. Vgl. H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 293.
  25. Abgedruckt in: H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 322f.
  26. Abgedruckt in: ebenda, S. 324.
  27. Abgedruckt in: H. Ermisch (Bearb.). Urkundenbuch (a. a. O.), S. 485–485 (Digitalisat des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.).
  28. Abgedruckt u. a. in: Ernst Ludwig Enders (Bearb.): Dr. Martin Luther's sämmtliche Werke. Briefwechsel, Bd. VII Briefe von Oktober 1528 bis Juni 1530. Vereinsbuchhandlung, Calw 1897, S. 1–3 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau); WA, Abt. IV Briefwechsel, Bd. 4 1526–1528, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1933, Nr. 1339, S. 586f; auszugsweise in: H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 305f.
  29. Abgedruckt in: H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 324-330.
  30. Abgedruckt in: Otto Constantin Clemen (Hrsg.): Handschriftenproben aus der Reformationszeit, Lfg 1 67 Handschriftenproben nach Originalen der Zwickauer Ratsschulbibliothek. F. Ullmann, Zwickau 1911, Nr. 44 und Faksimile (Digitalisat und Digitalisat im Internet Archive).
  31. Abgedruckt in: H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 331.
  32. Abgedruckt in: ebenda, S. 332.
  33. Auszugsweise abgedruckt in: J. K. Seidemann: Herzogin Ursula (a. a. O.), bes. S. 115–117 (Google-Books)
  34. Abgedruckt in: P. Tschackert (Bearb.): Urkundenbuch, Bd. II/1 a. a. O., Nr. 760a, S. 256 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  35. Abgedruckt in: H. Ermisch: Herzogin Ursula (a. a. O.), S. 333.