Ute Jung-Kaiser

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Ute Jung-Kaiser, Geburtsname Jung (* 16. April 1942 in Essen) ist eine deutsche Musikwissenschaftlerin, Hochschullehrerin und Buchautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ute Jung studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Köln und legte das erste Staatsexamen für Lehramt ab. Das zweite Staatsexamen legte sie im Jahr 1975 ab und im Jahr 1968 promovierte sie zur Doktorin. Im Jahr 1981 habilitierte sie sich in historischen Musikwissenschaften an der Universität Hamburg zur Professorin.

Von 1983 bis 1996 war sie als Hochschullehrerin an der Hochschule für Musik und Theater München und anschließend bis 2007 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main angestellt.

Sie erforschte die historische Musikwissenschaft von dem 18. bis zum 20. Jahrhundert und veröffentlichte als Autorin und Herausgeberin etliche Monografien über Thomas Mann, Richard Wagner, Walter Braunfels, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Joseph von Eichendorff, Ludwig von Beethoven, Georg Friedrich Händel, Gustav Mahler und Frédéric Chopin.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Musikphilosophie Thomas Manns. Gustav Bosse Verlag, Regensburg 1969.
  • Die Rezeption der Kunst Richard Wagners in Italien. Gustav Bosse Verlag, Regensburg 1974, ISBN 3-7649-2076-9.
  • Walter Braunfels (1882–1954). Gustav Bosse Verlag, Regensburg 1980, ISBN 3-7649-2215-X.
  • Kunstwege zu Mozart. Bildnerische Deutungen vom Rokoko bis heute. Peter Lang Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-03910-093-9.
  • Wolfgang Amadeus Mozart. Così fan tutte. Die Treuprobe im Spiegel der Musik. Wißner-Verlag, Augsburg 2004, ISBN 3-89639-442-8.
  • Der Wald als romantischer Topos. 5. Interdisziplinäres Symposion der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Frankfurt am Main. Peter Lang Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-03911-636-2.
  • „Wir schaufeln ein Grab in den Lüften“ … Zur (Un)möglichkeit ästhetischer Erziehung im Angesicht der Schoa. Enthalten in: Michaela Schwarzbauer und Gerd Hofbauer (Hrsg.): Polyästhetik im 21. Jahrhundert: Chancen und Grenzen ästhetischer Erziehung. Peter Lang, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-631-56806-4.
  • Der Sänger Franz Schubert. Seelische Virtuosität in Text, Musik und Bild. Lit Verlag, Münster 2013, ISBN 978-3-643-11701-4.

als Herausgeberin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der kulturpädagogische Auftrag der Musik im 20. Jahrhundert. Bericht über das Symposion vom 14.–15. Juli 1989 in der Hochschule für Musik München. Gustav Bosse Verlag, Regensburg 1991, ISBN 3-7649-2395-4.
  • mit Matthias Kruse: Intime Textkörper. Der Liebesbrief in den Künsten. Peter Lang Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-03910-427-6.
  • mit Matthias Kruse: Schumanns Albumblätter. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2006, ISBN 3-487-13199-4.
  • mit Anke Dziewulski: Joseph von Eichendorff. Tänzer, Sänger, Spielmann. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2007, ISBN 978-3-487-13396-6.
  • mit Matthias Kruse: 1808 - ein Jahr mit Beethoven. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2008, ISBN 978-3-487-13670-7.
  • mit Matthias Kruse: „True to life“ - Händel, der Klassiker. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2009, ISBN 978-3-487-14213-5.
  • mit Matthias Kruse: Chopin, der Antistar. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2010, ISBN 978-3-487-14331-6.
  • mit Matthias Kruse: „Was mir die Engel erzählen …“. Mahlers traumhafte Gegenwelten. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2011, ISBN 978-3-487-14595-2.
  • mit Matthias Kruse: Weltenspiele. Musik um 1912. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2012, ISBN 978-3-487-14819-9.
  • mit Matthias Kruse: „… die nach Gerechtigkeit dürsten“. Menschenrechtsappelle in der Musik. Dramen von Verdi, Wagner und Britten. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2013, ISBN 978-3-487-15019-2.
  • mit Annette Simonis: „Die süße Macht der Töne …“. Zur Bedeutung der Musik in Shakespeares Werken und ihrer Rezeption (= Wegzeichen Musik. Band 9). Georg Olms Verlag, Hildesheim 2014, ISBN 978-3-487-15092-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]