Vöslauer

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Vöslauer Mineralwasser GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 1936
Sitz Bad Vöslau, Österreich
Leitung Birgit Aichinger (Vorstandsvorsitzende),
Herbert Schlossnikl
Mitarbeiterzahl 201
Umsatz 99,4 Mio. EUR (2017)
Branche Getränkehersteller
Website www.voeslauer.com

Zentrale der Vöslauer Mineralwasser GmbH in Bad Vöslau
Vöslauer-Pfandflasche

Die Vöslauer Mineralwasser GmbH ist ein Mineralwasserabfüller mit Sitz im niederösterreichischen Bad Vöslau und gehört zum Getränkekonzern Ottakringer Brauerei. Zum Umsatz von Vöslauer tragen auch die Lizenzmarken Almdudler, Pepsi und 7 Up bei.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1936 von der Zentralsparkasse als Vöslauer Heilquellenverwertungsgesellschaft gegründet. Das Wasser für das Thermenschwimmbad in Bad Vöslau kommt aus der gleichen Quelle. Ab 1996 wurde die PET-Flasche eingeführt. Seit April 2003 erfolgt keine Wiederbefüllung von Mineralwasserflaschen, stattdessen wurde eine Kunststoff-Pfandflasche auf den Markt gebracht, die jedoch nicht wiederbefüllt, sondern recycelt wird.[1]

Für das Recycling sorgt u. a. die im burgenländischen Müllendorf ansässige PET to PET Recycling Österreich GmbH. Seit 2018 sind alle Vöslauer-Flaschen 100 % recycelbar. Vöslauer verwendet derzeit in der Flaschenproduktion bis zu 70 % Recyclingmaterial (rePET).

Vöslauer setzt sich seit Jahren konsequent für Nachhaltigkeit und die Umwelt ein. Im Zentrum steht dabei unter anderem die rePET-Initiative, mit der Vöslauer erreichen möchten, dass die PET-Flaschen bis 2025 zu 100 % aus recycelten Flaschen (rePET) bestehen. Darüber hinaus arbeitet Vöslauer stetig an Innovationen und Verbesserungen. Dazu zählen Einsparungen bei Materialien, die Verkürzung von Transportwegen oder die Weiterentwicklung von nachhaltigen Gebinden, wie die Vöslauer Glas-Mehrwegflasche, um so das gesamte Unternehmen nachhaltig aufzustellen.

Im Jahr 2017 konnte das Unternehmen einen Umsatz von 99,4 Millionen Euro erzielen.[2]

Zum 1. Jänner 2010 wurde die Vöslauer Mineralwasser GmbH in die Holding der Ottakringer Brauerei integriert.

Im Dezember 2011 hat Vöslauer für das Produkt „Vöslauer Mineralwasser ohne“ in der 0,5-Liter-PET-Flasche von der Lebensmittel-Prämierung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) mit der maximal erreichbaren Punkteanzahl die goldene – und somit höchste – Qualitätsauszeichnung erhalten.

Im selben Jahr testete die Stiftung Warentest das Produkt „Vöslauer prickelnd“ aus der Ursprungsquelle VII in der 1,0-Liter-Einwegflasche mit der Note „mangelhaft“ aufgrund des fehlerhaften Geschmacks und den erhöhten Anteil von 12,6 µg/l an Acetaldehyd.[3]

Im Oktober 2014 brachte Vöslauer eine Ein-Liter-Mehrweg-Glasflasche auf den Markt,[4] damit verbunden auch eine eigens dafür entwickelte „8×1 Liter Splitkiste“ mit abgerundeten Griffen für einen besseren Tragekomfort im Gegensatz zur herkömmlichen 12×1-Liter-Kiste.[5]

Am 2. April 2015 gibt die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) eine Entscheidung des Kartellgerichts vom 3. März 2015 (25 Kt 76/14) gegen die Vöslauer Mineralwasser GmbH bekannt. Wegen vertikalen Preisabstimmungen der Endverkaufspreise mit dem Lebensmitteleinzelhandel im Zeitraum Jänner 2007 bis Dezember 2012 wurde eine Geldbuße von 653.775 Euro verhängt.[6]

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Neben dem herkömmlichen stillen und kohlesäurehältigen Mineralwasser wird seit dem Jahr 2000[7] Mineralwasser mit Geschmack (sogenannte „Near-Water“-Produkte) unter dem Namen „Vöslauer Balance“ in verschiedenen Geschmacksrichtungen verkauft.

Seit 2007[8] wird zudem eine Limonade unter dem Namen „Vöslauer Bio“ in diversen Geschmacksrichtungen angeboten.

Die Balance Linie wurden 2013 um Vöslauer Balance Juicy erweitert.[9]

2015 brachte Vöslauer neben den Mineralwassersorten still, mild und prickelnd auch superprickelnd heraus.[10]

Seit 2017 wird außerdem Vöslauer Tee angeboten[11]. Zudem vertreibt Vöslauer stilles Mineralwasser auch in der Baby, Junior und Sport Edition.

Wasserquelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vöslauer
Inhaltsstoff Milligramm pro Liter
Kationen
Kalzium 114,40
Kalium 1,80
Magnesium 40,90
Natrium 14,00
Anionen
Chlorid 19,60
Sulfat 223,00
Hydrogencarbonat 249,00
Nichtelektrolyte
m-Kieselsäure 14,00
gelöste feste Stoffe 678,40

Die 660 Meter tief liegende Quelle dieses Mineralwassers ist artesisch.

Die Quelle war bereits bei den Römern bekannt und wurde nachweislich bereits im Jahr 50 n. Chr. als Heilquelle verwendet. Im Mittelalter wurde sie in Dokumenten von 1136 als Feselover Quelle erwähnt. Die Heilkraft wurde allerdings erst 1775 durch Analysen bestätigt; 1825 wurde die Quelle erstmals gefasst. Die Vöslauer Ursprungsquelle entspringt im Thermalbad Bad Vöslau.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vöslauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://1000000taten.greenpeace.at/735.html@1@2Vorlage:Toter Link/1000000taten.greenpeace.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Facts & Figures. Abgerufen am 27. September 2018.
  3. Stiftung Warentest: Natürliche Mineralwässer - Qualität zum Spottpreis - Pressemitteilung - Stiftung Warentest. Abgerufen am 28. September 2018.
  4. Die Glasflasche versucht ihr zaghaftes Comeback - derStandard.at. Abgerufen am 28. September 2018.
  5. Vöslauer bringt neue Glasmehrwegflasche in den Handel. Österreichs Nummer 1 setzt mit Innovation einen Impuls am Mehrwegmarkt. In: OTS.at. (ots.at [abgerufen am 28. September 2018]).
  6. Bundeswettbewerbsbehörde: Home. Abgerufen am 28. September 2018 (deutsch).
  7. Produkte. In: Vöslauer Mineralwasser. (voeslauer.com [abgerufen am 28. September 2018]).
  8. Neueste Innovation von Voeslauer: Voeslauer Biolimo. Abgerufen am 28. September 2018.
  9. Produkte. In: Vöslauer Mineralwasser. (voeslauer.com [abgerufen am 28. September 2018]).
  10. Produkte. In: Vöslauer Mineralwasser. (voeslauer.com [abgerufen am 28. September 2018]).
  11. News. In: Vöslauer Mineralwasser. (voeslauer.com [abgerufen am 28. September 2018]).
  12. Geschichte. In: Vöslauer Mineralwasser. (voeslauer.com [abgerufen am 28. September 2018]).