Všeruby u Plzně

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Všeruby
Wappen von Všeruby
Všeruby u Plzně (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Historischer Landesteil: Böhmen
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Plzeň-sever
Fläche: 3316 ha
Geographische Lage: 49° 51′ N, 13° 14′ OKoordinaten: 49° 50′ 30″ N, 13° 13′ 46″ O
Höhe: 424 m n.m.
Einwohner: 1.364 (1. Jan. 2016)[1]
Postleitzahl: 330 16 - 330 35
Kfz-Kennzeichen: P
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 7
Verwaltung
Bürgermeister: Michal Vaněk (Stand: 2016)
Adresse: Všeruby 2
330 16 Všeruby u Plzně
Gemeindenummer: 559628
Website: www.vseruby-mesto.cz

Všeruby (deutsch Wscherau, auch Scherau) ist eine Stadt in der Pilsner Region in Tschechien mit 1.017 Einwohnern (1. Januar 2004) und einer Fläche von 33,16 km². Der Ort liegt am Fuße des 464 m hohen Martinova hora (Martinsberg).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste urkundliche Nachweise stammen aus dem Jahre 1175 und belegen den Bau der Kirche des Hl. Martin und einer Burg. 1197 wurden als Besitzer der Burg die Brüder Hrdibor und Vicemil, Verwandte des seligen Hroznata, genannt. 1269 war der Richter des Pilsner Kreises, Drslav, Burgherr. Ab 1385 gehörte die Burg Guta von Guttenstein. Die Guttensteiner hielten den Besitz bis in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Burg fiel im 16. Jahrhundert wüst. Bis zur Aufhebung der Patrimonialherrschaften im Jahre 1848 gehörte Všeruby zur Herrschaft Kunějovice.

Nach dem Münchner Abkommen wurde der Ort dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Mies.

Am 29. Februar 2012 wurde Všeruby zur Stadt erhoben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sankt-Martins-Kapelle auf dem Friedhof am Martinova hora, errichtet 1175
  • Gräben und Wälle der ehemaligen Burganlage

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt Všeruby gehören die Ortsteile Chrančovice (Chräntschowitz), Chrástov (Chrast), Klenovice (Klenowitz), Kokořov (Kokorow), Popovice (Poplowitz) und Radimovice (Radlowitz).

Bekannte Bürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]