Valtra

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Valtra
Besitzer/Verwender AGCO
Einführungsjahr 1951
Produkte Landtechnik
Märkte weltweit
Website www.valtra.de
Valtra 8950 (1998–2002)

Valtra [ˈʋɑltrɑ] ist eine weltweit vertriebene Marke für Landtechnik der AGCO Corporation.[1] Es werden rund 1.700 Mitarbeiter beschäftigt.[2]

Die Fertigungsstätten befinden sich in Suolahti, Finnland und Mogi das Cruzes, Brasilien (östlich von São Paulo).[2] Während die Produktpalette in Europa Traktoren, Frontlader und Generatoren umfasst, werden in Teilen Afrikas und in Brasilien unter anderem auch Bodenbearbeitungsgeräte, Mähdrescher und Zuckerrohrernter unter der Marke Valtra angeboten.[3][4][5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende der 1940er Jahre begann die staatliche Kanonenfabrik in Finnland Valtion Tykkitehtaat mit der Entwicklung eines Traktors. Im Jahre 1951 wurde der Name VALtion METallitehtaat in Valmet umbenannt. 1979 übernahm man die Traktorenproduktion von Volvo. 1994 wurde die Valmet-Traktorenfabrik in den Sisu-Konzern eingegliedert. 1997 wurde Sisu wiederum mit der Partek-Gruppe verschmolzen und Sisu-Tractors wurde umbenannt in Valtra Oy. Im Rahmen des Verkaufs wurden die Nutzungsrechte der Marke "Valmet" für Traktoren bis April 2001 befristet, so dass ab 1997 zunächst unter dem Eigentümer Partek die Doppelmarke "Valtra Valmet" etabliert wurde, ehe schließlich im Januar 2001 die endgültige Umbenennung in Valtra erfolgte.[6][7] 2002 wurde Partek durch Kone übernommen.[8] Kone wiederum verkaufte 2004 Valtra an AGCO.[9]

Baureihen in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valtra T 190 (2004–2007)
Valtra N143
Baureihe Maximalleistung in kW Maximalleistung in PS Einführung
F-Serie 055 – 077 075 – 105 2020[10]
A-Serie[11][12] 063 – 096 085 – 130 2012–2014
G-Serie 078 – 100 105 – 201 2020[13]
N-Serie[14][15] 099 – 121 135 – 165 2005[16]
T-Serie[17][18] 114 – 173 155 – 235 2011
S-Serie[19][20] 199 – 294 270 – 400 2001[21]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Valtra-Traktoren – Sammlung von Bildern
Wikibooks: Traktorenlexikon:_Valtra – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Our Brands. AGCOCorp.com, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).
  2. a b Unternehmen. Valtra.de, abgerufen am 16. November 2020 (deutsch).
  3. Produkte. Valtra.de, abgerufen am 16. November 2020 (deutsch).
  4. Valtra Africa. Africa.Valtra.com, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).
  5. Valtra Brasil. Valtra.com.br, abgerufen am 16. November 2020 (portugiesisch).
  6. 1994 Sisu ownership. History.Valtra.com, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).
  7. 1997 Partek acquires Sisu. History.Valtra.com, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).
  8. 2002 Kone Corporation acquires Partek. History.Valtra.com, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).
  9. AGCO Completes Acquisition of Valtra. News.AGCOCorp.com, 5. Januar 2004, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).
  10. Valtra stellt mit der F-Serie neue Traktoren für Weinberge und Obstplantagen vor. Valtra.de, 11. Oktober 2019, abgerufen am 16. November 2020 (deutsch).
  11. http://www.konedata.net/Traktorit/ValtraA83.htm
  12. http://www.valtra.de/a-serie.aspx
  13. Brandneue Baureihe von Valtra. Valtra.de, 28. August 2020, abgerufen am 16. November 2020 (deutsch).
  14. http://www.konedata.net/Traktorit/ValtraN123.htm
  15. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 27. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.valtra.de
  16. 2005 N Series. History.Valtra.com, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).
  17. http://www.konedata.net/Traktorit/ValtraT153.htm
  18. http://www.valtra.de/t-serie.aspx
  19. http://www.konedata.net/Traktorit/ValtraS274.htm
  20. http://www.valtra.de/s-serie.aspx
  21. 2001 S Series. History.Valtra.com, abgerufen am 16. November 2020 (englisch).