VfL Wittekind Wildeshausen

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VfL Wittekind Wildeshausen
Vereinslogo
Name Verein für Leibesübungen
„Wittekind“ e. V.
Vereinsfarben Rot-Weiß
Gegründet 1891
(als TV Wildeshausen)[1]
Vereinssitz Glaner Str. 37
27793 Wildeshausen[1]
Mitglieder 2.000[1]
Abteilungen sechs
Vorsitzender Wolfgang Sasse
Homepage Offizielle Homepage

Der VfL Wittekind Wildeshausen (offiziell: Verein für Leibesübungen „Wittekind“ e. V.) ist ein Sportverein aus Wildeshausen. Die Fußballerinnen spielten ein Jahr in der Bundesliga.

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1891 wurde mit dem Turn-Verein Wildeshausen die Urzelle des Vereins gegründet. Zweiter Stammverein ist der im Jahre 1907 gegründete Sport-Verein Wittekind Wildeshausen. Beide Verein fusionierten schließlich zum heutigen VfL Wittekind Wildeshausen. Der Verein hat rund 2.000 Mitglieder. Die Vereinsfarben sind rot und weiß. Neben Fußball bietet der VfL Wittekind noch Handball, Kickboxen, Tischtennis, Turnen und Volleyball an.

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VfL Frauen
Name VfL Frauen
Spielstätte Krandelstadion
Plätze 2.500
Cheftrainer Sven Flachsenberger
Liga Bezirksliga Weser/Ems-Mitte
2018/19 10. Platz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fußballerinnen verbuchten mit der niedersächsischen Meisterschaft 1977 ihren ersten großen Erfolg. Bis 1986 folgten fünf weitere Meisterschaften. 1980 und 1986 erreichte die Mannschaft bei der deutschen Meisterschaft jeweils das Viertelfinale, während in den anderen Jahren bereits im Achtelfinale Endstation war. Der niedersächsische Pokal konnte ebenfalls sechs Mal gewonnen werden. Bei der ersten Teilnahme am DFB-Pokal 1982 erreichte die Mannschaft auf Anhieb das Finale. In Frankfurt/Main verlor die Mannschaft gegen die SSG 09 Bergisch Gladbach mit 0:3.[2]

Erst 1994 folgte mit dem Gewinn der Oberliga Nord der nächste Erfolg. In der Aufstiegsrunde war der VfL jedoch chancenlos. Zwei Jahre später wurde die Mannschaft erneut Oberligameister und schaffte in der Aufstiegsrunde ungeschlagen den Aufstieg in die Bundesliga. Als Vorletzter der Nordgruppe 1996/97 verpasste die Mannschaft nur knapp die Teilnahme an der Relegation zur im folgenden Jahr eingeführten eingleisigen Bundesliga.[2] Zum Ende der Saison wurde die Abteilung jedoch aufgelöst.

Nach einer langjährigen Pause feierte der Frauenfußball in Wildeshausen im Jahre 2006 ein Comeback. Die Mannschaft begann in der Kreisliga und feierte am 23. Mai 2012 den Kreispokalsieg. Als Vizemeister der Kreisliga gelang der Mannschaft in der Saison 2013/14 der Aufstieg in die Bezirksliga Weser-Ems Mitte. Nach nur einem Jahr folgte der Abstieg in die Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst. Dort wurde die Mannschaft im Jahre 2016 Meister und kehrte in die Bezirksliga zurück.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DFB-Pokalfinalist 1982
  • Meister der Oberliga Nord 1994, 1996
  • Niedersächsischer Meister 1977, 1980, 1981, 1983, 1985, 1986
  • Niedersächsischer Pokalsieger 1981, 1982, 1984, 1986, 1991, 1995

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männerfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VfL Männer
Name VfL Männer
Spielstätte Krandelstadion
Plätze 2.500
Cheftrainer Marcel Bragula
Liga Landesliga Weser/Ems
2019/20 10. Platz

Die erste Männermannschaft schaffte im Jahre 2010 den Aufstieg in der Bezirksliga Weser-Ems 2. Fünf Jahre später lieferten sich die Wildeshauser ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft mit dem SV Atlas Delmenhorst. Am letzten Spieltag trafen beide Mannschaften beim VfL Wittekind aufeinander, wobei der Gastgeber einen Punkt Vorsprung hatte. Ein 1:1 reichte Wildeshausen für den Aufstieg in die Landesliga Weser-Ems. Mit 4.000 Zuschauern wurde ein neuer deutscher Rekord für ein Bezirksligaspiel aufgestellt.[3] 2017 folgte der Abstieg in die Bezirksliga, dem zwei Jahre später der Wiederaufstieg in die Landesliga folgte.

Es gibt drei weitere Herren- und eine Alte-Herren-Mannschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c VfL Wittekind e.V. Wildeshausen - Wir sind der VfL. VfL Wittekind Wildeshausen e.V., abgerufen am 29. April 2018.
  2. a b Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 2: Bundesliga & Co. 1963 bis heute. 1. Liga, 2. Liga, DDR Oberliga. Zahlen, Bilder, Geschichten. AGON Sportverlag, Kassel 1997, ISBN 3-89609-113-1, S. 129, 145, 173, 239, 256, 264.
  3. Tim Noller: 4.000 Zuschauer beim Bezirksliga-Showdown. Fussball.de, abgerufen am 31. Mai 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]