Viktoria Stolp

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SV Viktoria 09 Stolp
Vereinslogo
Voller Name Sportverein Viktoria 09 eV Stolp
Ort Stolp
Gegründet 5. September 1909
Aufgelöst 1945
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Hindenburg-Kampfbahn
Höchste Liga Gauliga
Erfolge Gaumeister Pommern:
1934, 1936, 1937 und 1939
Heim
Auswärts
Vorlage:Infobox Historischer Fußballverein/Wartung/UnvollständigAuswärts

Der SV Viktoria 09 Stolp war ein Sportverein aus dem im heutigen Polen gelegenen Stolp, Provinz Pommern, der mehrfach an der Endrunde zur deutschen Fußballmeisterschaft teilnahm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 5. September 1909 in der Gastwirtschaft Franz Squar gegründet. In den 1920er Jahren spielte der Verein in der Kreisliga und konnte hier einige Meisterschaften erringen, sich in der Endrunde um die Pommernmeisterschaft allerdings nie durchsetzen. Zur Saison 1929/30 wurde man in die neu geschaffene Bezirksliga Grenzmark eingeordnet. Als Grenzmarkmeister 1932 qualifizierte man sich für die Endrunde des Baltenverbandes. Der hier nach einem Entscheidungsspiel gegen den VfB Königsberg erreichte 2. Platz berechtigte zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft, in der man jedoch bereits in der ersten Runde an Tennis Borussia Berlin scheiterte.

1933 wurden die Gauligen als höchste deutsche Spielklasse gegründet. In der ersten Saison wurde Viktoria Stolp Pommernmeister und stand somit ein zweites Mal in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Gleiches konnte in den Jahren 1936, 1937 und 1939 wiederholt werden.

Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde der Spielbetrieb immer mehr eingeschränkt. Mit Ende des Krieges hörte der Verein auf zu existieren.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SV Viktoria Stolp trug seine Heimspiele auf dem Sportplatz Elysium aus. Später nutzte man die 1926 in Anwesenheit des Reichspräsidenten von Hindenburg eingeweihte Hindenburg-Kampfbahn. Die Kampfbahn fasste bis zu 15.000 Zuschauer und hatte 1600 Sitzplätze. Der Zuschauerrekord (1926) betrug 16000 Zuschauer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]