Vilâyet Beirut

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Das Vilâyet Beirut im Osmanischen Reich
Osmanische Levante

Das Vilâyet Beirut (osmanisch ‏ولاية بيروت‎, türkisch Beyrut Vilayeti) war eine administrative Verwaltungseinheit (Provinz , tr. Vilâyet) des Osmanischen Reiches. Es wurde 1888 aus den Küstengegenden des Vilâyets von Syrien errichtet, um die neue Wichtigkeit der blühenden Hauptstadt Beirut zu würdigen, die in den vorangehenden Jahren bedeutendes Wachstum verzeichnet hatte.[1] Es wurde vom Vilâyet Syrien im Osten, dem Vilâyet Aleppo im Norden, dem unabhängigen Sandschak Jerusalem im Süden sowie dem Mittelmeer im Westen umschlossen.

Im Vorfeld des Ersten Weltkrieges wurde das Gebiet im Sykes-Picot-Abkommen 1916 Frankreich zugesprochen. Frankreich eroberte das türkische Gebiet schließlich in diesem Krieg. 1920 wurde das Gebiet dem französischen Völkerbundmandat für Syrien und Libanon einverleibt und in den neuen Staat Großlibanon umgewandelt.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Das Vilâyet bestand aus fünf Sandschaks. Sandschaks des Vilâyets von Beirut:[2]

  1. Sandschak von Beirut
  2. Sandschak von Akka
  3. Sandschak von Latakia
  4. Sandschak von Nablus

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gábor Ágoston, Bruce Alan Masters: Encyclopedia of the Ottoman Empire. S. 87.
  2. Beyrut Vilayeti ve Cebel-i Lübnan Mutasarrıflığı | Tarih ve Medeniyet