Vinaròs
| Gemeinde Vinaròs | ||
|---|---|---|
| Wappen | Karte von Spanien | |
| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Castellón | |
| Comarca: | Baix Maestrat | |
| Gerichtsbezirk: | Vinaròs | |
| Koordinaten: | 40° 28′ N, 0° 28′ O | |
| Höhe: | 6 msnm[1] | |
| Fläche: | 95,46 km²[2] | |
| Einwohner: | 30.529 (Stand: 2025)[3] | |
| Bevölkerungsdichte: | 320 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 12150, 12500 | |
| Gemeindenummer (INE): | 12138 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Guillem Alsina | |
| Website: | www.vinaros.es | |
| Lage des Ortes | ||
Vinaròs (spanisch Vinaroz) ist eine Stadt in Ostspanien, an der Costa del Azahar, an der nördlichen Grenze der Provinz Castelló, etwa 160 Kilometer nördlich von Valencia. Vinaròs ist eine der größten Städte der Provinz und Hauptstadt des Verwaltungsbezirks Baix Maestrat. Der Ort liegt nahe der Mündung des Küstenflusses Cérvol ins Mittelmeer und hat einen bedeutenden Hafen.
Geschichtliches
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während der Kriege von Napoleon Bonaparte auf der Iberischen Halbinsel siegte der französische General Musnier bei Vinaròs im November 1810 über die Spanier.
Auf dem Flugplatz Vinaròs lag während des Spanischen Bürgerkrieges zwischen Mai und November 1938 die Mehrzahl der Maschinen der Aufklärungsgruppe 88 der deutschen Legion Condor, Heinkel He 45 und Dornier Do 17.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sehenswert sind die Kirche Arxiprestal de l'Assumpció aus dem siebzehnten Jahrhundert im Stadtzentrum und die malerische Ermita de la Mare de Déu de la Misericòrdia i de Sant Sebastià, die auf einem 144 m hohen Hügel 5 km westlich des Ortes liegt.
Der Karneval in Vinaròs ist ein Anziehungspunkt der ganzen Gegend und wird vom Volk durch Karnevalvereine organisiert. In der Nit del Pijama tragen alle Leute in der Stadt Pyjama oder Schlafanzug.
- Carneval de Vinaròs 2010
- Vinaròs
- Vinaròs
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]20 km vor der Küste im Mittelmeer sollte 2013 das größte unterirdische Erdgaslager in einer ausgebeuteten Erdöllagerstätte entstehen. Nachdem es jedoch mehrere Wochen zu 200 kleineren Erdbeben gekommen war, das stärksten mit der Magnitude 4,2 am 1. Oktober, ließ der Industrieminister die Einleitung von Gas stoppen.[4]
Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ángel de Villalobos (1808–1880), Journalist, Politiker, Industrieförderer, Romanist und Hispanist
- Germán Lorente (1932–2019), Regisseur und Drehbuchautor
- Carles Santos Ventura (1940–2017), Komponist und Künstler
- Pedro Barceló (* 1950), spanisch-deutscher Althistoriker
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
- ↑ Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
- ↑ Serie von Erdbeben in Spanien bei unterirdischem Erdgaslager. In: orf.at. 1. Oktober 2013, abgerufen am 15. März 2024.

