WDR mediagroup

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WDR mediagroup
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Rechtsform GmbH
Gründung 1958
Sitz Köln
Leitung Michael Loeb
Mitarbeiter ca. 230[1]
Umsatz 112 Mio. EUR (2013)[2]
Branche Medien
Website www.wdr-mediagroup.com

Die WDR mediagroup GmbH (WDRmg) ist die kommerzielle Tochtergesellschaft des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Sie vermarktet und verwertet WDR-Programme und Inhalte weiterer Partner auf allen Verbreitungswegen. Das Kerngeschäft bildet die Werbezeitenvermarktung für die WDR-Hörfunkwellen und die regionalen TV-Werbefenster für Nordrhein-Westfalen im ARD-Vorabendprogramm. Zu den weiteren Geschäftsfeldern des Unternehmens zählen Programmredaktion, Lizenzhandel, technische Services sowie diverse Dienstleistungen rund um Medieninhalte. Seit Juli 2008 ist Michael Loeb Geschäftsführer der WDRmg, Prokuristen der Geschäftsleitung sind Anke Fischer-Appelt (Operative Fragen), Frank Nielebock (Finanzen und Beteiligungen), Barbara Wiewer (Marketing und Vertrieb) und Andrea Zuska (Projektsteuerung und Programmverwertung).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die WDRmg geht zurück auf die Westdeutsches Werbefernsehen GmbH (WWF), die 1958 als 100-prozentige Tochter des WDR gegründet wurde. Als Das Erste 1959 mit der Ausstrahlung von Fernsehwerbung begann, übernahm die WWF die Vermarktung der Werbezeiten für das Vorabendprogramm des WDR, das als regionales Programmfenster im Ersten von Montag bis Freitag ausgestrahlt wurde. Mit der Verlängerung des Vorabendprogramms erhöhte sich Ende der 1960er-Jahre auch der Anteil der von der WWF vermarkteten Werbezeit von anfänglich 6 auf 20 Minuten pro Tag.

1980 ging die Live-Sendung WWF Club an den Start, die dem TV-Publikum fortan zehn Jahre lang eine Mischung aus Musik, Sketchen und Wissenswertem bot. Als der WDR 1987 Hörfunkwerbung einführte, übernahm die WWF auch hier die Vermarktung der Werbezeiten und änderte ihren Namen in Westdeutsche Rundfunkwerbung GmbH. Um die inzwischen etablierte Marke zu erhalten, wurde die Abkürzung WWF beibehalten.

1993 wurden die regionalen Programmfenster im Ersten eingestellt, die Werbeblöcke blieben jedoch weiterhin regional buchbar und die Westdeutsche Rundfunkwerbung behielt ihr Mandat für das Gebiet Nordrhein-Westfalen. Da sich das Unternehmen im Laufe der Zeit nebenher viele weitere Geschäftsfelder erschlossen hatte und zum Multimedia-Dienstleister herangewachsen war, wurde es im Jahr 2004 in WDR mediagroup GmbH umbenannt.

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WDR mediagroup GmbH In: ard.de, abgerufen am 8. September 2017.
  2. Konzernabschluss zum Geschäftsjahr 2013, veröffentlicht im Bundesanzeiger.