Rundfunkbeitrag

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Der Rundfunkbeitrag ist seit 2013 das Modell zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland. Diese sind gemäß Rundfunkstaatsvertrag in öffentlichem Auftrag tätig. Der Rundfunkbeitrag wird eingezogen durch den ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice, ehemals Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (GEZ). Die Kosten für die GEZ beliefen sich im Jahre 2008 auf 2,26 % des Aufkommens. Die damalige Rundfunkgebühr wurde umgangssprachlich manchmal als „GEZ-Gebühr“ bezeichnet, wogegen sich die GEZ verwahrte.[1]

Mit dem Beitragsaufkommen von 7,978 Milliarden Euro im Jahr 2016[2] wurden unter anderem 22 Fernseh-, 67 Radiosender und eine Vielzahl von Online-Plattformen mit insgesamt mehr als 25.000 festen Mitarbeitern finanziert,[3] außerdem die Aufsichtsbehörden für den privaten Rundfunk (Landesmedienanstalten). Die Deutsche Welle wird hingegen direkt aus Steuergeldern finanziert.

Die Beitragspflicht ergibt sich aus dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, der durch Zustimmungsgesetze aller 16 Landesparlamente zu anwendbarem Recht im jeweiligen Bundesland erklärt wurde. Die Bestimmung der Höhe der Beiträge und deren Verteilung sind im Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag (RFinStV) geregelt. Zunächst ermittelt die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) den Betrag, welchen die Anstalten für den Bestandsschutz und die Fortentwicklung, welche laut Bundesverfassungsgericht garantiert werden sollen, benötigen. Die Ministerpräsidentenkonferenz bestimmt daraufhin die Höhe der Beiträge. Eine Änderung des Rundfunkbeitrags bedarf der Zustimmung aller Landesparlamente.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühgeschichte der Rundfunkgebühr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werbung für die Rundfunkgebühr im Jahrbuch der Funk-Stunde Berlin 1926
Foto einer Quittung über Rundfunkgebühren

Als die erste Sendegesellschaft in Berlin am 29. Oktober 1923 ihren Sendebetrieb mit der Funk-Stunde Berlin aufnahm, gab es noch keine zahlenden Hörer; zum Jahresende waren es 467. Die Jahresgebühr hatte die Reichstelegraphenverwaltung auf 25 Mark festgelegt, sie wurde dann – mitten in der Inflationszeit – „vervielfacht mit der am Tag der Zahlung gültigen Verhältniszahl für die Berechnung der Telegraphengebühren im Verkehr mit dem Ausland“.[4]

Für sogenannte Schwarzhörer waren im Telegraphengesetz Geldstrafen und im Extremfall Gefängnis bis zu sechs Monaten vorgesehen. Zunächst stiegen die Teilnehmerzahlen kaum, zumal am 1. Januar 1924 die Jahresgebühr auch noch auf 60 Mark – etwa ein Drittel eines durchschnittlichen Monatseinkommens – heraufgesetzt wurde. Die am 8. März 1924 erlassene Funknotverordnung verschärfte die Strafen weiter, gewährte andererseits aber allen Schwarzhörern Amnestie, die sich bis zum 16. April bei der Post selbst anzeigten. Bei dieser Aktion sollen sich 54.000 Teilnehmer gemeldet haben.

Die Zahlen stiegen erst deutlich, nachdem am 14. Mai 1924 rückwirkend zum 1. April die Gebühr auf monatlich zwei Reichsmark festgelegt worden war. Zum Jahresende hatten sich 548.749 Teilnehmer angemeldet. Aus dem Verkauf von Radiobauteilen lässt sich jedoch schließen, dass immer noch die meisten Menschen ihr Radio selbst bastelten und nicht anmeldeten. Im Dezember 1926 waren in Deutschland 1,3 Millionen Hörer gemeldet, die „täglich 7 Pfennige“ an Gebühren zahlten, wovon 40 % die Deutsche Reichspost erhielt, wie der Rundfunkpionier Kurt Magnus schrieb. Magnus beklagte zudem, dass ein Großteil der verbleibenden 60 % nicht zum Ausbau der Sendeanlage und des Programms genutzt werden könnten, sondern man „sehr erhebliche Beiträge für die Urheber bezahlen“ müsse.[5]

Ernst Hardt, erster Intendant der Westdeutschen Rundfunk AG Werag (später WDR), sah es als problematisch an, nicht zahlenden Hörern mit Gefängnis und Zerstörung ihrer Familienverhältnisse zu drohen. Die Deutsche Reichspost baute und unterhielt große Teile der Rundfunkinfrastruktur und drängte die Programmmacher, die Hörer offensiver zum Einhalten der Vorschriften zu bewegen: „Es soll ein regelrechtes Jagen geben mit Fallen, die wirklich zuschnappen und Schlingen, die wirklich fangen, und wir sollen dabei helfen“, sprach Hardt im Abendprogramm. „Aber wir möchten nicht gern die Häscher sein von Menschen, die wir lieb haben, weil sie uns hören.“ Hardt endete den Vortrag mit der Ankündigung, dies sei die letzte Aufforderung vor der „Schwarzhörer-Razzia“:

„Lassen Sie mich diesen betrüblichen, ja diesen eigentlich ernsten Beginn eines ‚Lustigen Abends‘ mit der Hoffnung schließen, dass diese Warnung genügen wird, uns zu dem Lohn für unsere Arbeit und Ihnen aus einer Gefahr zu verhelfen, die schon morgen, schon übermorgen, die an jedem Tag und jeder Stunde Übles für sie zum Ende haben könnte: Geldstrafe und den Verlust Ihres Gerätes oder Gefängnis. Weiß Gott, lassen Sie es um der lumpigen zwei Mark nicht dahin kommen!“[6]

Die Londoner Times beobachtete die Gebührenentwicklung in der Weimarer Republik genau und bilanzierte 1927:

„Die erste deutsche Rundfunkgesellschaft, die Berliner Funk Stunde A.G., wurde im Oktober 1923, in Zeiten größter Geldinflation und sozialer Unruhen gegründet. Die Kosten der ersten Rundfunklizenzen lagen bei 60 Goldmark oder 780 Milliarden der damals aktuellen Landeswährung; diese Zahlen geben einen guten Einblick in die Verhältnisse der Zeit. Dennoch fanden sich bis zum Ende des Jahres über Tausend Optimisten, die bereit waren, diese enormen Summen für das Privileg auszugeben, die ersten deutschen Rundfunkprogramme zu hören. Nach der Stabilisierung der Währung sank die Gebühr auf 24 Goldmark pro Jahr, umgerechnet 1 £ 4 Schillinge, wo sie bis heute steht. In Deutschland gibt es jetzt fast zwei Millionen Radioabonnenten.“

The Times: Broadcasting In Germany. Twenty-Five Stations, 6. Oktober 1927, S. 6

Rundfunkgenehmigung 1931[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ende der Weimarer Republik bestand die Rundfunkgenehmigung beziehungsweise die Genehmigung zum Aufstellen und Betreiben eines Rundfunkempfängers nach den Bestimmungen über den Rundfunk vom 27. November 1931 (Amtsblatt des Reichspostministeriums Seite 509/1931) aus einem sehr feinen Geflecht von „Hörerrechten und -pflichten“. Das von der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (RRG) herausgegebene Rundfunk Jahrbuch 1933 vergleicht die Gebühr von damals 2 Reichsmark monatlich mit dem Waffen- oder Jagdschein, bei dem man das Recht erwirbt, etwas tun zu dürfen, keinesfalls aber ein Vertragsverhältnis über ein zu lieferndes Produkt eingeht. Der Eigenbau von Rundfunkgeräten bedurfte keiner Genehmigung, jede Antenne aber kostete ihre Jahresgebühr. Körperbehinderte und „wohlfahrtsunterstützte“ (also arbeitslose und verarmte) Menschen bekamen die Gebühr erlassen. Unternehmen und größere Hausgemeinschaften mit Untermietern, Hotels etc. bekamen Rabatte. Untersagt war das Verkabeln einer lizenzierten Anlage mit einer nicht lizenzierten in einem anderen Raum. Der zahlende Rundfunkhörer durfte sein Gerät bewegen und seine Antennen frei aufstellen, zum Beispiel auf dem Dach, und vor Gericht bekamen in der Regel die protestierenden Hausbesitzer nicht Recht. Wer seine Rundfunkempfangsanlage mit auf Reisen nahm, um sie etwa am Urlaubsort zu betreiben, musste sein Genehmigungsschreiben mit sich führen, um es gegebenenfalls vorzulegen.

1932 stand es dem Hörer frei, auch ausländische Sender und Versuchssender zu empfangen. Wenn er jedoch beim Wählen der Frequenz auf nicht für die Allgemeinheit bestimmte Funknachrichtendienste des Hochsee-, Presse-, Sport- und Wirtschaftsfunks stieß, durften diese „weder niedergeschrieben, noch anderen mitgeteilt, noch gewerbsmäßig verwertet werden.“ Diese kommerziellen Übertragungen für spezielle Abonnenten waren technikhistorisch Vorläufer des öffentlichen Rundfunks, medienhistorisch Vorläufer der Nachrichtenagenturen und wurden später durch Telex abgelöst.

Wer wochenlang kein Radio hörte, musste trotzdem zahlen; beim Außerbetriebnehmen der Anlage konnte monatlich gekündigt werden, jeweils bis zum 16. des Monats bei seinem Postamt. Auch die Lautstärke der Rundfunkwiedergabe wird in den Bestimmungen zur Rundfunkgenehmigung thematisiert. Bei offenem Fenster war geringe Lautstärke angeraten. Urteile wegen Ruhestörung durch „Lautsprecherlärm“ waren 1932 keine Seltenheit. Wer sich nachhaltig gestört fühlte, konnte auf Unterlassung klagen, wobei die Unterlassung sich auf die Lautstärke oder die Betriebsdauer bezog.

Für Störungen des Rundfunkempfangs übernahm die Reichspost keine Gewährleistung und verwies auf die Rundfunkgesellschaften, die verpflichtet seien, einen ordentlichen Betrieb zu sichern. Wenn allerdings eine neue Störquelle in der Nachbarschaft auftauchte, etwa durch „Polwechsler, Maschinen, Selbstanschlußämter“, konnte man die „Funkhilfe“ anrufen, und Ingenieure der Post kümmerten sich um das Problem. Umgekehrt musste der Gebührenzahler sicherstellen, dass seine (noch nicht durchgehend standardisierte) Anlage nicht andere störte, etwa den Betrieb von Fernsprechanlagen.[7]

Seit Beginn des Rundfunks gab es unterschiedliche Auffassungen über das Programm und was es kosten durfte. Gegen Ende der Weimarer Republik nahm die Unzufriedenheit der Hörer mit der Gebühr stark zu. Die Rundfunkzeitschrift Schlesische Wellen (Untertitel: Die billigste Rundfunk-Programmzeitung und das billigste Versicherungsblatt Ostdeutschlands) bescheinigte den Programmmachern und der Post als Betreiber der Sendeanlagen, auf einem „Thron der Unnahbarkeit“ zu sitzen:

„Wachsende Unzufriedenheit der deutschen Hörer! Wieder hat eine deutsche Rundfunkzeitung einen Kampfaufruf gegen die Sonderstellung der Rundfunkgesellschaften erlassen und fordert zum Zusammenschluß aller Hörer auf, um die verantwortlichen Stellen aufmerksam zu machen, dass sie sich den Forderungen der Hörer nun lange genug verschlossen haben. […] Wenn die Hörer monatlich 2,– RM. Gebühr bezahlen, dann dürfen sie keinesfalls wie Bettler behandelt werden, indem man ihnen die Türen der Funkpaläste vor der Nase zuschlägt, vielleicht noch mit dem Bemerken: ‚Was willst Du, Hörer? Du darfst doch hören!‘“[8]

Mit Kriegsbeginn 1939 führte das NS-Regime zahlreiche neue Gesetze und Verbote ein. Eines davon war die Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen vom 1. September 1939; sie bedrohte das Hören ausländischer Rundfunksender mit hohen Strafen. Hörer satirischer Beiträge oder Musiksendungen wie Jazz und Swing kamen oft mit einer Verwarnung durch die Gestapo davon, mussten aber auch mit dem Einzug des Rundfunkgerätes oder einer Gefängnisstrafe rechnen. Verbreitung von abgehörten Nachrichten der Feindsender konnte mit Zuchthausstrafen oder sogar mit dem Tode bestraft werden. Der Wehrkraftzersetzungs-Paragraph wurde im Laufe des Krieges von Gerichten immer weiter ausgelegt.

Rundfunkgenehmigung in der Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ton-Rundfunkgenehmigung von 1958 gemäß „Bestimmungen über den Rundfunk“, 1931 (Vorderseite) Wichtige Vorschriften für den Ton-Rundfunkteilnehmer (Rückseite)
Ton-Rundfunkgenehmigung von 1958 gemäß „Bestimmungen über den Rundfunk“, 1931 (Vorderseite)
Wichtige Vorschriften für den Ton-Rundfunkteilnehmer (Rückseite)

In der Bundesrepublik Deutschland wurden Ton-Rundfunkgenehmigungen auch nach Kriegsende und in den 1950er Jahren weiterhin auf Grundlage der Bestimmungen über den Rundfunk vom 27. November 1931 (Amtsblatt des Reichspostministeriums Seite 509/1931 und Seite 141/1940) erteilt. Sie wurden von der Deutschen Bundespost (DBP) für monatlich 2 DM ausgestellt, mit einer Belehrung über die Wichtige[n] Vorschriften für den Ton-Rundfunkteilnehmer:

1. Als Ton-Rundfunkempfänger gelten alle Einrichtungen zum Empfang von Ton-Rundfunksendungen durch Funk oder über Draht (z. B. Ton-Rundfunkempfangsgeräte, Anschlüsse von Lautsprechern, Kopfhörern oder Verstärkern an Ton-Rundfunkempfänger oder an den Drahtfunk).
2. Diese Genehmigung berechtigt ihren Inhaber, einen Ton-Rundfunkempfänger zu betreiben, und zwar an einer beliebigen Stelle. Lediglich in seinem Privathaushalt auf dem umseitig angegebenen Grundstück darf er mehrere Empfänger gleichzeitig betreiben.
3. Für seine eigene Wohnungsgemeinschaft darf der Genehmigungsinhaber beliebig viele Lautsprecher oder Kopfhörer (Hörstellen) an seinen Empfänger anschließen. Für andere darf er dagegen höchstens 10 Hörstellen anschließen, und zwar müssen sich diese auf demselben Grundstück befinden wie der Ton-Rundfunkempfänger selbst. Der Benutzer einer solchen Fremdhörstelle muss selbst auch eine Ton-Rundfunkgenehmigung haben.
4. Den Beauftragten der Deutschen Bundespost ist das Betreten der Grundstücke und Räume, in denen sich Ton-Rundfunkempfangseinrichtungen befinden, jederzeit zu gestatten.
5. Die Ton-Rundfunkgebühr ist am Ersten jedes Monats fällig, sie wird monatlich vom Postzusteller eingezogen oder auf Antrag vom Postscheckkonto abgebucht. Die Ton-Rundfunkgebühren sind ohne Rücksicht darauf zu entrichten, ob die Ton-Rundfunkempfänger oder Hörstellen benutzt werden oder nicht. Vor der Aushändigung der Ton-Rundfunkgenehmigung ist die erstmals fällige Gebühr zu entrichten.
6. Diese Genehmigung erlischt beim Verzicht (Abmeldung) des Ton-Rundfunkteilnehmers oder beim Widerruf durch das Postamt. Verzicht nur zum Monatsende, und zwar schriftlich bis spätestens 16. des Monats! Widerruf durch das Postamt bei Verstößen gegen die Rundfunkvorschriften oder bei sonstigem Missbrauch, vor allem bei Nichtzahlung der Gebühren.
7. Beim Erlöschen dieser Genehmigung [sind] Ton-Rundfunkempfänger und Hörstellen sogleich außer Betrieb setzen, d. h. alle Verbindungen des Empfängers mit Antennen, Erdleitungen und Stromquellen abtrennen! Auf Verlangen des Postamts sind Antennen und Leitungen zu Hörstellen binnen einer Woche zu entfernen.
8. Diese Genehmigung sorgfältig aufbewahren und zusammen mit der Bescheinigung über die Zahlung der fälligen Gebühren stets bei den benutzten Empfängern oder Hörstellen bereithalten! Genehmigung und Empfangsbescheinigung auf Verlangen den Beauftragten der Deutschen Bundespost vorzeigen! Nach Erlöschen (s. 6) an das Postamt zurückgeben!
9. Nähere Auskunft erteilt die Rundfunkstelle des Postamts.
Fernseh-Rundfunkgenehmigung 1958

Zusätzlich zum Ton-Rundfunk konnte eine Fernseh-Rundfunkgenehmigung für 5 DM monatlich beantragt werden.

Bei Widersprüchen zu dem Verwaltungsakt der Gebühreneinzugs war die Oberpostdirektion zuständig, und danach gab es die Möglichkeit einer Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht.

Rundfunkermittler der Sendeanstalten hatten die Überprüfung auf Einhaltung der Betriebsbedingungen für die Rundfunkempfangsgeräte zur Aufgabe und waren in den Landesgesetzen festgelegt. Neben der Hörer-Werbung war der Ermittler vor allem mit der Ermittlung sogenannter Schwarzhörer beauftragt. Zu ihren Aufgaben gehörten Kontrollen in Haushalten und sonstige Ermittlungen zur Auffindung von Schwarzhörern, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme der bei den Postbehörden befindlichen Unterlagen. Nach Feststellung eines Schwarzhörers hatte der Ermittler diesen möglichst auch zur Stellung eines Antrags auf Erteilung einer Rundfunkgenehmigung und gegebenenfalls zur Gebührennachzahlung für die Zeit, in der das Rundfunkgerät ohne Genehmigung benutzt wurde, zu veranlassen. Der Ermittler erhielt für seine Tätigkeit Ende der 1950er Jahre eine Provision von 4 Deutsche Mark (DM) für jeden Antrag auf Erteilung einer Rundfunkgenehmigung und 20 Prozent des Betrages, der sich aus einer Gebührennachzahlung des neuzugeführten Hörers ergab.

Rundfunkgebühr in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der DDR galten gemäß Rundfunk-Anordnung vom 28. Februar 1986 folgende Sätze (pro Monat):

Rundfunk 2 Mark
Rundfunk sowie I. Fernsehprogramm 8 Mark
Rundfunk sowie I. und II. Fernsehprogramm 10 Mark

Für ein Autoradio waren weitere 0,50 Mark zu entrichten. Zusätzlich war eine „Kulturabgabe“ von 0,05 Mark je gewähltem Satz zu zahlen. Zuständig für den Gebühreneinzug war der Postzeitungsvertrieb. Es konnten dann je Haushalt beliebig viele der entsprechenden Geräte betrieben werden, auch auf Reisen und auf dem Wochenendgrundstück. Lehrlinge, Schüler, Studenten brauchten keine Gebühren zu zahlen, wenn ihre Einkünfte die Leistungen der Sozialfürsorge nicht überschritten. Bestimmten Bürgern (Alters- und Invalidenrentner) konnten auf Antrag die Gebühren erlassen werden.

Von der Rundfunkgebühr zum Rundfunkbeitrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da sich mit den Jahrzehnten die ursprünglichen Rahmenbedingungen geändert hatten und die gerätegebundene Gebührenpflicht von vielen Bürgern als Zwang wahrgenommen wurde (vgl. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Abschnitt Akzeptanz der Finanzierung), gab es verschiedene Vorschläge zur Anpassung der Rundfunkfinanzierung.

Bekannte und von Interessengruppen vorgestellte Modelle waren eine haushaltsbezogene Abgabe (jeder Haushalt ist gebührenpflichtig) und eine Pauschale (wie eine Kopfsteuer; jeder Erwachsene mit eigenem Einkommen ist gebührenpflichtig). Beiden ist der Verzicht auf die Feststellung vorgehaltener Rundfunkgeräte gemeinsam, was die Verwaltung vereinfacht. Jedoch wurden dadurch auch Personen zahlungspflichtig, die bisher auf Fernsehempfang oder Rundfunk insgesamt verzichteten.

Im Mai 2010 veröffentlichte Paul Kirchhof, der zuvor als Verfassungsrichter an mehreren Rundfunkurteilen mitgewirkt hatte, im Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio ein Gutachten über die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Er befand, dass die bisherige Geräteabgabe infolge der technischen Entwicklung auf dem Weg in die Verfassungswidrigkeit sei. Eine Finanzierung aus Steuermitteln wegen der geforderten „Staatsferne“ verwerfend, schlug er als einzigen Ausweg eine Änderung in eine Haushaltsabgabe vor.[9] Am 9. Juni 2010 beschlossen die Ministerpräsidenten der Länder, dieses Gebührenmodell ab 2013 einzuführen.

Die Rundfunkgebühr war früher Gegenleistung für eine hoheitliche Genehmigung. Da sie nach dem neuen Modell nicht mehr von der tatsächlichen Nutzung des Rundfunks abhängt, wurde sie bei der Gelegenheit in Beitrag umbenannt.

Rundfunkgebühren bis 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich war jeder, der ein Rundfunkempfangsgerät zum Empfang bereithielt, zur Zahlung der Rundfunkgebühr verpflichtet. Auf die Nutzung eines Rundfunkempfangsgeräts oder die Empfangsmöglichkeit bestimmter Sender kam es dabei ausdrücklich nicht an. Unter bestimmten Voraussetzungen konnte man jedoch von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreit werden (Art. 4 des Staatsvertrags).[10] Originalverpackt zum Kauf angebotene Geräte waren ebenfalls nicht gebührenpflichtig.

Die bisherige Gebührenbefreiung für neuartige Rundfunkempfangsgeräte (z. B. Internet-PC oder internetfähiges Mobiltelefon) endete am 31. Dezember 2006. Diese seit 2007 bestehende Zahlungspflicht auch ohne Nutzung der Programme und auch für anderweitig genutzte und beruflich unverzichtbare Geräte war trotz weitgehender Gebührenbefreiung dieser Geräte ein Schwerpunkt der Kritik am System der öffentlich-rechtlichen Rundfunkfinanzierung. War es zunächst noch umstritten, so hat das Bundesverwaltungsgericht festgestellt, dass Rundfunkgebühren auch für internetfähige PCs zu entrichten sind.[11]

Entwicklung
der Monatsgebühr
1953 1970 1974 1979 1983 1988 1990 1992 1997 2001 (2002) 2005 2009
Grundgebühr 2,00 DM 2,50 DM 3,00 DM 3,80 DM 5,05 DM 5,16 DM 6,00 DM 8,25 DM 9,45 DM 10,40 DM (5,32 €) 5,52 € 5,76 €
Fernsehgebühr 5,00 DM 6,00 DM 7,50 DM 9,20 DM 11,20 DM 11,44 DM 13,00 DM 15,55 DM 18,80 DM 21,18 DM (10,83 €) 11,51 € 12,22 €
Gesamtgebühr 7,00 DM 8,50 DM 10,50 DM 13,00 DM 16,25 DM 16,60 DM 19,00 DM 23,80 DM 28,25 DM 31,58 DM (16,15 €) 17,03 € 17,98 €

Rundfunkgebühren wurden prinzipiell für jedes einzelne Empfangsgerät erhoben, für Privathaushalte bestand jedoch eine weitgehende Zweitgerätebefreiung. Die monatliche Rundfunkgebühr für das Bereithalten von Rundfunkgeräten regelte sich wie folgt (Stand: 1. Januar 2009):[12]

Für Rundfunk-Radiogeräte oder neuartiges Rundfunkgerät (z. B. internetfähiger PC) oder Rundfunk-Radiogerät und neuartiges Rundfunkgerät, wurde die monatliche Grundgebühr von 5,76 Euro erhoben.

Für ein Rundfunkfernsehgerät (siehe ggf. Zweitgeräteregelung)[13] oder Fernsehgerät und Radio oder Fernsehgerät und neuartiges Rundfunkgerät oder Fernsehgerät, neuartiges Rundfunkgerät und Radio, betrug die monatliche Rundfunkgebühr 17,98 Euro, die sich aus der Grundgebühr und der Fernsehgebühr in Höhe von 12,22 Euro zusammensetzte.

Im gewerblichen Bereich, in dem für herkömmliche Empfangsgeräte keine Zweitgerätebefreiung galt, war für jedes Radiogerät jeweils eine Grundgebühr (5,76 Euro) und für jedes Fernsehgerät eine Fernsehgebühr (12,22 Euro) zu bezahlen. Waren mehr Fernsehgeräte als Radiogeräte angemeldet, so musste für die überzähligen Fernsehgeräte ebenfalls eine Grundgebühr entrichtet werden (§ 2 Abs. 2 RGebStV). Ab 2007 waren auch im gewerblichen (genauer: im nicht ausschließlich privaten) Bereich Geräte, die Rundfunk ausschließlich über das Internet empfangen können, von den Gebühren befreit, wenn auf dem Grundstück schon für andere Rundfunkempfangsgeräte Gebühren bezahlt wurde.

Rundfunkbeitrag seit 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Wirkung vom 1. Januar 2013 trat in Deutschland der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV) an die Stelle des bisherigen Rundfunkgebührenstaatsvertrags.[14] Damit ersetzt ein Rundfunkbeitrag die früheren Rundfunkgebühren – im Unterschied zu einer Gebühr ist ein Beitrag grundsätzlich nicht an die tatsächliche Inanspruchnahme einer Leistung gebunden, sondern ist allein für die Möglichkeit zur Inanspruchnahme zu zahlen. Im Unterschied zu einer Steuer kann die Höhe des Rundfunkbeitrags (wie zuvor schon der Rundfunkgebühr) nicht frei vom Gesetzgeber festgesetzt werden. Das Verfahren zur Festsetzung wurde unter maßgeblichem Einfluss der Rundfunkentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (insbesondere: 8. Rundfunk-Urteil) entwickelt.[15]

Von 39 Euro, die Haushalte in Deutschland durchschnittlich monatlich für Medien (ohne Bücher) ausgaben, entfielen 42 Prozent auf den Rundfunkbeitrag.[16]

Entwicklung des Rundfunkbeitrags seit 1. Januar 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ab Beitrag Veränderung
01.01.2013 17,98 € ± 0,0 %
01.04.2015 17,50 € - 2,7 %

Höhe des Rundfunkbeitrags ab 1. April 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,50 Euro monatlich (bis März 2015: 17,98 Euro) wird gemäß § 2 Abs. 1 RBStV als Pauschale von jedem beitragsschuldigen Inhaber einer Wohnung erhoben, unabhängig davon, ob und wie viele Rundfunkgeräte vorhanden sind und welche Leistungen der Rundfunkanstalten (Programme, Übertragungstechniken) örtlich konkret zugänglich sind. Inhaber einer Wohnung ist jede volljährige Person, die die Wohnung selbst bewohnt. Als Inhaber wird jede Person vermutet, die dort nach dem Bundesmeldegesetz gemeldet ist oder im Mietvertrag für die Wohnung als Mieter genannt ist. Eine Beitragsschuld ergibt sich allein daraus, dass eine beliebige Möglichkeit des Rundfunkempfangs besteht, was auch ohne das tatsächliche Vorhandensein von Empfangsgeräten (Rundfunk- und Fernsehgeräten) in einer Wohnung der Fall ist. Da jedoch nach § 2 Abs. 3 RBStV mehrere Beitragsschuldner (= Wohnungsinhaber / Mieter) als Gesamtschuldner haften, fällt für jede Wohnung unabhängig von der Zahl der Mitbewohner nur ein von einem der Beitragsschuldner – dessen Auswahl steht im Ermessen der Wohngemeinschaft – zu entrichtender Rundfunkbeitrag an. Der Beitrag deckt auch die privaten Fahrzeuge aller Beitragsschuldner mit ab, nicht jedoch Zweit- und Nebenwohnungen sowie privat genutzte Ferienwohnungen. Für vermietete Ferienwohnungen wird der ermäßigte Satz von 5,83 Euro erhoben (bis März 2015: 5,99 Euro).[17] In seinem Urteil vom 18. Juli 2018 hat das Bundesverfassungsgericht die Beitragspflicht für Zweitwohnungen für verfassungswidrig erklärt.[18]

Wer bestimmte Bedingungen erfüllt, kann sich als Beitragsschuldner von der Zahlung des Rundfunkbeitrags befreien lassen. Dies gilt etwa für Menschen, die staatliche Sozialleistungen wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Grundsicherung erhalten oder Empfänger von Ausbildungsförderung sind. Behinderte mit dem Merkzeichen RF im Schwerbehindertenausweis zahlen ein Drittel der Gebühr. Taubblinde und Empfänger von Blindenhilfe sind von ihr befreit. Besondere Härtefälle können auch zur Beitragsbefreiung führen.[19][20] Pflegeheime werden als Gemeinschaftsunterkünfte angesehen, womit der Beitrag entfällt.[21]

Institutionen und Betriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie im alten Finanzierungsmodell sind ab 2013 neben Privatpersonen auch Institutionen und Betriebe grundsätzlich beitragspflichtig. Für die Anzahl der pro Betriebsstätte zu entrichtenden Beitragssätze sind dabei die Art der Einrichtung und die Zahl der dort Beschäftigten relevant, außerdem die Anzahl der zugehörigen Fahrzeuge beziehungsweise der vermieteten Zimmer oder Wohnungen.

Höherer Beitrag für Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Berechnung einer Wirtschaftszeitung und von Wirtschaftsverbänden könne der neue Rundfunkbeitrag für einzelne Unternehmen im Extremfall 17-fach höher ausfallen als die alten Gebühren. Übernachtungsstätten zahlen je Zimmer die ermäßigte Gebühr von 5,83 Euro pro Monat.[22]

Zu den Klagen, die Aufsehen erregten und abgewiesen wurden, zählen die der Drogeriekette Rossmann, des Autovermieters Sixt und des Discounters Netto.[23][24]

Staffelübersicht zu den Rundfunkbeiträgen für Betriebsstätten
Anzahl Beschäftigte pro Betriebsstätte Staffel Anzahl der Beiträge Beitragshöhe pro Monat in EUR Beitragshöhe für drei Monate in EUR
0 bis 8 1 1/3 5,83 17,49
9 bis 19 2 1 17,50 52,50
20 bis 49 3 2 35,00 105,00
50 bis 249 4 5 87,50 262,50
250 bis 499 5 10 175,00 525,00
500 bis 999 6 20 350,00 1.050,00
1000 bis 4.999 7 40 700,00 2.100,00
5.000 bis 9.999 8 80 1.400,00 4.200,00
10.000 bis 19.999 9 120 2.100,00 6.300,00
ab 20.000 10 180 3.150,00 9.450,00

Beherbergungsbeitrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch Jugendherbergen und vergleichbare Einrichtungen fallen grundsätzlich unter die Gebührenpflicht. Laut der Schätzung eines Fachverbandes würden durch die neue Beitragsordnung jährlich etwa 18 Millionen Euro für die etwa 250.000 Jugendgästezimmer ohne Fernseher in Deutschland anfallen.[22] Allgemein sind nun auch solche gemeinnützige Einrichtungen und Vereine beitragspflichtig, die bisher von der Rundfunkgebühr befreit waren. Auch mit der Umstellung auf das Beitragsmodell gibt es in Ausnahmefällen weiterhin vollständige Beitragsbefreiungen.

Das Bundesverwaltungsgericht entschied im Verfahren mit dem Aktenzeichen BVerwG 6 C 32.16 Ende September 2017, dass der Rundfunkbeitrag für Hotel- und Gästezimmer sowie Ferienwohnungen (Beherbergungsbeitrag) nur erhoben werden darf, wenn die Zimmer und Wohnungen auch eine Empfangsmöglichkeit bieten. Nur dann sei die Zahlung des zusätzlichen Rundfunkbeitrags mit dem Grundgesetz vereinbar. Ausgangspunkt des Verfahrens war die Betreiberin eines Hostels, die sich weigerte, neben dem allgemeinen Rundfunkbeitrag für Betriebsstätten den zusätzlichen Beitrag für Gästezimmer zu zahlen. Sie hatte ins Feld geführt, dass es in den Zimmern keine Fernseher, Radios und keinen Internetempfang gebe. Während sie mit ihrer Argumentation in den Vorinstanzen verlor, gab ihr das Bundesverwaltungsgericht Recht.[25][26]

Beitragseinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erklärtes Ziel der an der Entwicklung und der gesetzlichen Umsetzung des geänderten Finanzierungsmodells Beteiligten ist die sogenannte Aufkommensneutralität – also dass nicht wesentlich mehr oder weniger Geld eingenommen wird als unter dem abgelösten Modell.[27] Der von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten berechnete, den Rundfunkanstalten zur Deckung ihres Bedarfs zustehende Betrag bleibt gegenüber dem bisherigen Modell identisch. Nach dem alten empfangsgerätebasierten Rundfunkgebühren-Modell bis 2012 gab es in abgeschlossenen Gebührenperioden gegenüber dem genehmigten Bedarf der Sender noch Fehlbeträge bis 304 Millionen Euro.[28] Den vorab genehmigten Bedarf übersteigende Beitragseinnahmen würden nach dem KEF-Verfahren mit dem Bedarf zukünftiger Jahre verrechnet, die Rundfunkanstalten dürften also auch bei höheren Einnahmen nicht mehr Geld ausgeben als bisher.[29]

Die Erträge verteilten sich im Jahre 2014 auf die einzelnen Rundfunkanstalten wie folgt (Angaben in Euro):[30]

Bayerischer Rundfunk 981.498.511,82
Hessischer Rundfunk 455.021.029,87
Mitteldeutscher Rundfunk 646.137.515,38
Norddeutscher Rundfunk 1.063.855.024,81
Radio Bremen 47.993.576,27
Rundfunk Berlin-Brandenburg 443.161.968,58
Saarländischer Rundfunk 74.290.372,47
Südwestrundfunk 1.099.508.585,52
Westdeutscher Rundfunk 1.278.930.441,04
ARD (insgesamt) 6.090.397.025,76
Zweites Deutsches Fernsehen 2.020.555.631,62
Deutschlandradio 213.311.115,31
Gesamt 8.324.263.772,69
… davon Verwaltungs- und Aufsichtskosten
der Landesmedienanstalten (insgesamt)
157.255.311,83

Aufgrund des neuen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrags gehen Experten der deutschen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten jedoch von Mehreinnahmen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro in der laufenden Gebührenperiode bis 2016 aus.[31][32][33]

Kritik am Rundfunkbeitrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im vergangenen Jahrtausend gab es zahlreiche private Aktivitäten und Initiativen, die sich gegen die frühere Rundfunkgebühr wendeten und beispielsweise juristisch oder mit Schriften publizistisch dagegen vorgingen. Mit dem Aufkommen des Internets erweiterten sich diese Aktivitäten auf das Betreiben von Websites zum Publizieren oder dem Unterhalt von Webforen, die sich gegen die Rundfunkgebühr richteten. Solche Aktivitäten wurden beim Übergang zum Rundfunkbeitrag einerseits fortgeführt, andererseits entstanden neue Aktivitäten und neue Websites.

Zahlreiche Zeitungen begleiteten die Einführung des von den Bundesländern beschlossenen Rundfunkbeitrags mit harter Kritik an den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.[34] Einige Berichte, so die Rundfunkanstalten, hätten sachliche Fehler und teilweise grobe Unwahrheiten enthalten;[35] ARD, ZDF und unabhängige Medienexperten und Fachjournalisten forderten eine Versachlichung der Diskussion.[36][37] Einige warfen den Zeitungen Bild und Handelsblatt Propaganda gegen ARD und ZDF vor.[38][39][40] Die Stadt Köln vermeldete Ende Januar 2013 zwischenzeitlich, die Zahlungen von Rundfunkbeiträgen einzustellen, da sich die Neuregelung als „bürokratischer Irrsinn“ erwiesen habe.[41] Wenige Tage darauf schloss sie jedoch mit dem WDR einen Kompromiss zur Unterstützung bei der Beitragsberechnung und nahm ihre Ankündigung zurück.[42]

Im März 2013 demonstrierten in mehreren Städten Deutschlands Menschen gegen den Rundfunkbeitrag.[43]

Mitte März 2014 beschlossen die Länder-Ministerpräsidenten eine Senkung des Monatsbeitrages um 48 Cent auf 17,50 Euro. Die Gebührenkommission KEF hatte zuvor vorgeschlagen, diesen um 73 Cent pro Monat zu senken. Bei der Berechnung der 73 Cent ließ sie die Hälfte des 1,15-Milliarden-Euro-Überschusses zwischen 2013 und 2016 als „Sicherheitsreserve“ bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ohne selbige wäre die empfohlene Senkung also noch höher gewesen). Die FAZ kritisierte, „dass die Öffentlich-Rechtlichen [trotzdem] von ihrer vermeintlichen Finanzmisere reden“.[44]

FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube schrieb im August 2017, das „Gros des zwangsfinanziert Ausgestrahlten“ habe „nichts mit der Demokratie, einem Bildungsauftrag oder auch nur dem Anregen von Gedanken zu tun, die anders als durch immer höhere Pflichtabgaben nicht zu haben wären“. Er kritisierte „das Für-dumm-Verkaufen der Bürger, sie hätten das alles unabhängig von der Nutzung teuer – etwa mit Versorgungsleistungen oft deutlich über denen des öffentlichen Dienstes, wie die Finanzkontrolleure seit Jahren monieren – zu bezahlen, weil sonst das Gemeinwesen gefährdet wäre“. Die Behauptung, man brauche „das viele Geld und immer mehr davon, um die Grundversorgung der Demokratie zu gewährleisten“, sei impertinent.[45]

In einer Umfrage vom Mai 2018 gaben 58 Prozent der Befragten an, dass sie auch ohne Pflicht zum Rundfunkbeitrag diesen freiwillig – in unterschiedlicher Höhe – entrichten würden.[46] Bei einer im Februar 2016 veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA sprachen sich 69,4 Prozent der Befragten für die Abschaffung des Rundfunkbeitrags aus. 12,6 Prozent waren für eine Beibehaltung.[47]

In seinem Jahresbericht 2019 kritisierte der Bundesrechnungshof die Steuervorteile der Rundfunkanstalten. Dadurch hätte der deutsche Staat die Öffentlich-Rechtlichen mit 55 Millionen subventioniert, die ihnen nach Ansicht des Rechnungshofes nicht zustehen. Zuletzt nahmen die Rundfunkanstalten jährlich 7,8 Milliarden unversteuert ein. Die Pauschale ist in den letzten 20 Jahren nicht angepasst worden und sei laut Bundesstelle zu niedrig.[48]

Klagen, Gutachten und Gerichtsentscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen den Rundfunkbeitrag sind seit 2012 bei mehreren Gerichten zahlreiche Klagen anhängig, die sich unter anderem sowohl auf den Gleichheitsgrundsatz als auch auf die Zuständigkeit der Bundesländer bezogen, die die Kläger verletzt sehen[49] und größtenteils abgewiesen wurden[50] oder noch nicht abgeschlossen sind. Im Jahr 2016 wurden etwa 4000 Klagen gegen den Rundfunkbeitrag eingereicht.[51] Die weitaus meisten blieben aber erfolglos: „Die Verfassungsmäßigkeit ist für das Gericht geklärt, so dass auch die noch ausstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht abgewartet wird“, teilte ein Gerichtssprecher des Verwaltungsgerichts in Schleswig mit.[52] Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main dagegen hat im April 2017 mehrere Verfahren bezüglich der Rechtmäßigkeit der Rundfunkbeiträge bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ausgesetzt.[53][54] Auch das Verwaltungsgericht Göttingen hat ein Verfahren aus dem gleichen Grund im Oktober 2017 ausgesetzt.[55]

In ihrer im Mai 2013 veröffentlichten Dissertation kam eine ehemalige Mitarbeiterin des Norddeutschen Rundfunks zu dem Schluss, dass es sich bei dem Rundfunkbeitrag um eine Steuer oder Gemeinlast, nicht um eine Gebühr oder einen Beitrag handelt.[56][57] Eine Steuer hätten die Ministerpräsidenten nach herrschender Meinung nicht beschließen dürfen. Im Handbuch des Staatsrechts Isensee/Kirchhof, Band 5, Seite 1139, schrieb Paul Kirchhof dazu: „Eine Abgabe ist jedenfalls immer dann eine Steuer und kein Beitrag, wenn sie Begünstigte und Nichtbegünstigte zur Finanzierung einer staatlichen Leistung heranzieht“.

In einem Rechtsgutachten (Universität Leipzig 2013, „Verfassungsfragen des Betriebsstättenbeitrags nach dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag der Länder“)[58] nahm Christoph Degenhart nicht nur zum Betriebsstättenbeitrag, sondern auch dem privaten Haushaltsbeitrag, Grundrechtsfragen in materieller und formeller Hinsicht sowie der „nicht widerlegbaren gesetzlichen Vermutung einer Rundfunknutzung“ in sogenannten Raumeinheiten im gewerblichen und privaten Bereich Stellung.

Im Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio erstellte nicht nur Paul Kirchhof[9], sondern auch Hanno Kube im Juni 2013 unter dem Titel „Der Rundfunkbeitrag – Rundfunk- und finanzverfassungsrechtliche Einordnung“ ein Rechtsgutachten. Im Resümee heißt es unter anderem, dass ein zukunftsfähiger Beitragstatbestand sich vom Gerätebezug lösen und sich stattdessen dem Menschen als Informationsempfänger im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 Grundgesetz zuwenden müsse. Beitragspflichtig müsse danach im Grundsatz das jedem einzelnen Volljährigen unterbreitete Rundfunkangebot gestellt werden, ungeachtet der genutzten Empfangstechnik.

Eine realitätsgerechte Abgabenerhebung werde den Menschen im Rahmen der im typischen Fall anzutreffenden Empfangsgemeinschaft des Haushalts zu erfassen suchen. Auf die Adresseneinheit des Haushalts drängten ebenso verfassungsrechtliche Wertungen aus Art. 6 Abs. 1 und Abs. 2 Grundgesetz, schließlich auch Gesichtspunkte der Praktikabilität. Schon im System der Rundfunkgebühr sei der Haushalt im Tatbestand der Wohnung typisiert worden. Dies erscheine sachgerecht, zumal dadurch die Privatsphäre der Haushaltsgemeinschaft gesichert werde. Das neue Recht, das auf den Tatbestand der Wohnung aufbaut, entspreche diesen Vorgaben. Die Beitragspflicht von Zweitwohnungen rechtfertige sich durch die erheblichen Schwierigkeiten, im Vollzug einzelfallgenau zwischen echten Erst- und Zweitwohnungen zu unterscheiden. Die Höhe des Beitrags und das Verfahren der Bedarfsfestsetzung und gegebenenfalls Beitragsanpassung erscheine sachgerecht. Es bleibe jedoch Aufgabe der Anstalten, ihre Bedarfe unter den Gesichtspunkten von Grundversorgung und Entwicklungsoffenheit einerseits, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit andererseits kontinuierlich zu prüfen und in den Begründungen transparent zu machen. Auch die sonstigen, im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag enthaltenen Regelungen abgabenschuldrechtlicher und verfahrensrechtlicher Art erschienen angemessen und verfassungsrechtlich unproblematisch. Nur an wenigen Stellen offenbare sich vornehmlich regelungstechnischer Nachbesserungsbedarf.[59]

Nach Art. 111 a Abs. 2 der Bayerischen Verfassung darf der Anteil der von der Staatsregierung und dem Landtag in die Kontrollorgane entsandten Vertreter ein Drittel nicht übersteigen. In einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 25. März 2014 (1 BvF 1/11, 1 BvF 4/11), das im Verfahren der sog. abstrakten Normenkontrolle der Regierung des Landes Rheinland-Pfalz und dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg erging, mahnt es an, dass der öffentliche Rundfunk dem Gebot der Staatsferne genügen muss.[60] Ein Teil der Leitsätze lautet:

„Die Organisation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss als Ausdruck des Gebots der Vielfaltsicherung dem Gebot der Staatsferne genügen. Danach ist der Einfluss der staatlichen und staatsnahen Mitglieder in den Aufsichtsgremien konsequent zu begrenzen. Der Anteil der staatlichen und staatsnahen Mitglieder darf insgesamt ein Drittel der gesetzlichen Mitglieder des jeweiligen Gremiums nicht übersteigen. Für die weiteren Mitglieder ist die Zusammensetzung der Aufsichtsgremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks konsequent staatsfern auszugestalten. Vertreter der Exekutive dürfen auf die Auswahl der staatsfernen Mitglieder keinen bestimmenden Einfluss haben; der Gesetzgeber hat für sie Inkompatibilitätsregelungen zu schaffen, die ihre Staatsferne in persönlicher Hinsicht gewährleisten.“

Am 15. Mai 2014 urteilte der Bayerische Verfassungsgerichtshof, der Rundfunkbeitrag sei verfassungsgemäß.[61] Die Popularklagen der Drogeriekette Rossmann und des Rechtsanwalts Ermano Geuer (Vf. 8-VII-12 und Vf. 24-VII-12) wurden abgewiesen.[62] Mit Urteil vom 13. Mai 2014 wies der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz (VGH B 35/12) eine Verfassungsbeschwerde, die sich unmittelbar gegen Vorschriften des Rundfunkbeitragsstaatsvertrags, der als Art. 1 des Fünfzehnten Staatsvertrags zur Änderung rundfunkrechtlicher Staatsverträge vom 17. Dezember 2010 mit dem Landesgesetz zu dem Fünfzehnten Rundfunkänderungsstaatsvertrag vom 23. November 2011 (GVBl. 385) gemäß Art. 101 Satz 2 der Verfassung für Rheinland-Pfalz – LV – in das Landesrecht übernommen wurde, ab.[63]

Im Jahr 2014 wurde auch ein Gutachten des wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht, das im Ergebnis eine Reform des Rundfunksystems fordert. So lägen die Kosten für den Rundfunk mit 94 Euro pro Person und Jahr weit über dem internationalen Durchschnitt. Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, seien in der heutigen Zeit „weitgehend verblasst“ und gebe es „angesichts der technischen Entwicklung […] kaum noch Gründe, warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt“. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten künftig nur noch für solche Sendungen zuständig sein, die private Sender nicht von sich aus anbieten würden. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich durch Steuern sowie über eine „moderne Nutzungsgebühr“ finanzieren, die nur noch dann erhoben werde, wenn öffentlich-rechtliche Sender auch tatsächlich genutzt würden.[64][65]

Dieses Gutachten bezweifelt auch die Rechtfertigung für die große Zahl von Unterhaltungssendungen im Fernsehen, zählt Sportsendungen zu den teuersten Programmbereichen und empfiehlt,

  1. öffentlich-rechtlich nur da aufzutreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist,
  2. im öffentlichen Rundfunk auf die Werbefinanzierung komplett zu verzichten,
  3. sich entweder für eine klare Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder für eine moderne Nutzungsgebühr zu entscheiden und
  4. größere Transparenz durch die Publikation von Kenngrößen zu schaffen.[66]

Im Jahr 2015 erstellte das Institute for Competition Economics der Universität Düsseldorf ein Gutachten, welches das libertäre Freiheitsinstitut Prometheus – das mit einer Kampagne und Petition gegen den „Zwangsbeitrag“ der Rundfunkgebühren mobil machte – in Auftrag gegeben hatte. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass der Rundfunkbeitrag abgeschafft und die öffentlich-rechtlichen Sender weitgehend privatisiert werden sollten. So wurde laut Gutachten die Notwendigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit verschiedenen Marktversagenstheorien begründet, die heute nicht mehr anwendbar seien. Es gebe mittlerweile „ein äußerst umfangreiches Programmangebot mit etwa 400 Fernsehsendern in Deutschland, zahlreichen Video-on-Demand-Angeboten und neuen Kommunikationskanälen“. Die Meinungsvielfalt habe „insbesondere durch das Internet ein zuvor nicht dagewesenes Ausmaß erreicht“.[67]

In einem Beschluss vom 11. Juni 2015 (I ZB 64/14) hatte der Bundesgerichtshof auf Rechtsbeschwerde festgestellt, dass das Vollstreckungsersuchen einer Landesrundfunkanstalt auch dann den gesetzlichen Anforderungen für die Vollstreckung von Rundfunkgebührenbescheiden genügt, wenn die im Ersuchen mit ihrem Namen aufgeführte Landesrundfunkanstalt nicht ausdrücklich als Gläubigerin der Forderung genannt ist und auch die Angabe ihrer Anschrift, ihrer Rechtsform und ihrer Vertretungsverhältnisse fehlen.[68]

Mit Beschluss vom 9. September 2015 (5 T 162/15) hob das Landgericht Tübingen auf sofortige Beschwerde eines Beitragsschuldners einen Beschluss des Amtsgerichts Tübingen (2 M 715/15) auf und erklärte die Zwangsvollstreckung aus dem Vollstreckungsersuchen für unzulässig. Begründet wurde dies damit, dass sich im Kopf des Vollstreckungsersuchens links nur das Wort „Südwestrundfunk“, ohne Angabe von Rechtsform und Anschrift, und rechts das Logo des „ARD ZDF Deutschlandradio – Beitragsservice“ (künftig: Beitragsservice) nebst sämtlichen Adress- und Kontaktdaten befinde. Auf Seite 2 des Vollstreckungsersuchens finde sich die Grußformel „Mit freundlichen Grüßen Südwestrundfunk“, Seite 3 schließe nach der Aufstellung betreffend Festsetzungsbescheiden mit einem Hinweis auf die „elektronische Datenverarbeitungsanlage“. Es würden Zahlungsrückstände und „Bescheide“ aufgelistet, ohne jedoch in der Aufstellung eine erlassende Behörde anzugeben.[69] Anmerkung: Die in diesem Absatz ersichtlichen Apostrophierungen sind vom Landgericht Tübingen selbst in dieser Form gemacht worden.

Das Bundesverwaltungsgericht erklärte den Beitrag in seinem Urteil vom 18. März 2016 für rechtmäßig.[70][71] Gegen dieses Urteil wurde Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht erhoben.[72] Im Januar 2017 waren beim Bundesverfassungsgericht mindestens 50 Verfassungsbeschwerden gegen den Rundfunkbeitrag anhängig,[73] im Juni 2017 waren es über 100.[74]

In einem Beschluss ebenfalls des Landgerichts Tübingen vom 16. September 2016 (5 T 232/16)[75], in dem es sich auch mit Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes und Verwaltungsgerichten aller Instanzen zum Rundfunkbeitrag ausführlich auseinandersetzte, hob es einen Beschluss des Amtsgerichts Bad Urach auf und erklärte die Zwangsvollstreckung aufgrund von Zustellungsmängeln (vgl. Zustellung (Deutschland) und Pfändungspfandrecht) für unzulässig. In Baden-Württemberg erfülle mangels Geltung des LVwVfG (vgl. Verwaltungsverfahrensgesetz und Landesverwaltungsverfahrensgesetz) für die Rundfunkanstalten nicht die Voraussetzungen für die Zugangsvermutung und damit die wirksame Bekanntgabe des Bescheides zur Festsetzung rückständiger Rundfunkbeiträge. Vollstreckungsbehörde war der Südwestrundfunk (SWR).

In der Entscheidung heißt es: „Bei dem Rundfunkbeitrag gemäß § 2 RBStV könnte es sich nämlich um eine Steuer handeln, womit dem Land die Gesetzgebungszuständigkeit (vgl. Ausschließliche Gesetzgebung und Konkurrierende Gesetzgebung) fehlen würde. Tatsächlich könnte der Rundfunkbeitrag die Voraussetzungen einer Steuer erfüllen, da er faktisch voraussetzungslos erhoben wird. Sein Anknüpfungspunkt, das Tatbestandsmerkmal des Innehabens einer Wohnung, bedeutet bei nüchterner Betrachtung gerade die Heranziehung eines jeden Bürgers, nachdem ausweislich Zahlen der Bundeszentrale für politische Bildung[76] 2010 weniger als 0,03 % der Bevölkerung außerhalb einer Wohnung auf der Straße lebten (und dieser polizeiwidrige Zustand zudem zur Wohnungszuweisung führen kann). Gegen die Qualifizierung als Beitrag – für die Bereitstellung der bloßen Konsummöglichkeit – spricht zudem die Ausgestaltung in der Art, dass ein Mensch auch mehrfacher Beitragsschuldner, trotz in ihm veranlagter nur einmaliger Nutzungsmöglichkeit, sein kann.“

Das Landgericht Tübingen stellte jedoch klar, dass der obsiegende Beitragsschuldner ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass diese Entscheidung auf vollstreckungsrechtlichen Erwägungen beruht und die Beitragspflicht nach verfassungs- und verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung davon nicht berührt wird.

Die Rechtsbeschwerde gemäß § 574 Abs. 2 Nr. 2 ZPO wurde zugelassen, weil dadurch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (Bundesgerichtshof/Bundesfinanzhof) zur Frage des primären Leistungsbescheides ebenso ermöglicht werde wie zur Frage des Umfangs und der Anwendbarkeit nicht normierter Regeln im Verwaltungsverfahrensrecht.[75]

Das Landgericht Tübingen machte im August 2017 eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof (EuGH),[77] bei der die Vereinbarkeit des Rundfunkbeitrages mit Unionsrecht in mehreren Punkten überprüft werden sollte.[78] Die Bearbeitung durch den EuGH dauert im Schnitt 15 Monate.[79] Mit Urteil vom 13. Dezember 2018 erklärte der EuGH in der Rechtssache C-492/17 den deutschen Rundfunkbeitrag für mit dem Unionsrecht vereinbar. Der Gesetzgeber sei aus EU-rechtlicher Sicht nicht gehindert gewesen, eine Rundfunkgebühr, die am Besitz eines Empfangsgeräts anknüpft, durch einen Rundfunkbeitrag des Wohnungsinhabers zu ersetzen. Damit sei insbesondere „keine Änderung einer bestehenden Beihilfe verbunden gewesen, die das Unionsrecht untersagt hätte.“ Im Übrigen stehe das Unionsrecht auch den besonderen Befugnissen der Rundfunkanstalten bei der Vollstreckung ihrer Forderungen wegen ausstehender Rundfunkbeiträge nicht entgegen.[80][81][82][83]

Im Verfahren mit dem Aktenzeichen BVerwG 6 C 32.16 entschied das Bundesverwaltungsgericht Ende September 2017, „dass die Erhebung des zusätzlichen Rundfunkbeitrags für Hotel- und Gästezimmer sowie Ferienwohnungen (Beherbergungsbeitrag) nur in denjenigen Fällen mit dem Grundgesetz vereinbar ist, in denen der Betriebsstätteninhaber durch die Bereitstellung von Empfangsgeräten oder eines Internetzugangs die Möglichkeit eröffnet, das öffentlich-rechtliche Rundfunkangebot in den genannten Räumlichkeiten zu nutzen.“[25] Es ist das erste Verfahren, in dem ein Einspruch gegen den Rundfunkbeitrag Erfolg hatte.[26] Das Bundesverwaltungsgericht stellte damit anders als in seinen bisherigen Urteilen erstmals auf die Empfangbarkeit ab.[26][84]

In einem Urteil vom 17. Juni 2015 hatte das Bayerische Verwaltungsgericht München eine Klage gegen den Bayerischen Rundfunk zur gleichen Thematik noch abgewiesen. Im privaten Bereich sei nach § 2 Abs. 1 RBStV grundsätzlich für jede Wohnung von deren Inhaber als Beitragsschuldner ein Rundfunkbeitrag zu entrichten. Das Gesetz unterscheide in § 2 Abs. 1 RBStV – anders als noch im Rundfunkgebührenrecht – nicht mehr zwischen Haupt-, Neben-, Zweit- oder Ferienwohnung. Verfassungsrechtliche Bedenken bestünden nicht. Der Kläger werde in seinen Rechten nicht verletzt und habe auch keinen Anspruch auf Befreiung oder Ermäßigung von der Rundfunkbeitragspflicht, weil er nicht vorgetragen habe, die Befreiungsvoraussetzungen des § 4 Abs. 1 RBStV zu erfüllen.[85]

Der allgemeinen Kritik steht die Begründung des Bundesverfassungsgerichts in seinem Urteil vom 18. Juli 2018[18] gegenüber: „In der Möglichkeit der Nutzung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in seiner Funktion als nicht allein dem ökonomischen Wettbewerb unterliegender, die Vielfalt in der Rundfunkberichterstattung gewährleistender Anbieter, der durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen Orientierungshilfe bietet, liegt der die Erhebung des Rundfunkbeitrags als Beitrag rechtfertigende individuelle Vorteil.“ Die Richter schätzen also den Anteil an dem Allgemeinwohl dienenden Informationen im Programm als hoch genug ein, die Abgabe zu rechtfertigen. Den Rundfunkbeitrag erklärte der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts unter dem Vorsitz von Ferdinand Kirchhof im privaten und im nicht privaten Bereich im Wesentlichen für mit dem Grundgesetz vereinbar.[86][87][88]

Mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nicht vereinbar sei allerdings, dass auch für Zweitwohnungen ein Rundfunkbeitrag zu leisten ist. Niemand könne an zwei Orten gleichzeitig Rundfunk nutzen. Den zuständigen Landesgesetzgebern wurde aufgegeben, diesbezüglich bis zum 30. Juni 2020 eine Neuregelung zu treffen.[18][89] Zwei Beschwerdeführer lehnten Ferdinand Kirchhof wegen Besorgnis der Befangenheit ab. Er sei der Bruder von Paul Kirchhof, der sich in einem Gutachten für den Rundfunkbeitrag aussprach.[9] Mit Beschluss vom 24. April 2018 wurde der Antrag vom Ersten Senat unter Ausschluss des abgelehnten Richters als unbegründet zurückgewiesen.[90][91][92]

Kritisch bleibt weiterhin allgemein die Frage, wie der Rundfunkbeitrag solidarisch und sozial gerecht erhoben werden kann. Dies ist bis dato nicht der Fall, da Bürgerinnen und Bürger, die generell zur Zahlung verpflichtet sind, trotz unterschiedlich hoher Einkünfte den Beitrag in derselben Höhe zu entrichten haben. Ferner sind Menschen, die von Armut bedroht sind, jedoch keine Sozialleistungen beziehen können, nicht von der Beitragspflicht befreit.

Das Bundesverfassungsgericht wies in seinem Beschluss vom 12. Dezember 2012 jedoch darauf hin, „dass nach § 4 Abs. 6 Satz 1 des RBStV ... die Landesrundfunkanstalt auf gesonderten Antrag von der Beitragspflicht zu befreien hat“. Satz 2 der Vorschrift nenne zwar ein Beispiel eines Härtefalls, enthalte jedoch keine abschließende Aufzählung, so dass andere Härtefallgesichtspunkte ebenso geltend gemacht werden könnten. Es sei jedenfalls auch nicht von vornherein ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer mit einem solchen Härtefallantrag, bei dem er seine religiöse Einstellung und seine gesamten Lebensumstände darlegen könnte, eine Beitragsbefreiung erreichen kann.[93]

Am 28. März 2019 entschied das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) aufgrund einer Klage des Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring, dass der Ausschluss der Möglichkeit, Rundfunkbeiträge mit Euro-Banknoten zu bezahlen, in den Beitragssatzungen der Rundfunkanstalten gegen § 14 Abs. 1 Satz 2 BBankG verstößt, der öffentliche Stellen zur Annahme von Euro-Banknoten verpflichtet, wenn sie hoheitlich auferlegte Abgaben vereinnahmen. Das BVerwG legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof vor, der klären soll, ob das europäische Recht hier deutsches Recht verdrängt und wie der Ausschluss der Barzahlungsmöglichkeit nach europäischem Recht zu beurteilen ist.[94]

Umstellung Rundfunkbeitrag auf Index-Modell?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Mai 2019 wurde publik, dass die Umstellung des Rundfunkbeitrages auf ein „Index-Modell“ im Gespräch sei. Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks, und ZDF-Intendant Thomas Bellut sollen als Basiswert für die künftige Berechnung des Rundfunkbeitrags 18,35 Euro anstreben. Dafür finde sich in den Ländern jedoch keine Mehrheit.[95]

Bereits Mitte vergangenen Jahres hätten sechs Bundesländer vorgeschlagen, den Rundfunkbeitrag laufend erhöhend an die Steigerung der Inflationsrate anzupassen.[96] Dies wurde auch damit begründet, dass dem Populismus die Grundlage entzogen werden solle.[97][98][99] Zudem solle das Modell helfen, den emotionsgeladenen Streit um die Gestaltung des Rundfunkbeitrags abzubauen.[100] Zur Zeit der aktuellen Debatte war der Rundfunkbeitrag nach Meinung von ZDF-Intendant Thomas Bellut nicht kostendeckend; real würde ein Beitragsbedarf in Höhe von 18,35 Euro pro Monat bestehen.[101] Bei einer fiktiven monatlichen Fortschreibung der Inflationsrate in Deutschland auf Basis der Daten des Jahres 2018 (1,8 % Inflationsrate und 17,50 Euro monatlichem Rundfunkbeitrag) läge der Beitrag bei rund 17,82 Euro. Schon 2019 würde der Beitrag bei einer Inflationsrate von 1,6 % auf 18,15 Euro steigen.[102] Anmerkung: Schreib- oder Rechenfehler, richtig 18,11 Euro.

Bei einem Treffen der Ministerpräsidenten am 6. Juni 2019 konnte eine Verständigung nicht erzielt werden und wurde die Entscheidung vertagt.[103]

Kritik am Indexmodell kam u. a. vom KEF-Vorsitzenden Heinz Fischer-Heidlberger, der sich schon bei den Medientagen Mitteldeutschland gegen ein Indexmodell ausgesprochen hatte: „Zu glauben, man könne Beitragsstabilität durch eine Indexierung erreichen, das geht nicht“. Der Finanzbedarf der Sender und ein Indexverfahren passten nicht zusammen. Entweder sei der Index zu hoch im Verhältnis zum Bedarf der Sender oder umgekehrt. Im letzteren Fall wären die öffentlich-rechtlichen Anstalten unterfinanziert. Befürchtet werde zudem, dass sich dieses Modell auf ein Schrumpfen der Anstalten hinausläuft, weil die Teuerungsraten und Tarifabschlüsse bei den Sendern schon seit Langem über dem Verbraucherpreisindex lägen.[104][101]

Fraglich sei auch, inwieweit verfassungs- und europarechtliche Fragen zu beantworten sind.[105][106]

Am 28. und 29. Juni 2019 wurde berichtet, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Finanzbedarf für die Jahre 2021 bis 2024 angemeldet und der KEF zur Prüfung vorgelegt haben. Er soll sich auf insgesamt drei Mrd. Euro belaufen. Die ARD wolle 1,84 Mrd. Euro mehr, das ZDF fordere 1,06 Mrd. Euro und Deutschlandradio 104 Mio. Euro mehr. Derzeit nähmen die Sender rund 8 Mrd. Euro pro Jahr an Rundfunkbeiträgen ein. Würden sich die Forderungen durchsetzen, käme es zu einer Erhöhung von jährlich 750 Mio. Euro, die einem Aufschlag von über 9 % entspräche. Der Rundfunkbeitrag müsste von jetzt 17,50 Euro auf 19,20 Euro monatlich steigen.

Im Frühjahr 2020 solle die Kommission ihren Bericht veröffentlichen und eine Empfehlung abgeben. Es sei allerdings schon jetzt abzusehen, dass der Rundfunkbeitrag ab 2021 steigen wird. Eine Mehrheit der Landesregierungen plädiere für das Index-Modell. Das komplizierte Verfahren, bei dem die Sender ihren Finanzbedarf anmelden, die KEF prüft, eine Empfehlung ausspricht und anschließend die Landesparlamente zustimmen müssen, wäre Vergangenheit.[107][108]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WiktionaryWiktionary: Rundfunkbeitrag – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rabiate Imagepflege. GEZ mahnt Webseite wegen Begriff „GEZ-Gebühr“ ab. In: Spiegel Online, 24. August 2007.
  2. Stefan Wolf: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice – Jahresbericht 2016. In: rundfunkbeitrag.de. Juni 2017, abgerufen am 5. Oktober 2017.
  3. Hans-Peter Siebenhaar: Die Fernseh-AG. In: Handelsblatt. Nr. 18, 25. Januar 2013, S. 54 f.
  4. Winfried B. Lerg: Die Entstehung des Rundfunks in Deutschland. Herkunft und Entwicklung eines publizistischen Mittels. Frankfurt am Main 1970.
  5. Zitiert aus Werag – Offizielles Organ der Westdeutschen Rundfunk AG Köln. Rufu-Verlag Köln, Ausgabe Nr. 2 vom 10. Dezember 1926.
  6. Westdeutscher Rundfunk (Hrsg.): Jahrbuch des Westdeutschen Rundfunks. Rufu-Verlag, Köln 1929, S. 128 f.
  7. Rundfunk Jahrbuch 1933, Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft von Verlegern offizieller Funkzeitschriften sowie der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft, Verlag J. S. Preuß, Berlin 1932, S. 31f. Das Buch befindet sich in der Bibliothek des Museums für Kommunikation Frankfurt
  8. Schlesische Wellen, Breslau, 13. Mai 1932, S. 1. Signatur Ona65/66-7, 1/26.1932 in der Staatsbibliothek Berlin
  9. a b c Gutachten über die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, erstattet im Auftrag der ARD, des ZDF und D Radio. (PDF; 540 kB)
  10. Gebührenbefreiung (Memento vom 9. Februar 2012 im Internet Archive)
  11. Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgericht vom 27. Oktober 2010 (Memento vom 26. August 2011 im Internet Archive)
  12. Gebührenbefreiung (Memento vom 9. März 2008 im Internet Archive)
  13. GEBÜHRENPFLICHT (Memento vom 12. Februar 2010 im Internet Archive)
  14. 15. Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (Memento vom 28. Februar 2013 im Internet Archive) (PDF, 103 kB), vom Beitragsservice (ARD ZDF Deutschlandradio), abgerufen am 24. Mai 2013.
  15. Carl-Eugen Eberle: Staat und Medien – Zur Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (PDF), in: Hansjürgen Garstka und Wolfgang Coy (Herausgeber): Wovon – für wen – wozu. Systemdenken wider die Diktatur der Daten – Wilhelm Steinmüller zum Gedächtnis. Humboldt-Universität zu Berlin, Mai 2014, S. 289 f.
  16. Markus Brauck, Hauke Goos, Isabell Hülsen, Alexander Kühn: Bildstörung. In: Der Spiegel. Nr. 41, 2017, S. 10–16 (online7. Oktober 2017).
  17. Brigitte Baetz: Die Öffentlich-Rechtlichen in Zeiten des Internets: Zum neuen Rundfunkbeitrag. In: Hintergrund, Deutschlandfunk, 27. Dezember 2012.
  18. a b c Bundesverfassungsgericht: Urteil des Ersten Senats vom 18. Juli 2018 – 1 BvR 1675/16. 18. Juli 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  19. Der neue Rundfunkbeitrag. Wer kann sich von der Zahlung befreien lassen? Wissenswertes über den Rundfunkbeitrag – Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Abgerufen 23. Februar 2015.
  20. Informationen zur Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht und zur Ermäßigung des Rundfunkbeitrags. (PDF; 111 kB) In: www.rundfunkbeitrag.de. 2014, archiviert vom Original am 9. Februar 2015; abgerufen am 22. April 2014.
  21. Allgemeine Zeitung vom 8. März 2013 Nr. 57, 163. Jahrgang, S. 3 Blickpunkt
  22. a b Martin Dowideit, Dieter Fockenbrock, Kirsten Ludowig, Hans-Peter Siebenhaar, Klaus Stratmann: Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der Gebührenfalle. In: Handelsblatt. Nr. 4, 7. Januar 2013, S. 1, 4.
  23. Lisa Hegemann, Hans-Peter Siebenhaar: Rossmann scheitert mit Rundfunk-Klage: Die Rundfunkgebühr ist verfassungsgemäß. Das hat das Bayerische Verfassungsgericht entschieden. Geklagt hatte die Drogeriekette Rossmann. Sie ist nicht die einzige Firma, die unter der neuen Beitragsregelung leidet. Handelsblatt, 15. April 2014, abgerufen am 22. Mai 2019.
  24. Hendrik Wieduwilt: Bundesgericht bestätigt: Unternehmen müssen Rundfunkbeitrag entrichten – Keine Ausnahmen für Firmen: Das oberste deutsche Verwaltungsgericht hat am Mittwoch in Leipzig Klagen des Autovermieters Sixt und des Discounters Netto abgewiesen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Dezember 2016, abgerufen am 22. Mai 2019.
  25. a b Pressemitteilung Nr. 66/2017: Rundfunkbeitragspflicht für Hotel- und Gästezimmer sowie Ferienwohnungen nur bei bereitgestellter Empfangsmöglichkeit verfassungsgemäß. Bundesverwaltungsgericht, 27. September 2017, abgerufen am 3. Mai 2018.
  26. a b c Michael Hanfeld: Zahlen nur bei Empfang! FAZ.net, 1. Oktober 2017, abgerufen am 3. Mai 2018.
  27. Hermann Eicher: Von der Rundfunkgebühr zum Rundfunkbeitrag. Media Perspektiven 12/2012 (pdf, 622 Seiten), abgerufen am 22. Mai 2019.
  28. Vor 2015 kein niedrigerer Rundfunkbeitrag, In: Berliner Zeitung vom 9. Januar 2013, abgerufen am 23. Januar 2013.
  29. GEZ: „Die Hausbesuche sind Geschichte“. In: Die Zeit. 19. Dezember 2012, abgerufen am 24. Januar 2013.
  30. Rundfunkbeitrag Geschäftsbericht 2014
  31. Rundfunkbeitrag macht's möglich: 1,5 Milliarden Euro mehr für ARD und ZDF, Der Tagesspiegel. 3. Februar 2015. Abgerufen am 4. Februar 2015. 
  32. ARD und ZDF bekommen deutlich mehr Geld – Sender schweigen zur Verwendung der Mehreinnahmen, Heise Zeitschriften Verlag. 4. Februar 2015. 
  33. „Wen es überrascht … Die Prognose des VPRT von vor einem Jahr zu den Mehreinnahmen von ARD und ZDF wird durch die jetzt veröffentlichte Zahl von 1,5 Milliarden Euro bis 2016 offenbar bestätigt. Damit betragen die jährlichen Einnahmen von ARD und ZDF aus dem Rundfunkbeitrag rund 8 Milliarden Euro. Das entspricht insgesamt etwa dem Staatshaushalt eines europäischen Kleinstaates.“VPRT-Schätzung zu öffentlich-rechtlichen Mehreinnahmen bestätigt – 1,5 Mrd.-Spielraum sollte nun für Werbereduzierung genutzt werden, Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT). 3. Februar 2015. Abgerufen am 4. Februar 2015. 
  34. Martin Stadelmeier im Interview im Beitrag Fünf Fragen zum Rundfunkbeitrag (Memento vom 28. Januar 2013 im Internet Archive), des NDR-Medienmagazins Zapp vom 23. Januar 2013 (ab 18:29), abgerufen am 27. März 2013.
  35. Pressemitteilung der KEF (Memento vom 21. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF-Datei; 40 kB) vom 8. Januar 2013, abgerufen am 24. Januar 2013.
  36. Uwe Mantel: Rundfunkbeitrag: Kühle Fakten zur hitzigen Debatte, In: DWDL.de vom 10. Januar 2013, abgerufen am 25. Januar 2013.
  37. Faktencheck: Diskussion zum Rundfunkbeitrag (Memento vom 2. Dezember 2013 im Internet Archive), im Medien-Blog des DIMBB vom 20. Januar 2013.
  38. Jörg Sadrozinski in der Sendung Rundschau (ab 09:32) des Bayerischen Fernsehens vom 16. Januar 2013, abgerufen am 24. Januar 2013.
  39. Stefan Niggemeier: Die Nimmerklugen: Die „Handelsblatt“-Propaganda gegen ARD und ZDF. Blogeintrag vom 8. Januar 2013, abgerufen am 24. Januar 2013.
  40. Katja Schönherr: Kostenexplosion: Rossmann klagt gegen Rundfunkbeitrag. In: W&V vom 10. Januar 2013, abgerufen am 24. Januar 2013.
  41. Focus-online: Köln stoppt Zahlung von Zwangsabgabe
  42. Übergangsweise in Höhe der bisherigen Zahlungen: Stadt Köln entrichtet doch Rundfunkgebühr. In: Kress.de, 31. Januar 2013.
  43. Petitionen und Proteste: Weiter Ärger um neuen Rundfunkbeitrag, Ruhr Nachrichten. 30. März 2013. Archiviert vom Original am 15. Oktober 2017. Abgerufen im 15. Oktober 2017. 
  44. Michael Hanfeld: Altes Testament. 15. März 2014, abgerufen am 3. Mai 2018.
  45. FAZ 26. August 2017 / Jürgen Kaube: Von Staatsrundfunk und Zwangsgebühr (Kommentar)
  46. tagesspiegel.de: 42 Prozent der Bürger würden nicht freiwillig für ARD und ZDF zahlen, vom 6. Mai 2018
  47. Focus online: Umfrage zu RundfunkgebührenGroße Mehrheit der Deutschen will für Öffentlich-Rechtliche nicht mehr zahlen, vom 19. Februar 2016
  48. Tobias Kaiser: ARD und ZDF: Rechnungshof kritisiert Steuervorteile. 10. April 2019 (welt.de [abgerufen am 10. April 2019]).
  49. Rundfunkbeitrag: Die erste Klage. In: FAZ.net. 14. August 2012, abgerufen am 24. Januar 2013.
  50. Klagen gegen Rundfunkbeitrag zurückgewiesen. (tagesspiegel.de [abgerufen am 22. August 2017]).
  51. Verstoß gegen EU-Recht?: Deutscher Rundfunkbeitrag wird von EU-Gericht überprüft. In: welt.de. Abgerufen am 9. September 2017.
  52. Finanzierung von ARD und ZDF: Klagen gegen Rundfunkbeitrag häufen sich. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. Februar 2017, abgerufen am 6. September 2017.
  53. Verwaltungsgericht Frankfurt a. M.: Beschluss über die Aussetzung eines Verfahrens bezüglich der Rechtmäßigkeit von Rundfunkbeiträgen bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. April 2017, abgerufen am 6. September 2017.
  54. Verwaltungsgericht Frankfurt a. M.: Bestätigung per e-Mail über die Authentizität eines Beschlusses. 18. Mai 2017, abgerufen am 6. September 2017.
  55. Verwaltungsgericht Göttingen: Beschluss über Aussetzung des Verfahrens zum Rundfunkbeitrag. Verwaltungsgericht Göttingen, Oktober 2017, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  56. Anna Terschüren: Die Reform der Rundfunkfinanzierung in Deutschland : Analyse der Neuordnung und Entwicklung eines idealtypischen Modells. Abgerufen am 8. Oktober 2017.
  57. Martin U. Müller: ARD und ZDF: Zu viel Geld, zu wenig Leistung. In: Spiegel Online. 31. Mai 2013, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  58. Rechtsgutachten, erstellt von Prof. Dr. Christoph Degenhart, Universität Leipzig 2013: „Verfassungsfragen des Betriebsstättenbeitrags nach dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag der Länder“. Kommunikation & Recht K&R Beihefter 1/2013 zu Heft 3, abgerufen am 24. Mai 2019.
  59. Hanno Kube, Rechtsgutachten, erstellt im Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio (14. Juni 2013): „Der Rundfunkbeitrag – Rundfunk- und finanzverfassungsrechtliche Einordnung“. Abgerufen am 24. Mai 2019.
  60. Urteil des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 25. März 2014 (1 BvF 1/11, 1 BvF 4/11). Abgerufen am 24. Mai 2019.
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  62. Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs vom 15. Mai 2014 über die Popularklagen des Herrn E. G. in I. u. a. auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit des § 2 Abs. 1, des § 5 Abs. 1 und 2, der §§ 8, 9 Abs. 1 und 2 sowie des § 14 Abs. 9 des Rundfunkbeitragsstaatsvertrags in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Juni 2011 (GVBl S. 258, ber. S. 404, BayRS 2251 - 17 - S). Abgerufen am 24. Mai 2019.
  63. Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz, Urteil vom 13. Mai 2014 in einem Verfassungsbeschwerdeverfahren gegen § 1 des Landesgesetzes vom 23. November 2011 zu dem 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (GVBl. 2011, S. 385) in Verbindung mit dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag. Abgerufen am 24. Mai 2019.
  64. Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen: Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung (03/2014)
  65. Tagesspiegel: Reform der Zwangsabgabe für öffentlich-rechtlichen Rundfunk Rundfunkbeitrag abschaffen, vom 29. Dezember 2014
  66. Gutachten „Öffentlich-rechtliche Medien – Auftrag und Finanzierung“ des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen vom Oktober 2014, Seiten 10, 26 und 6
  67. Heise Online: Studie: Rundfunkgebühr abschaffen, Öffentlich-Rechtliche privatisieren, vom 26. Mai 2015
  68. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 11. Juni 2015, Aktenzeichen: I ZB 64 /14. Abgerufen am 28. Mai 2019.
  69. Landgericht Tübingen, Beschluss vom 9. September 2015, Aktenzeichen: 5 T 162/15. openJur 2015, 19252, abgerufen am 28. Mai 2019.
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  75. a b Landgericht Tübingen, Beschluss vom 16. September 2016, Az. 5 T 232/16. Abgerufen am 14. Juni 2019.
  76. Quellen-Nachweis lt. vom LG Tübingen an dieser Stelle genannten URL: Wohnungslosigkeit: Die Gesamtzahl der wohnungslosen Personen in Deutschland lag im Jahr 2010 bei 246.000. Von den Wohnungslosen lebten circa 22.000 ohne jede Unterkunft auf der Straße. Bundeszentrale für politische Bildung, 23. April 2013, abgerufen am 14. Juni 2019.
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  79. Verstoß gegen EU-Recht? Deutscher Rundfunkbeitrag wird von EU-Gericht überprüft, Die Welt. 7. September 2017. Archiviert vom Original am 15. Oktober 2017. Abgerufen im 15. Oktober 2017. 
  80. Pressemitteilung Nr. 202/18 EuGH: Der deutsche Rundfunkbeitrag ist mit dem Unionsrecht vereinbar. Gerichtshof der Europäischen Union (Presse und Information), 13. Dezember 2018, abgerufen am 22. Mai 2019 (deutsch).
  81. Europäischer Gerichtshof: Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) in der Rechtsache C-492/17 – Südwestrundfunk gegen Tilo Rittinger u. a. – ECLI:EU:C:2018:1019. In: EUR-Lex. 13. Dezember 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  82. Tanja Podolski: EuGH zum Rundfunkbeitrag: Sender obsiegen auf ganzer Linie. In: Legal Tribune Online. 13. Dezember 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018.
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  84. Urteil beim Bundesverwaltungsgericht: Möglicherweise ein Durchbruch im Kampf gegen den Rundfunkbeitrag. finanzmarktwelt.de, 2. Oktober 2017, abgerufen am 3. Mai 2018.
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  86. https://www.wiwo.de/politik/deutschland/bundesverfassungsgericht-karlsruher-urteil-zum-rundfunkbeitrag-kommt-am-18-juli/22751938.html
  87. Bundesverfassungsgericht: Rundfunkbeitrag im Wesentlichen verfassungsgemäß. In: Die Welt. 18. Juli 2018, abgerufen am 18. Juli 2018.
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  89. Bundesverfassungsgericht: Vorschriften zur Erhebung des Rundfunkbeitrages für die Erstwohnung und im nicht privaten Bereich verfassungsgemäß. Pressemitteilung Nr. 59/2018. 18. Juli 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  90. BVerfG weist Ablehnungsgesuche zurück: Ferdinand Kirchhof entscheidet in Sachen Rundfunkbeitrag mit. LTO Legal Tribune Online, 3. Mai 2018, abgerufen am 22. Mai 2019.
  91. Ablehnungsgesuche gegen Vizepräsident Kirchhof zurückgewiesen. Bundesverfassungsgericht, Pressemitteilung Nr. 30/2018, 3. Mai 2018, abgerufen am 22. Mai 2019.
  92. Bundesverfassungsgericht, Erster Senat, Beschluss vom 24. April 2018, 1 BvR 745/17 und 1 BvR 981/17. Abgerufen am 22. Mai 2019.
  93. Bundesverfassungsgericht, Erster Senat: Bundesverfassungsgericht - Entscheidungen - Subsidiarität einer unmittelbar gegen Regelungen des fünfzehnten Rundfunkänderungsstaatsvertrags gerichteten Verfassungsbeschwerde - Möglichkeit einer verwaltungsgerichtlichen Klage sowie eines Antrags auf Befreiung von der Beitragspflicht gem § 4 Abs 6 S 1 RdFunkBeitrStVtr BW. 12. Dezember 2012, abgerufen am 13. März 2019.
  94. EuGH soll Fragen zur Annahmeverpflichtung für Euro-Banknoten klären. In: Pressemitteilung Nr. 23. Bundesverwaltungsgericht, 18. März 2019, abgerufen am 11. August 2019.
  95. Tilmann P. Gangloff: Entscheidung am 6. Juni: Höherer Rundfunkbeitrag droht – Die Finanzierung von ARD und ZDF wird vermutlich auf ein „Index-Modell“ umgestellt. Was bedeutet das und was wollen die Ministerpräsidenten? NW Neue Westfälische, 28. Mai 2019, abgerufen am 28. Mai 2019.
  96. Gastbeitrag: „Erhöhung des Rundfunkbeitrags darf kein Tabu sein“. Augsburger Allgemeine, 31. Mai 2019, abgerufen am 2. Juni 2019.
  97. BR-Rundfunkratschef: Höherer Rundfunkbeitrag zum Kampf gegen Populismus erforderlich? Die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten sprechen sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags aus. Laut dem Vorsitzenden des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks koste Qualitätsjournalismus eben viel Geld. onlinekosten.de, 31. Mai 2019, abgerufen am 2. Juni 2019.
  98. Moritz Tremmel: Rundfunkrat will höheren Rundfunkbeitrag gegen Populismus: Journalistische Arbeit kostet Zeit und Geld. Mit einer Erhöhung des Rundfunkbeitrages könne man dem Populismus den Boden entziehen, meint der Vorsitzende des Rundfunkrats. Das gelte nicht nur für klassische Medien. golem.de, 31. Mai 2019, abgerufen am 2. Juni 2019.
  99. Im Kampf gegen Populismus: BR-Rundfunkratschef wirbt für Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Focus Online, 1. Juni 2019, abgerufen am 2. Juni 2019.
  100. Tilmann Gangloff: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Eine Reform, die auch der AfD geschuldet ist. Stuttgarter Nachrichten, 3. Juni 2019, abgerufen am 3. Juni 2019.
  101. a b Sender wollen mehr Geld: Debatte über Rundfunkbeitrag – Orientierung an Inflation? idowa (dpa), 4. Juni 2019, abgerufen am 4. Juni 2019.
  102. Joachim Huber: Indexmodell für Finanzierung von ARD & Co. – Mein lieber Scheich: Die Rundfunkpolitik überlegt, die Erhöhung des Rundfunkbeitrags mit der Höhe der Inflationsrate zu koppeln. Klingt einfach, ist aber kompliziert. Der Tagesspiegel, 2. Juni 2019, abgerufen am 2. Juni 2019.
  103. „GEZ“: Steigt der Rundfunkbeitrag bald automatisch an? Die Ministerpräsidenten haben am Donnerstag über die Zukunft des Rundfunkbeitrags beraten. Eine Entscheidung trafen sie erneut nicht. Berliner Morgenpost, 6. Juni 2019, abgerufen am 6. Juni 2019.
  104. Claudia Tieschky (Interview KEF-Vorsitzender Fischer-Heidlberger): Indexmodell zum Rundfunkbeitrag: „Eine radikale Abkehr“. Süddeutsche Zeitung, 19. März 2019, abgerufen am 14. Juni 2019.
  105. Helmut Hartung, Interview mit Prof. Dr. Matthias Cornils: „Eine Vollindexierung ist nur mit Einschränkungen zulässig“. medienpolitik.net, 1. April 2019, abgerufen am 7. Juni 2019.
  106. Prof. Dr. Matthias Cornils, Direktor des Mainzer Medieninstituts, Februar 2019 (pdf, 98 Seiten): Verfassungs- und unionsrechtliche Rahmenbedingungen einer Vollindexierung des Rundfunkbeitrags. Mainzer Medieninstitut, abgerufen am 7. Juni 2019.
  107. Michael Hanfeld: Rundfunkbeitrag: Was sind schon drei Milliarden? Frankfurter Allgemeine, 28. Juni 2019, abgerufen am 1. Juli 2019.
  108. Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF melden Mehrbedarf in Milliardenhöhe an. Redaktion CHIP, 29. Juni 2019, abgerufen am 1. Juli 2019.
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