Wallingford Riegger

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Wallingford Riegger (* 29. April 1885 in Albany, Georgia; † 2. April 1961 in New York) war ein US-amerikanischer Komponist.

Riegger studierte 1907 in New York am Institute of Musical Art, der späteren Juilliard School, und bis 1910 in Berlin an der Hochschule für Musik bei Max Bruch. Er war danach Cellist und Dirigent an verschiedenen Opernhäusern. Von 1918 bis 1922 unterrichtete er Theorie und Cellospiel an der Drake University in Iowa.[1] 1930 bis 1956 arbeitete er für einen Musikverlag und unterrichtete an verschiedenen Colleges von New York. Er zählte zu den American Five,[2] einer Gruppe avantgardistischer Komponisten, der außer ihm Charles Ives, Charles Ruggles, Henry Cowell und John J. Becker zugerechnet werden. Einer seiner Kompositionsschüler war Morton Feldman.

Riegger komponierte vier Sinfonien, eine Orchesterrhapsodie und weitere Orchesterstücke sowie zahlreiche kammermusikalische Werke.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Study in Sonority, 1927
  • Dichotomy, 1932
  • With My Red Fires, 1936
  • New Dance, 1940
  • Music for Brass Choir, 1949
  • Dance Rhythms, 1954

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard F. Goldman: The Music of Wallingford Riegger. In: The Musical Quarterly. Band 36, Nr. 1, Januar 1950, ISSN 0027-4631, S. 39–61.
  • Rebecca Grotjahn: Wallingford Riegger. In: Hermann Danuser, Dietrich Kämper, Paul Terse (Hrsg.): Amerikanische Musik seit Charles Ives. Laaber, Laaber 1987, ISBN 3-89007-117-1, S. 375 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Saffle: Riegger, Wallingford. In: MGG Online (Abonnement erforderlich).
  2. Gilbert Chase: American Music: From the Pilgrims to the Present. In: Music & Letters. Band 69, Nr. 4, Oktober 1988, ISSN 0027-4224, S. 542 f.