Walter König (Politiker, Januar 1908)

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Walter König, Wahlplakat Regierungsrat

Walter König (* 13. Januar 1908 in Zürich; † 20. Februar 1985 in Zollikon, reformiert, heimatberechtigt in Küsnacht, Zürich sowie Glarus) war ein Schweizer Politiker (LdU).

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter König kam am 13. Januar 1908 in Zürich als Sohn des Metzgermeisters Johann Jakob König und der Emma Anna geborene Meister zur Welt. Walter König belegte zwischen 1926 und 1931 ein Studium der Rechte an der Universität Zürich, das er 1933 mit dem Erwerb des akademischen Grades eines Dr. iur. abschloss.

In der Folge war er von 1934 bis 1937 als Rechtsanwalt in Uster tätig. Im unmittelbaren Anschluss war er bis 1942 als Bezirksanwalt, anschliessend bis 1945 als Bezirksrichter in Zürich und schliesslich bis 1951 als Oberrichter eingesetzt. Zuletzt leitete er nach seinem Ausscheiden aus der Regierung ab 1971 wieder ein Anwaltsbüro.

Daneben war er im Zentralvorstand der SRG SSR idée suisse vertreten und fungierte als Präsident der Interkantonalen Landeslotterie sowie des Schweizer Zahlenlottos. In der Schweizer Armee diente König im Rang eines Oberstleutnants.

Walter König heiratete im Jahr 1938 Vroni, die Tochter des Winterthurer Elektrikers Emil Leemann. Er verstarb am 20. Februar 1985 einen Monat nach Vollendung seines 77. Lebensjahres in Zollikon.

Politische Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter König, Mitglied des Landesring der Unabhängigen, amtierte zunächst von 1938 bis 1942 als Gemeinderat in Zürich. Im Jahr 1951 wurde er in den Zürcher Regierungsrat gewählt, dem er bis 1971 angehörte. Dort stand er zuerst der Polizei- und Militär-, ab 1959 der Erziehungsdirektion vor. Darüber hinaus vertrat er den Kanton von 1951 bis 1955 sowie 1959 bis 1979 im Nationalrat.

Walter König baute durch Erweiterungen und Neugründungen alle Schulstufen des Kantons aus, modernisierte das Bildungswesen, so die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, und passte die Lehrerbildung den neuen Erfordernissen an.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]