Wayne Fontana and the Mindbenders

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The Mindbenders
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, Beat, Rock
Gründung 1963 als Wayne Fontana and the Mindbenders, 1965 als The Mindbenders
Auflösung 1968
Gründungsmitglieder
Wayne Fontana (bis 1965)
Eric Stewart
Robert F. Lang
Ric Rothwell
Letzte Besetzung
Gitarre, Gesang
Eric Stewart
Bass
Graham Gouldman
James O’Neil
Schlagzeug
Paul Hancox

The Mindbenders (auch: Wayne Fontana and the Mindbenders) war eine britische Beatband der 1960er-Jahre.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glyn Geoffrey Ellis spielte mit seiner damaligen Band "The Jets" 1963 in Manchester bei Fontana Records vor. Zwei Mitglieder seiner Gruppe erschienen aber nicht zum Termin, weshalb er zwei Musiker aus anderen Gruppen, die ebenfalls vorspielen wollten, um Aushilfe bat – Eric Stewart und Ric Rothwell. Trotzdem bestand die Gruppe den Test und bekam einen Plattenvertrag, nachdem sich Ellis in Wayne Fontana umbenannt hatte, vermutlich nach dem Label.

Ihre erste Veröffentlichung war der Fats-Domino-Titel Hello Josephine. Ihr erster britischer Chart-Hit war Anfang 1965 eine Neuaufnahme von Um Um Um Um Um (im Original von Major Lance), dann wurde Game Of Love zu einem der am schnellsten aufgestiegenen Nummer-eins-Hits des Jahres in den USA.[1]

Mit ihrer ersten LP Game Of Love stellten sie sogleich unter Beweis, dass sie eine fähige Gesangsgruppe waren.

Im Oktober 1965 verließ Wayne Fontana die Band, um eine Solokarriere zu starten. Come On Home und Pamela Pamela waren seine größten Erfolge.

Bei den Mindbenders übernahm Eric Stewart den Gesang, und ihre letzte Hitnotierung stammt aus dem September 1967. Nach und nach löste sich die Gruppe auf. Die letzte Besetzung bestand aus Eric Stewart, James O’Neil, Paul Hancox und Graham Gouldman.

Stewart und Gouldman machten nach der endgültigen Auflösung der Gruppe als Hotlegs weiter und erzielten mit der Single Neanderthal Man einen weiteren kommerziellen Erfolg. Danach gründeten sie die erfolgreiche Band 10cc.

Wayne Fontana sang probeweise bei Manfred Mann vor – Mike D’Abo wurde ihm dort aber vorgezogen.

In dem Spielfilm Junge Dornen (To Sir, with Love, 1967) mit Sidney Poitier hatte die Band einen Auftritt und steuerte die Titel Off and Running und It's Getting Harder All the Time zum Soundtrack bei.[2]

Mitglieder (Originalbesetzung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wayne Fontana and the Mindbenders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE UK UK US US
1965 Wayne Fontana and the Mindbenders UK18
(1 Wo.)UK

Weitere Alben

  • 1964: The Game of Love
  • 1965: Eric, Rick, Wayne and Bob

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE UK UK US US
1963 Hello Josephine UK46
(2 Wo.)UK
1964 Stop Look And Listen UK37
(4 Wo.)UK
Um Um Um Um Um Um UK5
(15 Wo.)UK
1965 The Game Of Love
The Game of Love
DE19
(8 Wo.)DE
UK2
(11 Wo.)UK
US1
(11 Wo.)US
It’s Just A Little Bit Too Late UK20
(7 Wo.)UK
US45
(8 Wo.)US
She Needs Love UK32
(6 Wo.)UK

Weitere Singles

  • 1963: For You, For You
  • 1964: Little Darlin’
  • 1964: Duke of Earl

The Mindbenders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1966: A Groovy Kind Of Love
  • 1977: With Woman In Mind

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE UK UK US US
1966 A Groovy Kind of Love
A Groovy Kind of Love
UK2
(14 Wo.)UK
US2
(13 Wo.)US
Ashes To Ashes UK14
(9 Wo.)UK
US55
(6 Wo.)US
1967 The Letter UK42
(4 Wo.)UK

Weitere Singles

  • 1966: Can’t Live With You Can’t Live Without You
  • 1966: I Want Her She Want’s Me
  • 1967: We’ll Talk About It Tomorrow
  • 1967: Schoolgirl
  • 1968: Blessed Are Lonely
  • 1968: Uncle Joe, The Ice Cream Man

Wayne Fontana solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1966: Wayne One

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE UK UK US US
1966 Come On Home
Wayne One
UK16
(12 Wo.)UK
Goodbye Bluebird UK49
(1 Wo.)UK
Pamela Pamela UK11
(12 Wo.)UK

Weitere Singles

  • 1965: It Was Easyier To Hurt Her
  • 1967: Twenty-four Sycamore
  • 1967: The Impossible Years
  • 1967: Gina
  • 1968: Storybook Children
  • 1968: Words Of Bartholomew
  • 1968: Never An Everyday Thing

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 172
  2. ihre Soundtrack-Liste bei IMDb
  3. a b c d Chartquellen: DE UK1 UK2 US

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Laufenberg, Frank / Hake, Ingrid: Rock- und Poplexikon. Bd. 1: ABBA – Kay Kyser. Düsseldorf / Wien: Econ Verlag, 1994, S. 538f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]