The Weather Girls

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Weather Girls
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, Soul
Gründung 1980
Website http://www.the-weathergirls.de/
Gründungsmitglieder
Martha Wash
Gesang
Izora Armstead
Aktuelle Besetzung
Gesang
Dynelle Rhodes (Armstead)
Gesang
Dorrey Lyles

The Weather Girls ist der Name eines US-amerikanischen Gesangsduos, dessen Musik den Bereichen Soul und Pop zuzuordnen ist und das ursprünglich aus Martha Wash und Izora Armstead († 16. September 2004) bestand.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martha Wash (2008)

Zunächst nannten sich Wash und Armstead The Two Tons o’ Fun (Die zwei Tonnen Spaß) und traten als Backgroundsängerinnen für Sylvester James auf. Ab 1980 erschienen unter diesem Namen einige Singles, z. B. Earth Can Be Just Like Heaven / Do You Wanna Boogie, Hunh?, das es 1980 auf Platz 2 der Billboard Dance Music/Club Play Singles schaffte.

1983 hatten The Weather Girls mit dem im Vorjahr erschienenen It’s Raining Men einen internationalen Hit. Am erfolgreichsten war die Single in England, wo sie Platz 2 der Charts erreichte und mit einer Silbernen Schallplatte[1] ausgezeichnet wurde. In Deutschland und den USA erreichte das Lied Platzierungen in den Top 50. Trotz weiterer Veröffentlichungen blieben The Weather Girls für den Rest der 1980er Jahre kommerziell erfolglos.

In den 1990er Jahren zog Izora Armstead nach Braunshardt und trat mit ihrer Tochter Dynelle wieder unter dem Namen The Weather Girls auf. In Deutschland gelang dem Duo mit 3 Langspielplatten und 4 Singles der Charteinstieg. Das Album Double Tons of Fun erreichte 1994 Platz 79, die darauf enthaltene neue Version des Klassikers It’s Raining Men stieg bereits im Vorjahr auf Platz 45 der Singlecharts, die folgende Single Can U Feel It ebenfalls bereits 1993 auf Platz 75 und die dritte und letzte Auskopplung We Shall All Be Free 1994 auf Platz 80.

Das 1996er Album The Sound of Sex stand im April des Jahres auf Platz 39, die gleichnamige Single erreichte Platz 89. Mit der Kompilation Puttin’ on the Hits – The Ultimate Hitparty kehrte das Duo 1998 nochmals in die deutschen Album-Charts zurück, diesmal auf Platz 79.

Zusammen mit den Disco Brothers waren The Weather Girls Teilnehmer am Countdown Grand Prix 2002, dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2002. Der Titel Get Up belegte den 13. von 15 Plätzen.

Von 2004 bis 2011 trat Izora Rhodes Armsteads Tochter Dynelle Rhodes mit der aus Gainesville, Georgia stammenden amerikanischen Soulsängerin Ingrid Arthur, ihrer Cousine, als The Weather Girls auf. 2005 entstand das Album Totally Wild, das den Underground-Clubhit Wild Thang enthält.[2] 2008 platzierte sich Break You, ein Feature mit Ralph Falcon, auf Platz zwölf der US-Dance-Charts.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4][5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  CH  UK  US  R&B
1980 Two Tons o’ Fun US91
(11 Wo.)US
R&B28
(18 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 24. Januar 1980
als Two Tons o’ Fun
1980 Backatcha
Erstveröffentlichung: 1980
1982 Success
Erstveröffentlichung: 22. Januar 1983
1985 Big Girls Don't Cry
Erstveröffentlichung: 1985
1988 Weather Girls
Erstveröffentlichung: 1988
1993 Double Tons of Fun DE79
(9 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1993
1995 Think Big!
Erstveröffentlichung: 24. November 1995
1996 The Sound of Sex DE39
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung:
2005 Totally Wild
Erstveröffentlichung: 30. August 2005
2009 The Woman I Am
Erstveröffentlichung: 13. Januar 2009

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  CH  UK  US  R&B
1999 Puttin’ on the Hits – The Ultimate Hitparty DE79
(2 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1. Januar 1999

Weitere Kompilationen

  • 1985: Megatonnage: The Best of Two Tons aka The Weather Girls (Two Tons aka The Weather Girls)
  • 1993: Get the Feeling (als Two Tons: Martha Wash & Izora Armstead)
  • 1997: It’s Raining Men
  • 1999: We Can Stand Together
  • 2000: Super Hits
  • 2000: Sexy Ghost

Singles als Leadmusikerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][1][6][7]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  CH  UK  US  R&B  Dance
1980 Earth Can Be Just Like Heaven
Two Tons o’ Fun
Dance2
(30 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: 1980
als The Two Tons o’ Fun
I Got the Feeling
Two Tons o’ Fun
R&B29
(18 Wo.)R&B
Dance2
(18 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: April 1980
Just of Us
Two Tons o’ Fun
R&B53
(18 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: April 1980
als The Two Tons o’ Fun
Taking Away Your Space
Two Tons o’ Fun
R&B53
(7 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: August 19801980
als The Two Tons o’ Fun
1981 Never Like This
Backatcha
R&B55
(8 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: Januar 1981
als The Two Tons
I Depend on You
Backatcha
Dance72
(8 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: 1981
als The Two Tons
1982 It’s Raining Men
Success
DE43
(7 Wo.)DE
CH95
(1 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(19 Wo.)UK
US46
(11 Wo.)US
R&B34
(18 Wo.)R&B
Dance1
(22 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: November 1982
1983 Success
Success
UK95
(1 Wo.)UK
R&B89
(3 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: September 1983
1985 Well-a-Wiggy
Big Girls Don’t Cry
R&B76
(4 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: Juli 1985
No One Can Love You More Than Me
Big Girls Don’t Cry
Dance26
(8 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: Oktober 1985
1993 Can U Feel It
Double Tons of Fun
DE75
(10 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Dezember 1993
1994 We Shall All Be Free
Double Tons of Fun
DE80
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: April 1994
1996 The Sound of Sex (Ooh Gitchie O-La-La-Ay)
Think Big!
DE89
(3 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: März 1996
2019 Cheek to Cheek
Dance32
(1 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: 2019

Weitere Singles

  • 1983: I’m Gonna Wash That Man Right Outa My Hair (als Two Tons o’ Fun)
  • 1983: Dear Santa (Bring Me a Man This Christmas)
  • 1985: Big Girls Don’t Cry
  • 1988: Love You Like a Train
  • 1993: We’re Gonna Party"
  • 1995: Oh, What a Night
  • 1998: I’m So Excited
  • 2004: Wild Thang
  • 2018: We Need Love (feat. Jason Anousheh)
  • 2020: Stand Up

Singles als Gastmusikerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  CH  UK  US  R&B  Dance
1993 It’s Raining Men (Remix)
DE45
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 1993
Chocolate feat. Weather Girls
2008 Break You
Dance12
(14 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: Februar 200
Ralph Falcon feat. Weather Girls

Weitere Gastbeiträge

  • 1996: Star (feat. Jimmy Somerville)
  • 1998: Don’t Look Any Further (Dennis Edwards feat. The Weather Girls)
  • 2002: Get Up (Disco Brothers feat. Weather Girls)
  • 2012: It’s Raining Men 2K12 (Sebo Reed meets Weather Girls)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gold-/Platin-Datenbank UK
  2. The Weather Girls auf Ingrid Arthurs Webseite (Memento des Originals vom 30. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ingrid.diestifte.de
  3. a b c d Chartquellen: Singles Alben UK US
  4. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
  5. Joel Whitburn: Top R&B Albums 1965–1998, ISBN 0-89820-134-9.
  6. Joel Whitburn: Hot R&B Songs 1942–2010: 6th Edition, ISBN 978-0898201864.
  7. Joel Whitburn: Hot Dance/Disco 1974–2003, ISBN 978-0-89820-156-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]