Wellen (Hohe Börde)

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Koordinaten: 52° 8′ 47″ N, 11° 26′ 22″ O

Wellen
Gemeinde Hohe Börde
Wappen von Wellen
Höhe: 119 m ü. NN
Fläche: 10,37 km²
Einwohner: 1287 (31. Mrz. 2011)
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39167
Vorwahl: 039206

Wellen ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Christophorus-Kirche in Wellen (Hohe Börde)
Kirche St. Christophorus

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Ortes ist auf das Jahr 1137 datiert. Allerdings ist anzunehmen, dass der Ort schon früher erwähnt wurde, da ein Rechtsbuch aus dem 13. Jahrhundert darauf verweist, dass der Magdeburger Erzbischof Engelhardt (1051–1063 im Amt) „cen huve von greue Hoyer von Mansvelt zu groten Welle erworben“ hat.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Wellen, Ackendorf, Bebertal, Eichenbarleben, Groß Santersleben, Hermsdorf, Hohenwarsleben, Irxleben, Niederndodeleben, Nordgermersleben, Ochtmersleben und Schackensleben zur neuen Einheitsgemeinde Hohe Börde zusammen.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Ortsteil Wellen wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Wellen besteht aus 7 Mitgliedern.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Michael Zentel (CDU), stellvertretender Ortsbürgermeister ist René Stürmer (parteilos)

Ortschaftsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hatte der Gemeinderat 12 Mitglieder. Aufgrund der Gründung der Einheitsgemeinde Hohe Börde wurde der Gemeinderat automatisch zum Ortschaftsrat. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,2 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

CDU : 7 Sitze BfW : 5 Sitze

Eine Neuwahl des Ortsbürgermeisters erfolgte am 27. April 2011, da der vorherige Ortsbürgermeister Holger Stahlknecht sein neues Amt als Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt angetreten hat.

Eine Neuwahl des stellvertretenden Ortsbürgermeisters am 9. Juni 2011 wurde notwendig, da der vorherige stellvertretende Bürgermeister Mathias Müller zurückgetreten ist.

Ortschaftsrat aktuell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CDU: 6 Sitze Wählergruppe BfW: 5 Sitze Weiteres Mitglied des Ortschaftsrates und dessen Vorsitzender ist der Ortsbürgermeister.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 21. Oktober 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau; vorn eine blaue Socke, hinten -auf den Mittelteil des Feldes konzentriert- sechs silberne Wellenleisten.“

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schiff der evangelischen Kirche St. Christophorus wurde 1548 an den im 13. Jahrhundert als Schutz- und Festungsturm errichteten Kirchenturm angebaut.[2]

Weitere Kulturdenkmale sind in der Liste der Kulturdenkmale in Hohe Börde aufgeführt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wartehäuschen am Haltepunkt "Wellen (b Magdeburg)"
Haltepunkt Wellen (b Magdeburg)

Der Haltepunkt Wellen (b Magdeburg) liegt etwa 1 km südlich vom Ort entfernt an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg.

Wellen liegt an der Landstraße 46, eine Querstraße der Bundesstraße 1 zwischen Irxleben und Eichenbarleben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Kirchenkreis Haldensleben-Wolmirstedt Wellen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wellen (Hohe Börde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien