Ackendorf (Hohe Börde)

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Ackendorf
Gemeinde Hohe Börde
Wappen von Ackendorf
Koordinaten: 52° 13′ 0″ N, 11° 26′ 0″ O
Höhe: 108 m ü. NN
Fläche: 6,94 km²
Einwohner: 384 (13. Mai 2013)
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39343
Vorwahl: 039202

Ackendorf ist Ortschaft und Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ackendorf liegt ca. 16 km (Luftlinie) nordwestlich von Magdeburg.

Ortschaftsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Ackendorf bildet sich durch die Ortsteile Ackendorf und Glüsig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Bonifatius in Ackendorf

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Glüsig mit der Landgemeinde Althaldensleben vereinigt.[1] Am 1. April 1934 wurde der ehemalige Gutsbezirk Glüsig aus der Gemeinde Althaldensleben in die Gemeinde Ackendorf umgemeindet.[2]

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Ackendorf mit dem Ortsteil Glüsig, Bebertal, Eichenbarleben, Groß Santersleben, Hermsdorf, Hohenwarsleben, Irxleben, Niederndodeleben, Nordgermersleben, Ochtmersleben, Schackensleben und Wellen zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.[3] Zusammen mit der neuen Gemeinde wurde die Ortschaft Ackendorf errichtet. Zur Ortschaft gehören die Ortsteile Ackendorf und Glüsig.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Ortsteil Ackendorf wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Ackendorf besteht aus 5 Mitgliedern.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 28. Juni 2000 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Gold auf grünem Hügel ein linkssehender, stehender, silbern konturierter schwarzer Sperling, rechts überhöht von einem gestielten, steigenden grünen Lindenblatt.“

Die Gestaltung beruht auf einem alten Bildsiegel der Gemeinde. Der schwarze Sperling auf dem grünen Hügel ist redend für den in der Ackendorfer Gemarkung liegenden Sperlingsberg. Das Lindenblatt symbolisiert die Fruchtbarkeit der Bördelandschaft.

Die Farben von Ackendorf sind Schwarz - Gelb.

Das Wappen wurde von dem Magdeburger Heraldiker Ernst Albrecht Fiedler gestaltet.

Die Flagge von Ackendorf ist Schwarz - Gelb gestreift (Hissflagge: Streifen von oben nach unten, Querflagge: Streifen von links nach rechts verlaufend) mit dem aufgelegten Wappen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Ackendorf lag an der Bahnstrecke Haldensleben–Eilsleben.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Bartels: Familienbuch Ackendorf (Landkreis Börde)Sachsen-Anhalt, 1580 bis 1875. Leipzig: AMF 2013 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 75)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 226.
  2. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1935, ZDB-ID 3766-7, S. 4.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  4. Gemeinde Hohe Börde (Hrsg.): Amtsblatt für die Gemeinde Hohe Börde. 4. Jahrgang, Nr. 34. Hohe Börde 13. August 2014, S. 1 ff. (PDF; 0,3 MB [abgerufen am 13. September 2017]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ackendorf (Hohe Börde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien