Weltwirtschaftlicher Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Einer der Preisträger 2018: Robert Shiller

Der Weltwirtschaftliche Preis (WWP) ist ein vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) zusammen mit der Stadt Kiel und der Industrie- und Handelskammer Kiel jährlich verliehener Preis. Er ist undotiert und wird seit 2005 während der Kieler Woche in den Kategorien Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verliehen. Die Preisträger sind herausragende Persönlichkeiten, die einen besonderen Beitrag zu einer auf Eigenverantwortung basierenden, sozial verantwortungsvollen Gesellschaft geleistet haben.

Ziel der Preisverleihung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das IfW möchte mit der Vergabe des Preises dazu beitragen, dass die Globalisierung von den Menschen mehr als Chance denn als Bedrohung gesehen wird, weil sie den Wohlstand und die Lebensqualität der Menschen fördern und verbessern kann. Allerdings muss marktwirtschaftliche Effizienz mit sozialer Verantwortung verbunden werden. Um dies zu fördern, soll durch den Weltwirtschaftlichen Preis der intensive, wechselseitige Dialog zwischen Wirtschaftswissenschaft, Politik und Wirtschaft angeregt werden.

Auswahlverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auswahl der Preisträger erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: In einem ersten Schritt erstellen die Mitglieder des internationalen Forschungsnetzwerkes am Institut für Weltwirtschaft eine Liste mit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. In einem zweiten Schritt erfolgt die Sortierung der Einträge durch eine Jury, der der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Dennis J. Snower, sowie die Preisträger des Vorjahres angehören. Die jeweiligen Listenersten werden für den Preis nominiert.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der Preisträger 2007: Helmut Schmidt, deutscher Bundeskanzler 1974–1982

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]