Werner Schaarmann

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Wandinstallation Photographie und Abformung des Bodens der Festung Küstrin

Werner Schaarmann (* 10. Dezember 1948) ist ein deutscher Maler, Bildhauer und Fotograf. Seine Werke sind Auswertungen von Spurensicherungen im Sinne der Konzeptkunst.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Preis der Zukunftswerkstatt (Evangelische Akademie Tutzing/Bayerischer Rundfunk)
  • 1986: Worpswede Stipendium des Landes Niedersachsen
  • 1990: Preis für Wandmalerei, Stadt Nürnberg
  • 1992: Japan Stipendium - Hokkaido, Japan
  • 2001: Stipendium Kyoto, Japan, Kulturbehörde Hamburg / Goethe-Institut-Kyoto
  • 2005: Stadtteilkulturpreis Hamburg[1] für williams@wilhelmsburg ( hier : Projekt Schichten der Erinnerung – Grabungen im letzten erhaltenen Gebäude der Auswandererstadt Veddel/BallinStadt und Projekt Passagiere-Passanten – Fotoreportage )

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: „Potsdamer Tagebuch“, Spurensicherung/Abformungen; Katalog (Kultusministerium Land Brandenburg)
  • 1992: Wandmalereien in St. Leonhard, Nürnberg; Katalog (Kulturamt der Stadt Nürnberg)
  • 1999: „Katte in Küstrin“, Abformungen des Bodens der ehemaligen Festung Küstrin; Katalog (Festung Kostrcyn, Polen / Pro Europa Viadrina )
  • 1999: „Passagen“, Spurensicherung in Armeestellungen des 1. Weltkrieges, Norditalien, Ausstellungskatalog (Galerie Schrag, Nürnberg – Goethe-Institut Kyoto)
  • 2001: „Von der Anwesenheit des Abwesenden“, Akademisches Kunstmuseum, Bonn; Katalog (Kulturbehörde Hamburg)
  • 2003: „Auswandererstadt – Schichten der Erinnerung“, Wandabnahmen und Grabungen in und an der letzten verbliebenen Schlafbaracke der ehemaligen Auswandererstadt der Hapag-Lloyd von 1905; Filmbeitrag NDR (Regie Ulrich Patzwahl), Katalog (Kulturbehörde Hamburg)
  • 2004: „Passagiere – Passanten“, Immigration im Stadtteil Hamburg-Veddel, Fotoprojekt, Hamburg; Katalog (Kulturbehörde Hamburg) Kunstverein Harburger Bahnhof
  • 2005: „Kent Avenue“, Bilder einer Straße entlang des East River, Brooklyn/NY[2]
  • 2008: Olympic Fine Arts, Skulptur, Beijing/China; Katalog (OFA)
  • 2009: „Heimat Bando“, Spurensicherung im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Bando, Japan[3] (Kulturbehörde Hamburg)

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: „Ostchor“, Installation in St. Sebald, Nürnberg
  • 2001: „Roji-Pfade“, Goethe-Institut-Kyoto, Japan
  • 2001: „Von der Anwesenheit des Abwesenden“, Akademisches Kunstmuseum Bonn
  • 2002: „Ressurectio“, Installationen in St. Marien und St. Katharinen, Lübeck
  • 2003/2004 “Paarlauf”, Kunsthaus Nürnberg und Kunsthaus Hamburg
  • 2004: 13:13, Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg
  • 2005: II. Beijing Art Biennale, Nationalmuseum, Beijing, China
  • 2008: III. Beijing Art Biennale, Nationalmuseum, Beijing, China
  • 2008: Triennale der Photographie, „Kent Avenue“, Hamburg
  • 2009: „Heimat Bando“, Goethe-Institut-Osaka, Japan
  • 2010: IV. Beijing Art Biennale, Nationalmuseum, Beijing, China
  • 2011: „Heimat Bando“,[4] Archäologisches Museum der Stadt Hamburg, Hamburg

Weitere Ausstellungen vor 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Von der Anwesenheit des Abwesenden, Antikensammlung der Universität Erlangen-Nürnberg [5]
  • Abgußsammlung Antiker Plastik der FU Berlin, Berlin-Charlottenburg [6]
  • Haus der Kunst, München
  • Städtische Galerie Padua, Italien
  • Keele University Gallery, Stoke-on-Trent, England
  • Städtische Galerie Brive la Gaillarde, Frankreich
  • Nationalmuseum Bratislava, Slowakei
  • Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
  • Angel Orensanz-Foundation, New York, USA

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Potsdamer Tagebuch“, Ausstellungskatalog. Potsdam/Erlangen/Bonn.
  • „Sapporo – Worpswede: Malerei – Radierung – Architektur“, Ausstellungskatalog, Städt. Galerie Worpswede, Gemeinde Worpswede 1997.
  • Reinhardt Knodt: Essay zu Werner Schaarmann „Passagen“, 1999.
  • Herrad Schorn: Vorwort Ausstellungskatalog Werner Schaarmann „Passagen“, 1999.
  • Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (Hrsg.): Werner Schaarmann „Ein Denkmal“. Ausstellungskatalog. Berlin 1996, Seite 215.
  • Klaus Dornisch: Essay zu Werner Schaarmann „Von der Anwesenheit des Abwesenden“. Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen 2002.
  • Wilfried Geominy (Akademisches Kunstmuseum Bonn): Vorwort zum Katalog Werner Schaarmann „Von der Anwesenheit des Abwesenden“. 2002 online
  • Uta Bangert: „Leben im Transitraum“ Werner Schaarmann. Spurensicherungen in der Hamburger Auswandererstadt. Schümann´s Hamburger 33.
  • Mariee Nino: Werner Schaarmann. Die Spurensicherungen im Kriegsgefangenenlager Bando/Japan. Toshya 6/2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. Fotoauswahl
  3. Katalog
  4. Heimat Bando
  5. Von der Anwesenheit des Abwesenden
  6. Abgußsammlung Antiker Plastik der FU Berlin