Wild (2016)

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Filmdaten
Originaltitel Wild
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie Nicolette Krebitz
Drehbuch Nicolette Krebitz
Produktion Bettina Brokemper
Kamera Reinhold Vorschneider
Schnitt Bettina Böhler
Besetzung

Wild ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2016. Regie führte Nicolette Krebitz, die auch das Drehbuch schrieb. Die Uraufführung war am 24. Januar 2016 im Rahmen des Sundance Film Festivals.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Protagonistin, eine junge Frau namens Ania, lebt zurückgezogen in einer Plattenbausiedlung in Halle-Neustadt. In ihrem Job als IT-Spezialistin in einer Werbeagentur wird sie von ihrem tyrannischen Chef Boris schikaniert, der sich zugleich zu ihr hingezogen fühlt. Eines Tages trifft Ania auf dem Heimweg von der Arbeit auf einen in einem Park streunenden Wolf. Die Begegnung mit dem wilden Tier löst in Ania eine starke Anziehung aus. Ihre Gedanken kreisen zunehmend um den Wolf, dem sie sich allmählich anzunähern versucht, indem sie etwa nachts heulend nach ihm ruft, ihm Fleisch oder sogar lebende Kaninchen als Futter kauft. Sie beschließt, den Wolf zu sich zu holen; tatsächlich gelingt es ihr, das Tier zu betäuben und in ihre Wohnung zu bringen. Während sie in der Folge ihre zwischenmenschlichen Kontakte – zu Kollegen, aber etwa auch zur Schwester – vernachlässigt, beginnt Ania gleichzeitig, ihre Instinkte frei auszuleben. Sie wirkt nach außen zunehmend verwahrlost, aber auch selbstbewusst und sexuell befreit. Hierin spiegelt sich das allmählich intensiver und vertrauter werdende Verhältnis zu dem Wolf, mit dem sie nun regelrecht zusammenlebt. Schließlich kommt es zum endgültigen Bruch mit Boris und ihrer Arbeit in der Agentur; zuletzt bricht Ania mit dem Wolf sogar gänzlich in die Wildnis auf.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Wild. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, November 2015 (PDF; Prüf­nummer: 155 099 K).