Wilhelm M. Busch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wilhelm Martin Busch (* 1. September 1908 in Breslau; † 7. Juli 1987 in Hamburg) war ein deutscher Illustrator.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm M. Busch war Sohn des Malers Arnold Busch, der an der Breslauer Kunstakademie lehrte. Nachdem er die Schule mit der mittleren Reife abgeschlossen hatte, machte er eine dreijährige Lehre als Dekorationsmaler.

Von 1929 bis 1932 studierte er an der Berliner Akademie für Freie und Angewandte Kunst und wurde Pressezeichner und freischaffender Künstler. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als PK-Zeichner eingezogen.

1954 zog er nach Hamburg und wurde Lehrer an der Textil- und Modeschule (später Fachhochschule für Gestaltung). 1984 wurde er vom Hamburger Senat zum Professor ernannt.

1976 wurde er mit dem Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg geehrt.

Bekannt wurde Wilhelm M. Busch vor allem als Illustrator von über 300 Büchern. Er war seit 1936 mit Brigitte Borchert – der Darstellerin aus Menschen am Sonntag – verheiratet; aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.[1][2]

Bücher von Wilhelm M. Busch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Skizzenbuch St. Pauli
  • Circus: Aus einem nachgelassenen Skizzenbuch
  • Erotische Szenen aus der Weltliteratur

Von Wilhelm M. Busch illustrierte Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harper Lee "Wer die Nachtigall stört"
  • Giacomo Casanova Memoiren. Geschichte Meines Lebens
  • Kurt Tucholsky Schloß Gripsholm
  • Georg Hermann "Kubinke"
  • Eric Malpass Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung
  • Johann Wolfgang von Goethe Venetianische Epigramme
  • Wilhelm Hauff Märchen Und Novellen
  • Jim Dodge Wind in den Zäunen
  • Horst Wolfram Geißler Der liebe Augustin
  • Eugen Roth Mensch und Unmensch, Heitere Verse
  • Wilhelm Speyer Der Kampf der Tertia
  • Julius Stinde Die Familie Buchholz
  • Carl Franz: Der Post-Raub in der Subach begangen von acht Straßenräubern von denen fünf am siebenten October 1824 zu Giessen durch das Schwerdt vom Leben zum Tode gebracht worden sind. Aktenmäßig ausgezogen und bearbeitet von Carl Franz, Criminalgerichtssekretär zu Gießen. Giessen 1825. Mit Illustrationen von Wilhelm M. Busch. Jonas Verlag, Marburg 1986, ISBN 3-922561-49-7.
  • Lachendes Leben: Fibel f. Berliner Kinder / [Zeichngn d. Bilder: Wilhelm [M.] Busch]. 2. Auflage. Berlin: Oehmigke - Berlin: Union. [1939]. 104 S. 1 Titelb.; gr. 8.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franklin Kopitzsch: Hamburgische Biografie-Personenlexikon. Wallstein Verlag, 2003, ISBN 9783767213661, S. 83. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  2. Vgl. den Eintrag zu Brigitte Borchert bei filmportal.de
  3. Lachendes Leben: Fibel f. Berliner Kinder. 2. Aufl. Oehmigke Union, Berlin Berlin 1939 (dnb.de [abgerufen am 15. November 2017]).