William F. Garrison

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William F. Garrison (* 27. Juni 1944) ist ein ehemaliger Generalmajor der US-Armee, der die Operation Gothic Serpent (1993) leitete.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garrison war für die am 3. Oktober 1993 in Mogadischu (Somalia) versuchte Verhaftung des Milizenführers Mohammed Farah Aidid beziehungsweise einiger wichtiger Berater Aidids verantwortlich. Diese Operation war teilweise erfolgreich, dennoch starben 18 Amerikaner, ein Malaie und etwa 1000 Somalis bei den Straßenkämpfen während der Operation Gothic Serpent, die als Schlacht von Mogadischu bekannt wurde.

Garrison erwarb an der University of Texas–Pan American einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre und an der Sam Houston State University einen Master of Business Administration. In den 1980er Jahren war Garrison als Oberst unter anderem Kommandeur der Delta Force in Fort Bragg (North Carolina). Von 1992 bis 1994 war er als Brigadegeneral und Generalmajor innerhalb des US Joint Special Operations Command eingesetzt und diente schließlich von 1995 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1996 am John F. Kennedy Special Warfare Center. Garrison ging am 3. August 1996 in den Ruhestand, einen Tag nach Aidids Tod.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garrison und die Schlacht von Mogadischu sind die Grundlage für den Film Black Hawk Down, in dem der Offizier von Sam Shepard dargestellt wurde.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auswahl der Dekorationen, sortiert in Anlehnung der Order of Precedence of Military Awards: