Willy Buschak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Willy Buschak (* 23. Juni 1951) ist ein deutscher Historiker und Gewerkschafter.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buschak studierte Geschichte und Philosophie in Bochum und promovierte 1982 mit einer Arbeit über das Londoner Büro. Daneben verfasste er mehrere Studien zur Geschichte der deutschen Gewerkschaften von der Kaiserzeit bis heute.

Er trat der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten bei und war von 1987 bis 1991 in deren Hauptvorstand tätig. Von dort wechselte er zum Europäischen Gewerkschaftsbund. Zunächst als stellvertretender Direktor und nach dem Tod seines Vorgängers Raymond-Pierre Bodin stand er ab 2003 als Direktor der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin vor, bis er 2005 in dieser Position von Jorma Karppinnen abgelöst wurde. Buschak amtierte weiterhin als stellvertretender Direktor, bis er im März 2008 nach dem Ende seiner sechsjährigen Amtsperiode aus der Stiftung ausschied. Seine Nachfolgerin wurde Erika Mezger. Seit 2009 ist Buschak im DGB-Bezirk Sachsen in Dresden für Grundsatzfragen zuständig.[1]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Vereinigten Staaten von Europa sind unser Ziel. Arbeiterbewegung und Europa im frühen 20. Jahrhundert. Klartext, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-0751-5.
  • Franz Josef Furtwängler: Gewerkschafter, Indien-Reisender, Widerstandskämpfer. Eine politische Biografie. Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0387-6.
  • „Über uns flog die Wolke der Hoffnung schnell“. Bibliographie der deutschsprachigen Veröffentlichungen zum Spanischen Bürgerkrieg. Klartext Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-636-2.
  • Edo Fimmen – Der schöne Traum von Europa und die Globalisierung. Eine Biografie. Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-027-6.
  • „Arbeit im kleinsten Zirkel“. Gewerkschaften im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ergebnisse Verlag, Hamburg 1993, ISBN 3-87916-017-1.
  • Die Geschichte der Maggi-Arbeiterschaft 1887–1950. Ergebnisse Verlag, Hamburg 1989, ISBN 3-925622-49-7.
  • Von Menschen, die wie Menschen leben wollten. Die Geschichte der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und ihrer Vorläufer. Köln 1985, ISBN 3-7663-0922-6.
  • Das Londoner Büro. Europäische Linkssozialisten in der Zwischenkriegszeit. Amsterdam 1985, ISBN 90-6861-001-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. http://sachsen.dgb.de/uber-uns/bezirk/unser-team

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]