Wittenhorst-Sonsfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stammwappen derer von Wittenhorst

Wittenhorst-Sonsfeld, ursprünglich Wittenhorst, ist der Name eines klevischen freiherrlichen Adelsgeschlechts, dessen Zweige teilweise bis in die Gegenwart fortexistieren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Familie Wittenhorst, die sich nach ihrem Stammgut, der Herrschaft Sonsfeld, nennt, wurde mit Alradus de Wisenhurst et frater eius Winemarus am 18. Oktober 1145 erstmals urkundlich genannt.[1] Die gesicherte und durchgängige Stammreihe des Geschlechts beginnt mit dem Erbschenk des Herzogtum Kleve Gerhard de Witenhorst, der 1200 urkundlich genannt wurde. Die Brüder Hermann von Wittenhorst auf Sonsfeld, kurbrandenburgischer Hof- und Regierungsrat, Johann von Wittenhorst auf Drongeln und Wilhelm Vincenz von Wittenhorst auf Horst, wurden am 15. April 1651 in Wien in den Reichsfreiherrnstand gehoben.

Die Familie von Wittenhorst-Sonsfeld spielte in der Regierungszeit Friedrich Wilhelms I. von Preußen eine wichtige Rolle.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stammwappen und das freiherrliche Wappen (1651) sind identisch. In Gold zwei rote Balken. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein flacher, vorn aufgestülpter (goldgefütterter) schwarzer Hut, bestückt mit zwei wie der Schild bezeichneten Straußenfedern (bzw. Fasanenfedern oder Schalmeien).

Mitglieder (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorothea Luise von Wittenhorst-Sonsfeld (1681–1746)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ludolph Sloet: Oorkondenboek der Graafschappen Gelre en Zutfen, Den Haag 1872, S. 278–280, Nr. 285.
  2. Jürgen Kindermann beschreibt in: Die Musikalien der Bibliotheca Fürstenbergiana zu Herdringen (Deutsches Musikgeschichtliches Archiv Kassel 1987/88) das Leben der Familie des Generalmajors und Freiherrn Friedrich Otto von Wittenhorst-Sonsfeld, insbesondere dessen Notensammlung, die sich im Schloss Herdringen/Westfalen befindet. Seine Schwester Dorothea Luise von Wittenhorst-Sonsfeld, ehemals Hofdame der preußischen Königin Sophie Charlotte, wurde 1721 als Hofmeisterin und Erzieherin der ältesten Prinzessin und späteren Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth im Berliner Schloss angestellt.
  3. Porträt der Dorothea Luise von Wittenhorst-Sonsfeld (1681–1746) (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutsche-digitale-bibliothek.dein der Deutschen Digitalen Bibliothek.