Wolfgang Ehmke (Publizist)

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Wolfgang Ehmke (2004)

Wolfgang Ehmke (* 25. September 1947 in Gartow) ist ein deutscher Atomkraftgegner und Publizist. Er engagiert sich seit der Standortbenennung Gorlebens 1977 als Nukleares Entsorgungszentrum in der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. gegen die Nutzung der Atomenergie und ist deren langjähriger Sprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehmke ging auf das Gymnasium Lüchow und absolvierte nach dem Abitur 1966 den Wehrdienst beim Bundesgrenzschutz Lüneburg. Er studierte ab 1968 Germanistik und Romanistik an der Universität Hamburg und arbeitete als Lehrer an einer Berufsschule in Hamburg. Nach dem Zusatzstudium Interkulturalität wechselte er 2004 bis 2007 als Fachberater und Koordinator für Deutsch als Fremdsprache in die Türkei an die Deutsche Botschaft in Ankara. Ehmke lebt in Zernien. Er arbeitet heute als Dozent für Integrationskurse.

Er publiziert zum Bereich Energiepolitik, nukleare Entsorgung und Interkulturalität regelmäßig in der Frankfurter Rundschau, der Zeitschrift Ossietzky, der Wochenzeitung Freitag und den Blätter für deutsche und internationale Politik. Ehmke tritt immer wieder auf nationalen und internationalen Kongressen und Fachtagungen zu den Themen Energiepolitik, Bürgerbewegung und ziviler Ungehorsam auf. In den 1990er Jahren war er Mitglied im Kernenergiebeirat des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Garstige Geschichten aus dem Atomkreis Lüchow-Dannenberg. Libertäre Assoziation 1984, ISBN 3-922611-71-0.
  • Tanz den SuperGAU. Eine Groteske. Förderverein Umweltschutz Unterelbe, Hamburg 1987, ISBN 3-88876-037-2.
  • Zwischenschritte. (Hrsg.), Kölner Volksblatt, Köln 1987, ISBN 3-923243-26-X.
  • Becquerel-Geschichten. (Hrsg.), Galgenberg, Hamburg 1987, ISBN 3-925387-28-5.

Buchbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]