Wolfgang Max Faust

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Grabstätte, Stubenrauchstraße 43–45, in Berlin-Friedenau

Wolfgang Max Faust (* 8. Februar 1944 in Landstuhl; † 21. November 1993) war ein deutscher Kunsttheoretiker und Chefredakteur der Kunstzeitschrift „Wolkenkratzer“; ein Promoter und Kritiker der deutschen gestischen Malerei der 1980er Jahre. Faust wurde an der Technischen Universität Berlin promoviert. Eine langjährige Lebensgemeinschaft und Freundschaft teilte er mit Eckehard Kunz, dem Pfarrer der Berliner Martin-Luther Gemeinde.[1] Faust nahm sich 1993, an den Folgen von Aids leidend, das Leben. Sein Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin, sein ungewöhnlicher Grabstein auf dem Friedhof Schöneberg III.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bilder werden Worte. Zum Verhältnis bildender Kunst und Literatur im 20. Jahrhundert oder Vom Anfang der Kunst im Ende der Künste, Hanser Verlag, München 1977, ISBN 3446124268
  • Hunger nach Bildern. Deutsche Malerei der Gegenwart (mit Gerd de Vries), „DuMont Dokumente“, DuMont Reiseverlag, Köln 1982, ISBN 3770114426
  • Dies alles gibt es also. Alltag, Kunst, Aids. Ein autobiographischer Bericht, Hatje Cantz Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-89322-523-4.
  • Abschied von der Kunst (?)
  • Martin Kippenberger und Co – Ein Dokument (Kommentator)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Albus, Ulf Erdmann Ziegler, Egbert Hörmann; Frank Wagner (Vorwort): Unmittelbare Vergangenheit – Unterbrochene Karrieren: Christian Borngräber, Wolfgang Max Faust, Manfred Salzgeber. Drei Kulturvermittler der achtziger Jahre, NGBK, Berlin 2000, ISBN 392679660X
  • Stefanie Kreuzer: Katastrophe als Übergangsmodus kultureller Systeme im 20. Jahrhundert und das Phänomen des Übergangs bei Wolfgang Max Faust, Peter Lang Publ., Frankfurt/M. 2002, ISBN 3631381670

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd-Ulrich Hergemöller, Mann für Mann, Seite 220