Wolfgang Prange

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Wolfgang Prange (* 5. Mai 1932 in Lübeck; † 15. Februar 2018[1]) war ein deutscher Historiker und Archivar.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1952 in Eutin studierte er Geschichte, Ur- und Frühgeschichte und Germanistik an den Universitäten Kiel und Freiburg und schloss mit Promotion und Staatsexamen für das Lehramt ab. Von 1959 bis 1997 war er beim Landesarchiv Schleswig-Holstein beschäftigt, seit 1974 Leitender Archivdirektor. 1980 wurde er Honorarprofessor an der Universität Kiel. Seine Forschungsschwerpunkte waren Landes- und Rechtsgeschichte.

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prange ist Autor einer Vielzahl von Veröffentlichungen zur Landes- und Frühgeschichte Schleswig-Holsteins und Bearbeiter der Schleswig-Holsteinische Regesten und Urkunden.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter. In: Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Band 41. Wachholtz, 1960, ISSN 0173-0940. (Rezension)
  • Die Anfänge der großen Agrarreformen in Schleswig-Holstein bis um 1771. In: Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Band 60. Wachholtz, 1971, ISSN 0173-0940.
  • Das Lübecker Zehntregister von 1433. In: Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Band 62. Wachholtz, 1972, ISSN 0173-0940.
  • Beiträge zur schleswig-holsteinischen Geschichte: ausgewählte Aufsätze. In: Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Band 112. Wachholtz, 1972, ISBN 3-529-02212-8, ISSN 0173-0940.
  • Bischof und Domkapitel zu Lübeck: Hochstift, Fürstentum und Landesteil 1160–1937. Lübeck: Schmidt-Römhild 2014, ISBN 978-3-7950-5215-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Wolfgang Prange: Gedenken. In: Schleswiger Nachrichten. 22. Februar 2018, abgerufen am 23. Februar 2018.