Workerszell

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Workerszell
Gemeinde Schernfeld
Wappen von Workerszell
Koordinaten: 48° 55′ 33″ N, 11° 9′ 0″ O
Höhe: 538 (535–542) m
Einwohner: 251 (1987)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 85132
Vorwahl: 08421

Workerszell ist ein Gemeindeteil von Schernfeld im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. Bis zur Eingemeindung in die Großgemeinde Schernfeld im Jahre 1978 war Workerszell mit den Ortsteilen Rupertsbuch, Geländer, Petershöhe (mittlerweile erloschen), Lohrmannshof, Sperberslohe und Langensallach eine selbständige Gemeinde.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Workerszell liegt nördlich der Kreisstadt Eichstätt in einer Senkung auf der Fränkischen Alb an der Kreuzung der Straßen Rupertsbuch – Petershöhe und Rupertsbuch – Seuversholz.

Umliegende Orte sind im Norden Sperberslohe, im Nordosten Langensallach, im Osten Preith, im Südosten Wintershof, im Süden Wegscheid, im Südwesten Birkhof, im Westen Rupertsbuch und im Nordwesten Geländer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwar war Workerszell zur Römerzeit noch nicht besiedelt, doch war es von einem Netz römischer Straßen durchzogen. So verlief die Straße vom Kastell Weißenburg i. Bay. nach Pfünz und Kösching im örtlichen Gebiet.

Eine Besiedelung des Ortes dürfte nicht vor der Waldschenkung König Arnulfs 889 an die Eichstätter Kirche stattgefunden haben. Damals kam die Gegend unter bischöfliche Hoheit.

1951 wurde von Franz Xaver Frey in einem Steinbruch bei Workerszell der weltberühmte Archaeopteryx gefunden. Man kann ihn heute im Jura-Museum auf der Willibaldsburg in Eichstätt begutachten.

Am 1. Mai 1978 wurde der bis dahin selbständige Ort in die Gemeinde Schernfeld eingegliedert.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Workerszell ist landwirtschaftlich geprägt, so existieren hier sechs Vollerwerbs- und fünf Nebenerwerbsbetriebe. Des Weiteren ist der Ort sehr von der Natursteinbranche abhängig. Ein großes Plattenkalk-Abbaugebiet und zwei Marmorwerke für die Ver- und Bearbeitung von Jura-Marmor befinden sich unmittelbar am Ortsrand.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 599.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]