World Squash Federation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo der WSF

Die World Squash Federation (WSF) repräsentiert als Weltverband den internationalen Squashsport und tritt für dessen Interessen ein. Er ist der Dachverband aller nationalen Verbände.

Geschichte und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die WSF wurde im Jahr 1967 unter dem Namen International Squash Rackets Federation gegründet.[1] 1992 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen. Insgesamt sind 147 nationale Verbände Mitglied des Weltverbands, der seinen Sitz im englischen Hastings hat.

Aktueller Präsident des Verbandes ist seit 2016 der Franzose Jacques Fontaine.[2] Jahangir Khan, der als erfolgreichster Squashspieler der Geschichte gilt und lange Jahre selbst Präsident war, ist seit 2008 Ehrenpräsident der WSF.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sämtliche Weltmeisterschaften werden von der WSF organisiert, der übrige Tourkalender wird in enger Abstimmung mit dem Profiverband der Herren und Damen, der PSA, aufgestellt. Ebenso sorgt der WSF dafür, dass Squash bei größeren Sportveranstaltungen Teil des Programms wird bzw. bleibt, wie beispielsweise bei den Commonwealth Games oder den World Games. Zudem nimmt die WSF administrative Aufgaben wie die Organisation des Schiedsrichterwesens und die Pflege des Regelwerks wahr.

Das größte Ziel der WSF ist es, Squash zu einer olympischen Sportart zu machen. Bislang scheiterten jedoch die Bewerbungen für die Spiele 2012 und 2016. Für die Olympischen Sommerspiele 2020 wurde ein weiterer Versuch unternommen, der jedoch ebenfalls scheiterte.[3][4]

Bisherige Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte der WSF, worldsquash.org
  2. Jacques Fontaine Elected World Squash Federation President, worldsquash.org vom 9. November 2016. Abgerufen am 9. November 2016.
  3. Squash vorerst nicht olympisch, worldsquash.org
  4. Olympische Spiele 2020: Schultersieg für die Ringer, spiegel.de. Abgerufen am 18. Januar 2015.