Zoltán Kemény

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Zoltán Kemény [ˈzoltaːn ˈkɛmeːɲ] (* 2. März 1907, in Banica, Komitat Hunyad, Siebenbürgen, Österreich-Ungarn, heute Băniţa, Rumänien; † 14. Juni 1965 in Zürich, Schweiz) war ein ungarischer Bildhauer, Maler und Architekt.

Ab 1942 lebte und arbeitete er als Modezeichner und Redakteur der Frauenzeitschrift annabelle in Zürich. Als Künstler bekannt wurde er durch Collagen und abstrakte Metallreliefs. Bisher bekam er als einziger ungarischer Bildhauer einen Preis auf der Biennale von Venedig. Er war Teilnehmer der documenta 2 in Kassel im Jahr 1959 und auch der documenta III im Jahr 1964. Für das Foyer der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main schuf er die von der Decke hängende Metallskulpturengruppe Goldwolken.[1]

Er war mit Madeleine Kemény-Szemere verheiratet und fand auf dem Friedhof Enzenbühl seine letzte Ruhestätte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deckenskulptur im Frankfurter Theaterfoyer von Zoltán Kemény von Amt für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Frankfurt am Main, 1963