Éamon Ó Cuív

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Éamon Ó Cuív (* 23. Juni 1950 in Dublin) ist ein irischer Politiker der Fianna Fáil und seit 2010 Minister für sozialen Schutz.

Biografie[Bearbeiten]

Éamon Ó Cuív, ein Sohn des anerkannten Philologen und Historikers Brian Ó Cuív, ist der Enkelsohn von Éamon de Valera, dem langjährigen Premierminister (Taoiseach) sowie Präsidenten von Irland. Sein Onkel Vivion de Valera war ebenfalls Unterhausabgeordneter (Teachta Dála). Darüber hinaus ist er ein Cousin der Politikerin Síle de Valera.

Er selbst war zunächst als Wirtschaftsmanager tätig und begann dann 1989 seine politische Laufbahn als Mitglied des Senats (Seanad Éireann). Dort vertrat er bis 1992 die Gruppe Erziehung und Kultur. Im Anschluss wurde er 1992 zum Mitglied des Unterhauses (Dáil Éireann) gewählt und vertritt dort seither den Wahlkreis Galway West.

Nach dem Wahlsieg der Fianna Fáil wurde er am 8. Juli 1997 von Premierminister (Taoiseach) Bertie Ahern zum Staatsminister im Ministerium für Kunst, Erbschaft, irischsprachige Gebiete (Gaeltacht) und die Inseln ernannt und damit zum „Juniorminister“ in dem von seiner Cousine Síla de Valera geleiteten Ministerium. Am 19. Juni 2001 wurde er dann zunächst Staatsminister im Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Ländliche Entwicklung, ehe er von Ahern am 6. Juni 2002 als Nachfolger von Síla de Valera schließlich selbst Minister für Gemeinwesen, Ländliches und die Gaeltacht.

Dieses Amt bekleidete er auch nach der Regierungsübernahme durch Brian Cowen, bis dieser ihn im Rahmen einer Kabinettsumbildung am 23. März 2010 zum Minister für sozialen Schutz ernannte.

Weblinks[Bearbeiten]