Łazy

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Łazy
Wappen von Łazy
Łazy (Polen)
DEC
Łazy
Łazy
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Landkreis: Zawiercie
Fläche: 8,8 km²
Geographische Lage: 50° 21′ N, 19° 25′ O50.3519.416666666667Koordinaten: 50° 21′ 0″ N, 19° 25′ 0″ O
Einwohner: 7,166 (30. Juni 2008[1])
Postleitzahl: 42-450 bis 42-453
Telefonvorwahl: (+48) 32
Kfz-Kennzeichen: SZA
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Kattowitz
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 132,56 km²
Einwohner: 15.992 (30. Juni 2008[1])
Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Maciej Kaczyński
Adresse: ul. Traugutta 15
42-450 Łazy
Webpräsenz: www.lazy.pl

Łazy [ˈwazɨ] (deutsch Lazy) ist eine Stadt in Polen. Sie liegt 22 km nordöstlich von Kattowitz und gehört der Woiwodschaft Schlesien an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Łazy entstand im Jahre 1790, als Kazimierz Szenbek aus Rokitno Szlacheckie eine Brauerei Na Łazach errichtete, in der Juden aus Rokitno arbeiteten.

Nach der Dritten Teilung Polens von 1795 kam Lazy als Teil von Neuschlesien zu Preußen, kam 1807 zum Herzogtum Warschau und schließlich 1815 zu Kongresspolen.

Nachdem Łazy 1848 durch die Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke von Warschau nach Wien über einen Bahnanschluss an einem wichtigen Transportweg verfügte, setzte die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes nordöstlich des Oberschlesischen Steinkohlenreviers ein. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden mehrere Ziegeleien und 1898 ein Werk für die Produktion von Portlandzement. Weiterhin entstand ein Rangierbahnhof.

1930 hatte der Ort, der seit 1918 zum wiedererrichteten Polen gehörte, 1.530 Einwohner, die überwiegend jüdischen Glaubens waren. Nach der deutschen Besetzung war Lazy zwischen 1939 und 1945 Teil des deutschen Landkreises Warthenau.

Im Jahre 1945 lebten 1.020 Menschen in dem Dorf.

Łazy erhielt 1956 den Status einer stadtartigen Siedlung und wurde 1967 zur Stadt erhoben.

[Bearbeiten] Partnergemeinden

[Bearbeiten] Gemeinde

Die Stadt- und Landgemeinde Łazy umfasst ein Gebiet von 132,56 km² mit rund 16.000 Einwohnern. Dazu gehören, neben Łazy selbst folgende 14 Schulzenämter (sołectwo):

  • Chruszczobród
  • Chruszczobród Piaski
  • Ciągowice
  • Grabowa
  • Hutki-Kanki
  • Kuźnica Masłońska
  • Niegowonice
  • Niegowoniczki
  • Rokitno Szlacheckie
  • Skałbania
  • Trzebyczka
  • Turza
  • Wiesiółka
  • Wysoka

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks


[Bearbeiten] Fußnoten

  1. a b Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2008 (WebCite)
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