Žilina u Nového Strašecí

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Žilina
Wappen von Žilina u Nového Strašecí
Žilina u Nového Strašecí (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Kladno
Fläche: 786 ha
Geographische Lage: 50° 6′ N, 14° 0′ O50.09972222222213.996111111111394Koordinaten: 50° 5′ 59″ N, 13° 59′ 46″ O
Höhe: 394 m n.m.
Einwohner: 817 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 273 01
Kfz-Kennzeichen: S
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Božena Horešovská (Stand: 2010)
Adresse: Žilinská 205
273 01 Kamenné Žehrovice
Gemeindenummer: 533149
Website: www.zilina-obec.cz
Lageplan
Lage von Žilina u Nového Strašecí im Bezirk Kladno
Karte

Žilina (deutsch Schillin) ist eine Gemeinde mit 755 Einwohnern (2006) in Tschechien. Sie liegt elf Kilometer südwestlich von Kladno und gehört zum Okres Kladno. Die Gemeindefläche beträgt 786 ha.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Das Dorf befindet am Übergang des Pürglitzer Waldes zum Kladnoer Steinkohlenbecken in 394 m ü. M. Nordöstlich verläuft die Trasse der Schnellstraße R 6 / Europastraße 48 zwischen Nové Strašecí und Kladno.

Nachbarorte sind Tuchlovice und Kamenné Žehrovice im Norden, Doksy im Nordosten, Družec im Osten, Dolní Bezděkov im Südosten, Lhota im Süden, Ploskov und Nový Dvůr im Westen sowie Lány im Nordwesten.

[Bearbeiten] Geschichte

Žilina entstand etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts, der erste urkundliche Beleg über den Ort und die Kirche stammt aus einer pontifikalen Zehntliste von 1352. Das ursprünglich königliche Dorf überließ Ferdinand I. 1552 an Jan Bořita von Martinic. Von dieser Zeit an gehörte der Ort zur Grundherrschaft Smečno. 1634 brannten die Schweden auf dem Wege nach Prag das Dorf nieder. Zwischen 1770 und 1771 entstand einer neue Kirche.

Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Žilina 1850 eine selbstständige Gemeinde, die dem Gerichtsbezirk Neustraschitz und dem politischen Bezirk Schlan zugeordnet war.

Nach der Auflösung des Okres Slaný kam Žilina 1949 zum Okres Nové Strašecí, welcher bis 1960 bestand, und gehört seither zum Okres Kladno. 1980 wurde der südliche Nachbarort Lhota eingemeindet, der 1990 wieder eigenständig wurde.

[Bearbeiten] Ortsgliederung

Für die Gemeinde Žilina sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zum Ort gehört die Einschicht Suchá Louka und die Gewerbesiedlung Ploskov.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Geburt der Jungfrau Maria, 1770–1771 errichtet

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Žilina u Nového Strašecí – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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