… unterm Holderbusch

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Filmdaten
Deutscher Titel ... unterm Holderbusch
Originaltitel Here We Go Round the Mulberry Bush
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Clive Donner
Drehbuch Hunter Davies
Larry Kramer
Produktion Clive Donner
Larry Kramer
Musik Andy Ellison
Simon Napier-Bell
The Spencer Davis Group
Kamera Alex Thomson
Schnitt Fergus McDonell
Besetzung

… unterm Holderbusch (Originaltitel: Here We Go Round the Mulberry Bush) ist ein britischer Spielfilm des Regisseurs Clive Donner aus dem Jahr 1967 mit Barry Evans und Judy Geeson in den Hauptrollen. Das Drehbuch stammt von Hunter Davis und Larry Kramer. Es basiert auf einer Erzählung von Hunter Davis. In seinem Heimatland kam der Streifen das erste Mal im Januar 1968 in die Kinos. In der Bundesrepublik Deutschland hatte er seine Premiere am 2. August 1968.

Handlung[Bearbeiten]

Der 17-jährige Jamie hat gewisse Schwierigkeiten, die einerseits natürlich, andererseits aber katastrophal sind: es fehlt ihm der „gewisse Kniff“, mit Mädchen zusammenzukommen, obwohl er nett, frisch, intelligent und gutaussehend ist. Die Minidamen seiner Bekanntschaft mögen ihn zwar offensichtlich, aber wenn es darum geht, so eine „Biene abzuschleppen“, hat er das Nachsehen.

In dem Film wird deutlich, dass Jamies Problem eigentlich gar keines ist; denn nach den ersten dummen Fehlschlägen kommt der Junge so gut ins Geschäft, dass er sich verdrossen fragt, wo denn wohl noch seine Träume Platz haben, bei so viel Willigkeit der Mädchen, und er wirft ein sinnendes Auge auf die leicht prüde Claire, die ihm dauerhaftere Freuden zu versprechen scheint. Nachdem er auch bei ihr eine Enttäuschung erlebt hat, konzentriert er sich wieder auf seine Ausbildung.[1]

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films hat keine gute Meinung von dem Streifen: „Glatt gefertigtes Industrieprodukt, das weder durchgehend amüsant unterhält, noch als Spiegelbild jugendlichen Verhaltens ernstgenommen werden kann.“[2] Im Gegensatz dazu kommt der Evangelische Filmbeobachter zu einem ganz anderen Urteil: „Eigentlich ein ganz frivoles Stückchen Film, mit einer allzu biederen ‚Moral‘, die wir zwar nicht beklagen wollen, die aber angehängt erscheint. Der Film ist bunt, poppig, von ansprechender Leichtigkeit, auch in den saloppen Dialogen, und von den natürlichen Jungdarstellern angenehm lässig dargestellt. Amüsant anzuschauen wegen seiner freundlich übergagten Selbstdarstellung der Sexprobleme Heranwachsender.“[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Quelle: Evangelischer Filmbeobachter, Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 384/1968, S. 389
  2. Lexikon des internationalen Films, rororo-Taschenbuch Nr. 6322 (1988), S. 4005