Traffic (Band)

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Traffic
Traffic 1973 in Hamburg
Traffic 1973 in Hamburg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Psychedelic Rock, Folk Rock, Jazzrock
Gründung 1967
Auflösung 1969
Neugründung 1970 - 1974 und 1994
Gründungsmitglieder
Steve Winwood
Jim Capaldi † 28. Januar 2005
Chris Wood † 12. Juli 1983
Gitarre, Gesang
Dave Mason
Aktuelle Besetzung
Keyboards, Gitarre, Gesang
Steve Winwood
Ehemalige Mitglieder
Rick Grech † 17. März 1990
Schlagzeug
Jim Gordon
Percussion
Reebop Kwaku Baah † 12. Januar 1983

Traffic war eine englische Rockband aus Birmingham um Steve Winwood.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Phase[Bearbeiten]

Winwood gründete Traffic, nachdem er die Spencer Davis Group verlassen hatte. Ihre Debüt-Single „Paper Sun“ von 1967 war ein Hit in England. Die zweite Single „Hole in My Shoe“ war sogar noch erfolgreicher. Die Band bestand aus 4 hochkarätigen Musikern, die zunächst in einer Art Landkommune ihren Sound fanden: Steve Winwood (kb, gt, vc), Dave Mason (gt, vc), Chris Wood (fl, sax), Jim Capaldi (dr).

Das erste Traffic-Album Mr. Fantasy (1967) war, wie die Singles, in England erfolgreich, nicht jedoch außerhalb. Das zweite Album, Traffic, erschien 1968. Auf diesem Album glänzte vor allem Mason, der viele Kompositionen (Z.B. "Feeling Allright") eingebracht und gesungen hatte. Es gab Spannungen, da er nicht immer im Schatten Winwoods stehen wollte. Mason ging. Nach einer Tournee in Amerika löste Winwood die Band auf.

Zweite Phase[Bearbeiten]

Winwood spielte bei Blind Faith und begann anschließend, ein Solo-Album vorzubereiten, das letztendlich jedoch als neues Traffic-Album John Barleycorn Must Die erschien, das das erfolgreichste der Gruppe sein sollte.

Im Mai 1971 erweiterte sich die Band um Rick Grech, Jim Gordon und Reebop Kwaku Baah; es folgten weitere Alben. The Low Spark of High Heeled Boys kam in Amerika in die Charts, nicht jedoch in England. Die Band löste sich erneut auf, nahm aber gelegentlich neue Alben auf: Shoot Out at the Fantasy Factory und When the Eagle Flies (1974).

Dritte Phase[Bearbeiten]

Capaldi und Winwood hatten Solo-Erfolge, doch 1994 kam mit Far From Home ein neues Traffic-Album auf den Markt. Capaldi und Winwood gingen wieder als Traffic auf Tour, doch der große Erfolg blieb aus.

Dave Mason hatte einige Erfolge mit Solo-Alben in Europa, besonders aber in Amerika, wohin er sein Wirken verlegte. Trotz hervorragender Virtuosität an der Gitarre gelang ihm aber nie der richtige Durchbruch.

Chris Wood starb in Birmingham (England) am 12. Juli 1983 an einer Lungenentzündung und den Folgen seines Alkohol- und Drogenkonsums. Jim Capaldi verstarb am 28. Januar 2005 in London an Magenkrebs.

Die Band wurde 2004 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Besonderheiten[Bearbeiten]

1967 benannte sich die zuvor wenig erfolgreiche Londoner Band The Spectres, aus denen sich später Status Quo entwickelte, ebenfalls in Traffic um. Winwood und seine Bandkollegen konnten sich letztlich durchsetzen, so dass die Konkurrenten die Bezeichnung Traffic Jam wählten.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1967: Mr. Fantasy
  • 1968: Traffic
  • 1969: Last exit (Mit Live-Aufnahmen)
  • 1970: John Barleycorn Must Die
  • 1971: The low Spark of high heeled Boys
  • 1973: Shoot out at the Fantasy Factory
  • 1974: When the Eagle flies
  • 1994: Far from Home

Konzertalben[Bearbeiten]

  • 1971: Welcome to the Canteen
  • 1973: On the Road
  • 2005: Last Great Traffic Jam

Raritäten und Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1968: Here we go round the Mulberry Bush
  • 1969: Best of Traffic

Literatur[Bearbeiten]

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 693-695 – ISBN 0-312-02573-4

Weblinks[Bearbeiten]