Abalak

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15.4522222222226.2783333333333Koordinaten: 15° 27′ N, 6° 17′ O

Stadtgemeinde Abalak
Stadtgemeinde Abalak (Niger)
Stadtgemeinde Abalak
Stadtgemeinde Abalak
Basisdaten
Staat Niger

Region

Tahoua
Departement Abalak
Höhe 409 m
Einwohner 32.846 (2010)
ISO 3166-2 NE-5

Abalak (andere Namen und Schreibweisen: Ebaka, Ibeka, Abalagh) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departements Abalak in Niger.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Abalak befindet sich in 409 m Höhe am Rand der im Nordosten Nigers gelegenen Ténéré-Wüste. Die Nachbargemeinden sind Tassara im Nordwesten, Ingall im Nordosten, Tamaya im Südosten, Akoubounou im Süden, Kao im Südwesten und Tchintabaraden im Westen. Das Stadtgebiet ist in sechs Stadtviertel, 40 administrative Dörfer, drei Weiler, 24 Lager und sieben Wasserstellen gegliedert. Die sechs Stadtviertel sind Administratif, Amanokal, Azamor, Boukoki, Nouveau Quartier Arabe und Tagalat.[1]

[Bearbeiten] Bevölkerung

Bei der Volkszählung 2001 hatte Abalak 24.427 Einwohner. Für 2010 wurden 32.846 Einwohner berechnet.[2] Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Hausa, Tuareg und Arabern. Die Hausa sind überwiegend in der Landwirtschaft, Tuareg und Araber meist im Handel tätig. Abalak war seit 1985 ein Zentrum der Autonomiebewegung der Tuareg.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Jeden Oktober wird ein Fest der Viehzüchter in Abalak veranstaltet.[3]

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gemeinde gehört überwiegend zu einem Gebiet, in dem Weidewirtschaft betrieben wird. Im Süden beginnt die Zone des Agropastoralismus.[4] In der landwirtschaftlich geprägten Stadt befinden sich auch militärische Einrichtungen der nigrischen Armee. Verursacht durch lange Dürren besteht zum Teil auch der Charakter eines Flüchtlingslagers. Der Wochenmarkt von Abalak wurde 1975 gegründet. Der Markttag ist Donnerstag.[5] Neben Kamelen, Schafen und Ziegen werden Güter für das nomadische Leben in der Wüste gehandelt.[6] Abalak liegt an der Nationalstraße 25, die die Stadt mit den Großstädten Agadez und Tahoua verbindet.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Répertoire National des Communes (RENACOM). Website des Institut National de la Statistique, abgerufen am 22. Januar 2011.
  2. Institut national de la statistique (Hrsg.): Annuaire statistique des cinquante ans d’indépendence du Niger. Niamey 2010 (Online-Version), S. 55.
  3. Présentation de Tahoua, région phare de la sixième édition du SAFEM 2009. S. 6, Website des SAFEM, abgerufen am 5. März 2012.
  4. Comprendre l’économie des ménages ruraux au Niger. Save the Children UK, London 2009 (Online-Version), S. 8.
  5. Christian Floret, J. A. Mabbutt (Hrsg.): Études de cas sur la désertification. Unesco, Paris 1983, ISBN 92-3-201820-9, S. 146.
  6. Thomas Krings: Sahelländer. WBG, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-11860-X, S. 169.
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