Achim von Borries

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Achim von Borries (* 13. November 1968 in München) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Nach bestandenem Abitur strebte Achim von Borries eine Karriere als Filmregisseur an, bewarb sich an zwei Filmhochschulen, die ihn aber vorerst mit der Aussage, dass er „noch viel zu jung“ sei, abwiesen.[1] Dennoch fühlte er sich dem Medium Film stark verbunden, so dass er einige Monate beim Fernsehen arbeitete, unter anderem als Kameraassistent. Diese Tätigkeit entsprach allerdings nicht seinen ambitionierten künstlerischen Vorstellungen,[1] so dass er sich zunächst für ein Studium der Geschichte, Politologie und Philosophie an der Freien Universität in Berlin entschied, bis er 1992 an die Deutsche Film- und Fernsehakademie (dffb) wechselte, wo er ein Regiestudium absolvierte.

Bereits seine Kurzfilme während seiner Studienzeit wurden mehrfach ausgezeichnet, so gewann beispielsweise Halberstadt 1998 den Spezialpreis der Jury und den Studenten-Kamera-Preis beim Internationalen Hochschulfilmfest in München. Sein Spielfilmdebüt England!, eine ausschließlich mit deutschen Fördergeldern finanzierte Abschlussarbeit der DFFB, war auf vielen internationalen Filmfestivals zu sehen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Aufgrund der durchweg positiven Kritiken fand dieser Streifen sogar einen Filmverleih und lief bundesweit im Kino. 2004 folgte der Kinofilm Was nützt die Liebe in Gedanken, der ihm den New Faces Award als „bester Nachwuchsregisseur“ einbrachte..

Als Drehbuchautor wirkte er gemeinsam mit Hendrik Handloegten und Christoph Silber bei Good Bye, Lenin! mit.[2] 2005 schrieb er das Drehbuch für den Zeichentrickfilm Die drei Räuber nach einer Vorlage des gleichnamigen Kinderbuchs von Tomi Ungerer.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b vgl. Berliner Stadtmagazin (Version vom 28. September 2007 im Internet Archive), auf berlin030.de, abgegriffen am 4. Februar 2004, im Internet Archive, Stand: 28. September 2007, gesehen 12. Februar 2011
  2. welt.de
  3. Berlinale 2004 (Panorama): Was nützt die Liebe in Gedanken, Rezension von Thomas Vorwerk für satt.org, Februar 2004, abgerufen März 2013
  4. Kinokritik zum Filmstart „4 Tage im Mai“: Am Ende des Krieges, Rezension von Fred Duran in Augsburger Allgemeine vom 28. September 2011, abgerufen 28. März 2013