Achtung! Feind hört mit!
| Filmdaten | |
|---|---|
| Originaltitel | Achtung! Feind hört mit! |
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1940 |
| Länge | 102 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 18; gekürzte Fassung ab 12 Jahre |
| Stab | |
| Regie | Arthur Maria Rabenalt |
| Drehbuch | Kurt Heuser nach einer Idee von Georg C. Klaren |
| Musik | Franz Grothe |
| Kamera | Willy Winterstein Gustav Weiß |
| Schnitt | Alice Ludwig-Rasch |
| Besetzung | |
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Achtung! Feind hört mit! ist ein nationalsozialistischer Propagandafilm von Arthur Maria Rabenalt aus dem Jahre 1940.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Man schreibt das Jahr 1938. Das Interesse ausländischer Spione an den Entwicklungen deutscher Rüstungsbetriebe nimmt zu. Besondere Zielscheibe sind die Kettwig-Werke, deren Chefingenieur Dr. Hellmers eine neuartige Legierung zur Herstellung von Drähten für Ballonsperren erfunden hat. Hellmers und sein Chef, der alte Kettwig, trauen niemandem mehr vollständig, auch nicht Juniorchef Bernd Kettwig und Hellmers Assistentin Inge Neuhaus, die das Geheimnis des Drahtes ebenfalls kennen.
Die Befürchtungen der Werksleitung scheinen sich zu bewahrheiten. Während Inge die Bekanntschaft eines aufregenden Verehrers, des Abenteurers Karl Faerber, macht und mit ihm durch die Straßen der Großstadt zieht, erliegt Bernd dem Charme der verführerischen Lilly, einer Freundin Faerbers und Inhaberin eines Modesalons. Gleichzeitig wird der Kantinenkellner der Kettwig-Werke als ausländischer Agent enttarnt, ebenso wie der Zeichner Grelling, welcher heimlich wichtige Dokumente abfotografiert hat. Als Grelling noch versucht, die Kamera an Inge zu übergeben, erkennt diese, dass der Zeichner damit nur versucht hat, über sie die Dokumente dem wahren Spion, nämlich Faerber, zuzuspielen. Inge wendet sich von ihrem Freund ab und enttarnt ihn. Zur selben Zeit erkennt Bernd, dass Lilly ebenfalls eine Agentin ist und übergibt sie den Behörden.
Faerber gelingt es zunächst, einer Verhaftung zu entgehen und mit dem Sportflugzeug von Bernd zu starten. Doch inzwischen ist eine Ballonsperre aktiviert und eine Staffel Abfangjäger gestartet worden. Faerbers Maschine bleibt in der Ballonsperre hängen und stürzt ab, er kommt dabei ums Leben. Der Film endet mit der Warnung, gegenüber ausländischen Spionageversuchen stets wachsam zu bleiben.
[Bearbeiten] Produktion und Rezeption
Der Film wurde von der Berliner Terra-Filmkunst GmbH produziert und verliehen. Die deutsche Erstaufführung fand am 3. September 1940 statt.
Im Film flog die damalige Pilotin Beate Uhse als Double für René Deltgen mit einer Bücker Bü 180 Student.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Aufführung vom Oberkommando der alliierten Siegermächte unter Verbot gestellt. Heute liegen die Auswertungsrechte bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Achtung! Feind hört mit! in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Achtung! Feind hört mit! bei filmportal.de
- Achtung! Feind hört mit! bei murnau-stiftung.de
[Bearbeiten] Quellen
- Illustrierter Film-Kurier – Nr. 3134, Programmheft zu Achtung! Feind hört mit!, hrsg. von den Vereinigten Verlagsgesellschaften Franke & Co., Berlin