Achtung! Feind hört mit!

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Originaltitel Achtung! Feind hört mit!
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1940
Länge 102 Minuten
Altersfreigabe FSK 18; gekürzte Fassung ab 12 Jahre
Stab
Regie Arthur Maria Rabenalt
Drehbuch Kurt Heuser
nach einer Idee von Georg C. Klaren
Musik Franz Grothe
Kamera Willy Winterstein
Gustav Weiß
Schnitt Alice Ludwig-Rasch
Besetzung

Achtung! Feind hört mit! ist ein nationalsozialistischer Propagandafilm von Arthur Maria Rabenalt aus dem Jahre 1940.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Man schreibt das Jahr 1938. Das Interesse ausländischer Spione an den Entwicklungen deutscher Rüstungsbetriebe nimmt zu. Besondere Zielscheibe sind die Kettwig-Werke, deren Chefingenieur Dr. Hellmers eine neuartige Legierung zur Herstellung von Drähten für Ballonsperren erfunden hat. Hellmers und sein Chef, der alte Kettwig, trauen niemandem mehr vollständig, auch nicht Juniorchef Bernd Kettwig und Hellmers Assistentin Inge Neuhaus, die das Geheimnis des Drahtes ebenfalls kennen.

Die Befürchtungen der Werksleitung scheinen sich zu bewahrheiten. Während Inge die Bekanntschaft eines aufregenden Verehrers, des Abenteurers Karl Faerber, macht und mit ihm durch die Straßen der Großstadt zieht, erliegt Bernd dem Charme der verführerischen Lilly, einer Freundin Faerbers und Inhaberin eines Modesalons. Gleichzeitig wird der Kantinenkellner der Kettwig-Werke als ausländischer Agent enttarnt, ebenso wie der Zeichner Grelling, welcher heimlich wichtige Dokumente abfotografiert hat. Als Grelling noch versucht, die Kamera an Inge zu übergeben, erkennt diese, dass der Zeichner damit nur versucht hat, über sie die Dokumente dem wahren Spion, nämlich Faerber, zuzuspielen. Inge wendet sich von ihrem Freund ab und enttarnt ihn. Zur selben Zeit erkennt Bernd, dass Lilly ebenfalls eine Agentin ist und übergibt sie den Behörden.

Faerber gelingt es zunächst, einer Verhaftung zu entgehen und mit dem Sportflugzeug von Bernd zu starten. Doch inzwischen ist eine Ballonsperre aktiviert und eine Staffel Abfangjäger gestartet worden. Faerbers Maschine bleibt in der Ballonsperre hängen und stürzt ab, er kommt dabei ums Leben. Der Film endet mit der Warnung, gegenüber ausländischen Spionageversuchen stets wachsam zu bleiben.

[Bearbeiten] Produktion und Rezeption

Der Film wurde von der Berliner Terra-Filmkunst GmbH produziert und verliehen. Die deutsche Erstaufführung fand am 3. September 1940 statt.

Im Film flog die damalige Pilotin Beate Uhse als Double für René Deltgen mit einer Bücker Bü 180 Student.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Aufführung vom Oberkommando der alliierten Siegermächte unter Verbot gestellt. Heute liegen die Auswertungsrechte bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  • Illustrierter Film-Kurier – Nr. 3134, Programmheft zu Achtung! Feind hört mit!, hrsg. von den Vereinigten Verlagsgesellschaften Franke & Co., Berlin
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge