Agnes Alpers

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Agnes Alpers (* 29. Juni 1961 in Oerel) ist Diplompädagogin, Politikerin (Die Linke) und Mitglied des Bundestages.

Biografie[Bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Alpers studierte ab 1980 Pädagogik an der FU Berlin und schloss 1986 mit dem Diplom ab. Anschließend war sie in der Kinder- und Jugendarbeit tätig.

Sie ist Gründerin eines Schulvereins und leitete die erste Kindersambagruppe in Bremen.

Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Nach einer Rede im Bundestag am 28. Juni 2013 brach Alpers zusammen und musste vor Ort wiederbelebt werden. Ein Schlaganfall aufgrund eines geplatzten Aneurysmas wurde diagnostiziert und Alpers in ein künstlichen Koma versetzt. Ende Juli wurde sie aus dem künstlichen Koma zurückgeführt. Im September 2013 wurde sie eine Klinik in Bremen verlegt und befindet sich derzeit in Medizinischer Rehabilitation.[1][2]

Politik[Bearbeiten]

Agnes Alpers war Mitglied der „Sozialistischen Einheitspartei Westberlins“, einer mit der SED und der DKP eng verbundenen und von der SED angeleiteten kommunistischen Partei in West-Berlin.

Seit Oktober 2007 saß Alpers für die Fraktion Die Linke in der Städtischen Deputation für Bildung der Bremischen Bürgerschaft.

Im September 2009 ist sie über die Bremer Landesliste zum Mitglied des Deutschen Bundestages gewählt worden. Dort ist sie ordentliches Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Trotz ihres Schlaganfalls blieb Alpers auf Platz 1 der Bremer Landesliste und wurde bei der Bundestagswahl 2013 in den Bundestag gewählt.

Positionen[Bearbeiten]

Alpers unterstützt einen fraktionsübergreifenden Gesetzesentwurf (17/11430), den eine Gruppe von über 50 Bundestagsabgeordneten am 8. November 2012 einbrachte. Dieser sieht vor, hinsichtlich der religiös motivierten Beschneidung von minderjährigen Jungen vorzuschreiben, dass die Beschneidung erst ab dem Alter der Religionsmündigkeit (14 Jahre) vorgenommen werden darf. [3]

Alpers fordert die Beendigung des Krieges in Afghanistan.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Weser Kurier: Agnes Alpers geht es besser, 30. Juli 2013, abgerufen am 25. September 2013
  2. Matthias Sander: Agnes Alpers zurück in Bremen, Weser Kurier, 4. September 2013, abgerufen am 25. September 2013
  3. Drucksache 17/11430 Entwurf eines Gesetzes über den Umfang der Personensorge und die Rechte des männlichen Kindes bei einer Beschneidung (PDF, 18 Seiten; 219 kB)
  4. http://www.agnes-alpers.de/fileadmin/user_upload/Archiv2011/Medien/1Printmedien/2011_01_31_Bremer_Anzeiger_Namentl._Abstimmung.jpg

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Agnes Alpers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien