Ahorn (Oberösterreich)

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Ahorn
Wappen von Ahorn
Ahorn (Oberösterreich) (Österreich)
Ahorn (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Rohrbach
Kfz-Kennzeichen: RO
Fläche: 13,04 km²
Koordinaten: 48° 31′ N, 14° 11′ O48.52388888888914.175828Koordinaten: 48° 31′ 26″ N, 14° 10′ 30″ O
Höhe: 828 m ü. A.
Einwohner: 485 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 37 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4184
Vorwahl: 07216
Gemeindekennziffer: 4 13 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Leonfeldnerstraße 15
4184 Helfenberg
Website: www.ahorn.at
Politik
Bürgermeister: Josef Hintenberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(13 Mitglieder)
9 ÖVP, 2 SPÖ, 1 FPÖ, 1 Ahorner Bürgerliste
Lage der Gemeinde Ahorn im Bezirk Rohrbach
Afiesl Ahorn Aigen im Mühlkreis Altenfelden Arnreit Atzesberg Auberg Berg bei Rohrbach Haslach an der Mühl Helfenberg Hofkirchen im Mühlkreis Hörbich Julbach Kirchberg ob der Donau Klaffer am Hochficht Kleinzell im Mühlkreis Kollerschlag Lembach im Mühlkreis Lichtenau im Mühlkreis Nebelberg Neufelden Neustift im Mühlkreis Niederkappel Niederwaldkirchen Oberkappel Oepping Peilstein im Mühlviertel Pfarrkirchen im Mühlkreis Putzleinsdorf Rohrbach in Oberösterreich St. Johann am Wimberg St. Martin im Mühlkreis St. Peter am Wimberg St. Stefan am Walde St. Ulrich im Mühlkreis St. Veit im Mühlkreis Sarleinsbach Schlägl Schönegg Schwarzenberg am Böhmerwald Ulrichsberg OberösterreichLage der Gemeinde Ahorn (Oberösterreich) im Bezirk Rohrbach (anklickbare Karte)
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ahorn ist eine Gemeinde mit 485 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in Oberösterreich im Bezirk Rohrbach im oberen Mühlviertel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Rohrbach.

Geografie[Bearbeiten]

Ahorn liegt auf einer Höhe von 828 m ü. A. im oberen Mühlviertel im Osten des Bezirk Rohrbach. Bezogen auf die naturschutzfachliche Raumgliederung gehört das Gemeindegebiet in vollem Umfang zur Raumeinheit Südliche Böhmerwaldausläufer.[1]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 km, von West nach Ost 45,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 13,04 km², womit Ahorn zu den kleineren Gemeinden des Bezirks Rohrbach gehört. Jedoch weist die Gemeinde mit 37 Einwohnern pro km² die fünftniedrigste Bevölkerungsdichte der Gemeinde des Bezirks auf. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über durchschnittlich 600 bis 800 Meer Seehöhe, den höchsten Punkt der Gemeinde markiert der Schallenberg mit 929 Metern, der niedrigste liegt im äußersten Nordwesten an der Grenze zu St. Johann am Wimberg. 2001 war das Gemeindegebiet zu 49,2 Prozent mit Wald bedeckt, 46,9 Prozent der Fläche wurde landwirtschaftlich genutzt. Im Vergleich mit dem Bundesland Oberösterreich ist Ahorn damit stärker bewaldet als der Landesschnitt (Oberösterreich: 38,3 Prozent) bzw. besteht etwas weniger landwirtschaftliche Nutzfläche (Oberösterreich: 49,3 Prozent). Der Anteil sonstiger Nutzungen (Bauflächen, Gärten, Gewässer und anderes) liegt mit rund 3,8 Prozent weit hinter dem Oberösterreichischen Durchschnitt von 13,8 Prozent.[2] Nachbargemeinden sind St. Veit im Mühlkreis und St. Johann am Wimberg im Süden, St. Peter am Wimberg im Südwesten, Helfenberg im Nordwesten und Norden. Im Osten grenzt Ahorn an die Gemeinden Vorderweißenbach und Oberneukirchen (Bezirk Urfahr-Umgebung).

Geologie und Böden[Bearbeiten]

Die Landschaft des Gemeindegebietes ist ein Teil der Böhmischen Masse die auf ein sehr altes Gebirge zurückgeht, dass durch die Variszische Gebirgsbildung im Paläozoikum (Karbon) entstand. Nach der starken Erodierung des ehemaligen Hochgebirges kam es während der alpidischen Gebirgsbildung im Tertiär zur Aufhebung des kristallinen Grundgebirges um mehrere 100 Meter, wodurch Brüchen und Störungen entstanden. In weiterer Folge kam es im Tertiär und Quartär zur Ablagerung von Sedimenten, wodurch Hohlformen des Reliefs aufgefüllt und festes Gestein (überwiegend Granite und Gneise) nur noch auf den Höhen oder Flanken eingeschnittener Täler anstehen. Zurück blieb eine Rumpflandschaft mit flach-welligem Relief und sanften Hang- und Kuppenformen. Das Ausgangsmaterial der Bodenbildung sind magmatische Gesteine wie Granite (Mauthausener und Weinsberger Granit), Ganggesteine (Pegmatite, Aplite usw.) und Hüllengesteine (Perlgneis, basische Mischgneise, Schiefergneise). Die Böden sind im Allgemeinen leicht, basenarm und sauer. Landwirtschaftliche Nutzflächen weisen meist mittelgründige, mäßig trockene bzw. tiefgründige und gut mit Wasser versorgte kalkfreie Böden aus Felsbraunerden aus feinkörnigem Silikatgestein (Mauthausener Granit, Perlgneis) oder aus grobkörnigem Silikatgestein (Weinsberger Granit oder Porphyrgneis) auf. Die sandig-lehmigen Felsbraunerden sind dabei nur teilweise von einzelnen größeren Steinen durchsetzt. Auf Verebnungsflächen sind zudem pseudovergleyte Lockersediment-Braunerden und Reliktpseudogleye anzutreffen. Des Weiteren bestehen in Mulden und Gräben durch Grundwasser und Hangwasser beeinflusste vergleyte Lockersediment-Braunerden und Gleye. Zudem bestehen im Talbereich der Bäche kalkfreie Gley-Böden.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind: Ahorn, Helfenberg, Kleintraberg, Lichtmeßberg, Oberbrunnwald, Obertraberg, Penning, Piberstein, Schallenberg, Thurnerschlag.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Schräg geteilt; oben in Rot ein silberner, schreitender Biber nach der Teilung; unten in Silber ein grünes Ahornblatt. Die Gemeindefarben sind Weiß - Grün - Weiß.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte das Ortsgebiet seit dem 13. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich und wird seit 1490 dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Urkundlich wird der Ort erstmals 1430 ( In den Ahornen) erwähnt und ist in der Folge eng mit der Geschichte der Burg Piberstein verbunden. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde der Ort in die Gemeinde Helfenberg integriert, erlangte aber ab 1950 in einer Verwaltungsgemeinschaft mit Helfenberg wieder die Selbständigkeit.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten]

2013 lebten in der Gemeinde Ahorn 483 Menschen, womit Ahorn die viertkleinste Gemeinde des Bezirks Rohrbach war. Ende 2001 waren 98,4 Prozent der Bevölkerung österreichische Staatsbürger (Oberösterreich 92,8 Prozent, Bezirk Rohrbach 96,9 Prozent[3]), bis zum Jahresbeginn 2013 sank der Wert leicht auf 97,3 Prozent (Oberösterreich 91,1 Prozent, Bezirk Rohrbach 96,9 Prozent[3]) an. Insgesamt wurden 2013 in der Gemeinde nur 13 Ausländer gezählt, die zu 85 Prozent aus den EU-Ländern stammten. 17 Menschen waren im Ausland geboren. Zur römisch-katholischen Kirche bekannten sich 2001 92,7 Prozent der Einwohner (Oberösterreich: 88,6 Prozent[4]), 4,9 Prozent waren ohne Bekenntnis und 2,2 Prozent evangelisch.[5]

Der Altersdurchschnitt der Gemeindebevölkerung lag 2001 weitgehend im Landesdurchschnitt. 18,1 Prozent der Einwohner von Ahorn waren jünger als 15 Jahre (Oberösterreich: 18,8 Prozent[6]), 60,8 Prozent zwischen 15 und 59 Jahre alt (Oberösterreich: 61,6 Prozent[6]). Der Anteil der Einwohner über 59 Jahre lag mit 21,1 Prozent knapp über dem Landesdurchschnitt von 20,2 Prozent. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung von Ahorn veränderte sich in der Folge in allen Segmenten. Der Anteil der unter 15-jährigen sank per 1. Jänner 2013 massiv auf 14,9 Prozent, während sich der Anteil der Menschen zwischen 15 und 59 Jahren auf 67,3 Prozent deutlich erhöhte. Der Anteil der über 59-Jährigen sank leicht auf 17,8 Prozent. Nach dem Familienstand waren 2001 45,7 Prozent der Einwohner von Ahorn ledig, 46,1 Prozent verheiratet, 6,5 Prozent verwitwet und 1,6 Prozent geschieden.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gemeinde Ahorn schrumpfte zwischen 1869 und 2013 um 40 Prozent, womit Ahorn zu den Gemeinden mit den höchsten Bevölkerungsverlusten im Bezirk gehört. Lebten 1869 noch 805 Menschen in Ahorn, so waren es 2013 nur noch 483. Die Einwohnerzahl sank dabei im Laufe dieser rund 150 Jahre nahezu kontinuierlich, wobei es vor allem im späten 19. Jahrhundert erstmals zu starken Bevölkerungsverlusten kam. Bis 1951 hatte die Gemeinde bereits 35 Prozent seiner Einwohner verloren, danach stagnierte die Einwohnerzahl weitgehend oder sank nur noch langsam. Ahorn weist dabei eine negative Wanderungsbilanz, wobei der Geburtenüberschuss seit den 1980er Jahren die durch die Abwanderung entstehenden Bevölkerungsverluste weitgehend ausgleichen konnte.[5]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat als oberstes Gremium der Gemeinde umfasst 13 Sitze und wird alle sechs Jahre im Zuge oberösterreichweiter Gemeinderatswahlen gewählt. Der Gemeindevorstand setzt sich aus drei Mitgliedern zusammen, wobei die Österreichische Volkspartei (ÖVP) nach der Gemeinderatswahl 2009 mit dem Bürgermeister, dem Vizebürgermeister und einem weiteren Mitglied alle drei Mitglieder stellt.

Stärkste Fraktion im Gemeinderat von Ahorn ist seit jeher die ÖVP, die in der Zeit ab 1973 immer die absolute Mandatsmehrheit und mit einer Ausnahme immer die stimmenstärkste Fraktion war. Die ÖVP erreichte dabei in diesem Zeitraum zwischen 48,8 und 87,1 Prozent, wobei sie ihr bestes Ergebnis seit 1973 bei der Wahl 1973 und ihr schlechtestes Ergebnis 2003 einfuhr. Zweitstärkste Partei im Gemeinderat von Ahorn war bisher mit einer Ausnahme immer die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ), die seit 1973 Wahlergebnisse zwischen 12,9 Prozent (1973) und 27,2 (2003) Prozent erreichen konnte. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) trat in der Zeit seit 1973 erst ab 1991 bei Gemeinderatswahlen an und erreichte seitdem zwischen 10,3 Prozent bzw. 1997 18,8 Prozent, wobei sie 1991 zweitstärkste Partei war. Seit 1997 ist im Gemeinderat auch die Ahorner Bürgerliste im Gemeinderat vertreten, die bisher auf Stimmenanteile zwischen 7,7 und 12,4 Prozent kam. Bei der letzten Gemeinderatswahl 2009 kam die ÖVP auf 62,8 Prozent bzw. neun Mandate, die SPÖ erreichte 17,5 Prozent bzw. zwei Mandate, wobei die SPÖ rund 10 Prozent verlor. Die FPÖ kam auf 11,8 Prozent bzw. ein Mandat, die Bürgerliste 7,9 Prozent und ebenfalls ein Mandat.[7]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister wird seit 1997 in einer Direktwahl bestimmt, wobei es bei keiner absoluten Mehrheit für einen Kandidaten zu einer Stichwahl kommt. Die erste Bürgermeisterdirektwahl konnte der ÖVP Kandidat mit 88,6 Prozent gegen den Kandidaten der Bürgerliste für sich entscheiden, 2003 kam er auf 78,6 Prozent. 2008 übernahm Josef Hintenberger (ÖVP) das Amt des Bürgermeisters von Ahorn. Er wurde in der Folge mit 87,8 Prozent gegen den Kandidaten der FPÖ von der Bevölkerung im Amt bestätigt.[8]

Sonstige Wahlen[Bearbeiten]

Wie bei Gemeinderatswahlen dominiert die ÖVP auch bei Landtagswahlen in der Gemeinde, wenngleich die Dominanz der Volkspartei etwas zurückgegangen ist. Dennoch konnte die ÖVP im Zeitraum ab 1973 immer stimmenstärkste Partei werden, vor 1991 verfügte sie sogar über eine Zweidrittelmehrheit. Ihr bestes Ergebnis erreichte die ÖVP zwischen 1973 und 2009 in den Jahren 1973 und 1979 mit je 83,0 Prozent, seitdem verlor sie nahezu sukzessive an Stimmenanteilen, wobei sie 2003 mit 52,8 Prozent ihr bisher niedrigstes Ergebnis einfuhr. Zweitstärkste Partei war bei Landtagswahlen immer die SPÖ, die Wahlergebnisse zwischen 14,4 und 31,4 Prozent für sich verbuchen konnte. Ihr bestes Ergebnis hatte die SPÖ dabei 2003, ihr schlechtestes 2009. Drittstärkste Partei war immer die FPÖ, die im Zeitraum ab 1973 zwischen 0,4 und 13,9 Prozent erzielte. Ihr bestes Ergebnis hatte die FPÖ dabei 1991. Bei der letzten Landtagswahl 2009 kam die ÖVP mit 59,8 Prozent auf den ersten Platz, wobei dies jedoch das zweitschlechteste Ergebnis war. Die SPÖ kam nur noch auf 14,4 Prozent und musste damit 17 Prozent ihrer Stimmenanteile abgeben. Die FPÖ erreichte 13,9 Prozent, die Grünen erreichten mit 6,5 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis.[9]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Arbeitsstätten und Beschäftigte[Bearbeiten]

Ahorn beherbergte 2001 nur acht Arbeitsstätten mit 64 Beschäftigten (ohne Landwirtschaft), wobei zwei der Arbeitsstätten 20 oder mehr Beschäftigten aufwiesen. 89 Prozent der Beschäftigten waren unselbständig. Die Anzahl der Arbeitsstätten war dabei gegenüber dem Jahr 1991 um drei gestiegen (plus 60 Prozent), die Anzahl der Beschäftigten stieg um sechs Personen (plus 10 Prozent). Wichtigster Wirtschaftszweig war 2001 der Bereich der Sachgütererzeugung mit vier Betrieben und 56 Beschäftigten (88 Prozent aller Beschäftigten). Daneben bestanden auch zwei Handelsbetriebe, ein Betrieb des Beherbergungs- und Gaststättenwesen sowie ein Betrieb der Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen.[5]

Von den in Ahorn 2010 lebenden 263 Erwerbspersonen waren nur 1,5 Prozent arbeitslos. Von den 259 Erwerbstätigen waren 59 in der Sachgütererzeugung (23 Prozent), 37 im Handel (14 Prozent) und 28 in der Land- und Forstwirtschaft (11 Prozent) beschäftigt. Weitere wichtige Branchen waren das Gesundheits- und Sozialwesen, das Bauwesen und der Bereich Beherbergung und Gastronomie. Von den 251 Erwerbstätigen aus Ahorn (ohne temporär von der Arbeit abwesende Personen erwerbstätigen Einwohnern) gingen 2010 nur 56 Personen in Ahorn ihrer Beschäftigung nach. 195 bzw. 78 Prozent mussten zur Arbeit auspendeln. Von den Auspendlern hatten 46 Prozent ihre Arbeitsstätte in der Landeshauptstadt Linz, 26 im Bezirk Rohrbach und 13 Prozent im Bezirk Urfahr-Umgebung. Wichtigste Auspendlergemeinde neben Linz war Helfenberg. Im Gegenzug pendelten 37 Menschen nach Ahorn ein.[5]

Verkehr[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Ahorn wird im Wesentlichen durch zwei Landesstraßen erschlossen. Die Hansberg Landesstraße (L 581) verläuft von der Rohrbacher Straße (B 38) in der Nachbargemeinde Helfenberg durch die Streusiedlung Piberstein vorbei an den Ortsteilen Fallmayr, Kebling, Mayerhof und Lehner und verlässt danach das Gemeindegebiet nach St. Johann am Wimberg. Nördlich der Hansberg Landesstraße verläuft zudem die Schallenberg Bezirksstraße (L 1492). Sie zweigt bei der Einöde Falmayr von der Hansberg Landesstraße ab und verläuft zur Ruine Piberstein sowie weiter zu den Ortsteilen Ahorn und Obertraberg, bevor sie das Gemeindegebiet Richtung Oberneukirchen verlässt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ahorn (Oberösterreich)
  • Zwischen Ahorn und Helfenberg befindet sich die Burg Piberstein, Ende 13. Jahrhundert vom Geschlecht der Piber errichtet. Sie war Schutz von Salz- und Bernsteinhändlern auf dem Weg zwischen dem Salzkammergut und der Ostsee. Im 15. Jahrhundert von den Hussiten belagert, gelangte sie für lange Zeit in den Besitz der Schallenberger. Heute ist sie ein beliebter Veranstaltungsort.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Vital-Gesundheitsmesse: Auf der alle 2 Jahre stattfindenden Messe präsentieren Aussteller Produkte zu den Themen Vitalität, Natur und Gesundheit.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dehio-Handbuch Oberösterreich, Bd. 1 - Mühlviertel, Horn/Wien 2003, S.2
  • Mühlviertel - Zwischen Donau und Böhmerwald - Der Bezirk Rohrbach, Rohrbach 2001, S.463-465.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ahorn, Upper Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Land Oberösterreich
  2. a b Land Oberösterreich: Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Ahorn. Endbericht. Kirchdorf an der Krems 2007
  3. a b Land Oberösterreich Bevölkerungsstände in Oberösterreich im Vergleich nach Staatsbürgerschaft
  4. Statistik Austria: Bevölkerung nach dem Religionsbekenntnis und Bundesländern 1951 bis 2001 (abgerufen am 2. Oktober 2013)
  5. a b c d e Statistik Austria Gemeindedaten von Ahorn
  6. a b Land Oberösterreich Wohnbevölkerung in Oberösterreich im Vergleich nach Altersgruppen
  7. Land Oberösterreich Gemeinderatswahlen in Ahorn ab 1973
  8. Land Oberösterreich Wahlergebnisse bei Bürgermeisterwahlen in Ahorn
  9. Land Oberösterreich Landtagswahlergebnisse in Ahorn ab 1973