Alba de Céspedes

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Alba de Céspedes (* 11. März 1911 in Rom; † 14. November 1997 in Paris) war eine kubanisch-italienische Schriftstellerin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten]

Céspedes entstammte der Familie des ersten kubanischen Präsidenten Carlos Manuel de Céspedes, dessen Enkelin sie war. Ihr Vater war kubanischer Diplomat in Rom, ihre Mutter Italinierin. Sie wuchs dreisprachig in Rom auf, zum Teil getrennt von ihren Eltern, als ihr Vater in die USA berufen wurde. 1926 verheiratet, wurde ihr erstes Kind 1928 geboren.

Von ihrem Mann ließ sie sich dann scheiden und widmete sich der Literatur sowie dem Journalismus. Werke, die ein unabhängiges Frauenbild propagieren, wurden unter Mussolini Opfer der Zensur, was Céspedes sogar kurzzeitig in den aktiven Widerstand trieb. Nach Kriegsende nahm sie ihre schriftstellerische Tätigkeit in Rom wieder auf, zog aber 1967 nach Paris. Mit ihrem zweiten Mann reiste sie viel. Sie wurde zur Anhängerin Fidel Castros, dem sie ihr letzten Werk widmen wollte. Von der Realität enttäuscht, stellte sie es jedoch nie fertig.

Bibliographie[Bearbeiten]

Sie schrieb psychologische Gesellschafts- und Frauenromane wie 1938 Der Ruf ans andere Ufer (Nessuno torna indietro), 1943 Flucht (Fuga), 1950 Alexandra (Dalla parte die lei), 1953 Das verbotene Tagebuch (Quaderno proibito), 1965 Die Reue (Il rimorso), 1967 Die Bambolona und 1973 Allein in diesem Haus (Quaderno proibito) .

Verfilmungen[Bearbeiten]

Literarische Vorlage

  • 1939: Gefährliche Frauen (Io, suo padre)
  • 1970: La Bambolona - die große Puppe (La Bambolana)

Drehbuch

  • 1955: Die Freundinnen (Le amiche)

Weblinks[Bearbeiten]