Alfred G. Knudson

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Alfred G. Knudson

Alfred George Knudson, Jr. (* 9. August 1922 in Los Angeles) ist ein amerikanischer Genetiker und Onkologe. Sein wichtigster Beitrag auf diesem Gebiet ist die nach ihm benannte Knudsonhypothese, die sich mit der Auswirkung von Mutationen auf die Entstehung des Krebses befasst.[1]

Knudson erhielt seinen B.S.-Abschluss vom California Institute of Technology im Jahr 1944 und seinen M.D. drei Jahre später von der Columbia University. Er wurde im Jahre 1956 am CalTech promoviert.[1] In der Zeit von 1953 bis 1954 war er Fellow der Guggenheim-Stiftung. Bis 1976 arbeitete er am Fox Chase Cancer Center in Philadelphia.[2]

Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, unter anderem den Charles S. Mott Prize 1988, den William Allan Award 1991, einen Canada Gairdner International Award 1997, den Albert Lasker Award for Clinical Medical Research des Jahres 1998 und 2004 ein Kyoto-Preis. Im Jahre 1999 erhielt er den „Distinguished Career Award“ der American Society of Pediatric Hematology/Oncology (ASPHO) und im Jahre 2005 den „Award for Lifetime Achievement in Cancer Research“ der American Association for Cancer Research (AACR). Knudson ist Mitglied der National Academy of Sciences.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Lewis EB:: A tribute to Alfred G. Knudson. in: Genes, Chromosomes & Cancer vol. 38,4 pg. 292–3 (2003) PMID 14566845
  2. Alfred G. Knudson Biography. Fox Chase Cancer Center. Abgerufen am 16. September 2008.