Avram Hershko

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Avram Hershko (1994)

Avram Hershko (hebräisch ‏אברהם הרשקו‎; * 31. Dezember 1937 als Ferenc Herskó in Karcag, Ungarn) ist ein vielfach ausgezeichneter israelischer Biochemiker und Chemienobelpreisträger ungarisch-jüdischer Herkunft.[1]

Hershko und seine Familie überlebten den Holocaust. Seine Großeltern mütterlicherseits verschwanden in dem Holocaust zusammen mit ca. 360.000 ungarische Juden von Karcag.[1] Hershko emigrierte 1950 aus Ungarn nach Israel. Im Jahr 1969 erhielt er an der Hadassah Medical School der Hebräischen Universität Jerusalem seinen Doktorgrad. Derzeit ist er Professor am Rappaport Family Institute for Research in Medical Sciences am Technion (Israel Institute of Technology) in Haifa, Israel.

Er erhielt u. a. 1994 den Israel-Preis, 1999 einen Gairdner Foundation International Award, 2000 den Albert Lasker Award for Basic Medical Research und den Alfred P. Sloan, Jr. Prize, 2001 den Massry-Preis und den Louisa-Gross-Horwitz-Preis, 2002 die E. B. Wilson Medal sowie 2004 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der Ubiquitin-gesteuerten Protein-Degeneration, zusammen mit Aaron Ciechanover und Irwin Rose.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Avram Hershko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b nobelprize.org: Avram Hershko - Autobiography