Angaur

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Angaur
Flagge von Angaur
Geographie
Staat: Palau
Gewässer: Pazifischer Ozean
Inseln:
Geographische Lage: 7° N, 134° O6.9134.13333333333Koordinaten: 7° N, 134° O
Basisdaten
Fläche: 8 km²
Einwohner: 320
Bevölkerungsdichte: 40 Einw./km²
Hauptstadt: Ngaramasch
Lagekarte
Angaur in Palau (zoom).svg

Angaur (auch Ngeaur,アンガウル) ist eine zum südpazifischen Inselstaat Palau gehörende Insel und bildet den gleichnamigen palauischen Teilstaat Angaur.

Karte Angaurs
Karte der Schlacht von Angaur im September 1944

Die üppig bewachsene, dünn besiedelte und kaum 8 km² große Insel stellt das südliche Ende der Palauinseln dar. 2005 lebten etwa 320[1]. Menschen auf Angaur, überwiegend im Hauptdorf Ngaramasch (früher Saipan Town) an der Westküste. Unmittelbar östlich von Ngaramasch liegt das zweite Dorf der Insel, Rois. Im Nordosten liegt das verlassene Dorf Gabayanga. Höchste Erhebung der 3,9 km mal 2 km großen Insel ist der 40 m hohe Ramuldo Hill.

Wichtigste Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft, die Fischerei, der Phosphatabbau und der Tourismus. Auf Angaur gilt neben Palauisch und Englisch auch Japanisch als Amtssprache[2].

[Bearbeiten] Geschichte

1899 wurde Angaur gemeinsam mit den übrigen Palauinseln zum Bestandteil der Kolonie Deutsch-Neuguinea. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde die Insel ohne Gegenwehr besetzt. Am 26. September 1914 traf der australische Kreuzer Sydney ein. Der Landungstrupp des Kreuzers beschlagnahmte lediglich die Funkausrüstung der deutschen Station. Dies geschah in so großer Eile, dass die Funkstation nach Abzug des Schiffes von den Inselbewohnern leidlich wiederhergestellt werden konnte. Endgültig besetzt wurde Angaur dann am 9. Oktober 1914 durch japanische Einheiten.[3]

Im Zweiten Weltkrieg fand auf Angaur eine Schlacht zwischen US-amerikanischen und japanischen Truppen statt. Aus dieser Zeit stammt auch die über zwei Kilometer lange befestigte Start- und Landebahn im Osten der Insel.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.statoids.com
  2. Constitution of Angaur State (engl.)
  3. Golf Dornseif: Pionierjahre der kolonialen Telegrafie-Verbindungen, S. 15 (pdf)

[Bearbeiten] Siehe auch

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