Antoinette von Sachsen-Altenburg

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Antoinette von Sachsen-Altenburg, Herzogin von Anhalt

Antoinette Charlotte Marie Josephine Karoline Frida von Sachsen-Altenburg (* 17. April 1838 in Bamberg; † 13. Oktober 1908 in Berchtesgaden) war ein Prinzessin von Sachsen-Altenburg und durch Heirat Herzogin von Anhalt.

Leben[Bearbeiten]

Antoinette war eine Tochter des Prinzen Eduard von Sachsen-Altenburg (1804–1852) aus dessen erster Ehe mit Amalie (1815–1841), Tochter des Fürsten Karl von Hohenzollern-Sigmaringen.

Sie heiratete am 22. April 1854 in Altenburg den nachmaligen Herzog Friedrich I. von Anhalt (1831–1904). Die Ehe wurde aus dynastischen Gründen geschlossen und Antoinette heiratete einen der reichsten deutschen Bundesfürsten. Anlässlich der Vermählung wurde eine Gedenkmedaille geprägt.

Gemeinsam mit ihrer Schwiegertochter Marie gab sie 1892 den Anstoß für die Gründung der Anhaltischen Diakonissenanstalt.[1] Nach der Herzogin ist der Antoinettenweg im Selketal, die Antoinettenstraße und das Antoinettenlyzeum[2] in Dessau benannt.

Nachkommen[Bearbeiten]

Aus ihrer Ehe hatte Antoinette folgende Kinder:

  • Leopold (1855–1886), Erbprinz von Anhalt
∞ 1884 Prinzessin Elisabeth von Hessen-Kassel (1861–1955)
∞ 1889 Prinzessin Marie von Baden (1865–1939)
∞ 1877 Großherzog Adolf Friedrich V. von Mecklenburg-Strelitz (1848–1914)
  • Eduard (1861–1918), Herzog von Anhalt
∞ 1895 (gesch. 1918) Prinzessin Luise von Sachsen-Altenburg (1873–1953)
∞ 1891 (gesch. 1900) Prinzessin Marie Louise von Schleswig-Holstein (1872–1956)
∞ 1897 Fürst Sizzo von Schwarzburg (1860–1926)

Literatur[Bearbeiten]

  • Ferdinand Siebigk: Das Herzogthum Anhalt: Historisch, geographisch u. statistisch, Desbarats, 1867, S. 102 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ada-dessau.de/content/view/39/61/
  2. in Goethe-Oberschule II umbenannt